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Borken/Nordhessen: Unternehmer baut der D-Mark ein Denkmal

Vor 60 Jahren wurde die D-Mark eingeführt. Für den nordhessischen Unternehmer Richard Rode ist das Jubiläum ein guter Anlass, der deutschen Währung ein Denkmal zu setzen. Im Dezember 2001 wurde der Grundstein für das Bauwerk gelegt. Nun wurde es in Borken der Öffentlichkeit präsentiert.

6,5 Meter misst der Stein aus Stahlbeton, in dem ein zwei Meter großes 1-D-Mark-Stück eingelassen ist. Eine Kraftwerksturbine ergänzt den Stein. Sie symbolisiert die Dynamik der Währung. Rode finanzierte das Denkmal selbst und half beim Bau tatkräftig mit.

"Die D-Mark hat mein ganzes Leben geprägt, vom Aufbau nach dem Krieg über das Wirtschaftswunder bis zu meiner Arbeit als Unternehmer", so Rode. Zum Euro meint er: "Vielleicht bin ich einfach eine Generation zu alt, aber ich empfinde ihn schon als Teuro. Es ging mir früher besser."


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Denkmal, Unternehmer, D-Mark
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2008 15:19 Uhr von no_trespassing
 
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Ich rechne noch sehr oft in D-Mark um. Und verkneife mir dann oft viele Ausgaben. Ein Kaffeekännchen für 3,50 EUR oder darüber? Würde ich mir nie kaufen. Zu Mc Donalds? Früher deutlich öfter als heute und wenn dann nur noch bei Sparcoupon-Aktionen.

Elektronik-Geräte? Ich schau mir im Laden zwar an, was es da so gibt, aber gekauft wird beim günstigsten Anbieter im Internet.

Früher konnte man sich eindeutig mehr leisten. Ich habe ja noch viele Broschüren mit D-Mark-Preisen abgeheftet.
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22.06.2008 17:02 Uhr von Josch93
 
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der Meinung des Autors kann ich nur zustimmen, aber Elektronik würde ich doch im Laden kaufen, da man im Internet oft auf Komplikationen trifft...
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22.06.2008 21:34 Uhr von datenfehler
 
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jaja Hätten wir die gute alte D-Mark... DANN WÄRE NICHTS BILLIGER! Inflation ist Inflation und der Erdölpreis wäre immer noch so hoch und der Sprit wäre dann eben in DM so teuer.

Dass es nicht in die Gehirne der Leute hinein will, dass es zu spät ist für eine Umkehr?
Das Volk hätte sich VOR der Einführung wehren müssen. Jetzt maulen ist zu spät. Aber wie immer... Meckern kann das Volk. Machen will es aber nichts...
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22.06.2008 23:19 Uhr von jsbach
 
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@datenfehler spricht es: richtig an. Die Inflation muss auch berücksichtigt werden. und die damals vorhergesagte Parität zum Dollar, der würde dann -78 Euro zu einem Dollar, ja ja die Herren Wirtschaftsprofessoren. Und jetzt das doppelte bei rund 1,56 Euro .
Der vorausberechnet Preis für den Liter Sprit wäre bei einem Dollarkurs von 1,20 bei rund zwei Euro. Da ja Öl und z.B. Gold nur in Dollar gehandelt werden dann lass mal den euro zurückgehen aus 1,20?? Das Geschimpfe möchte ich dann hören.
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23.06.2008 00:03 Uhr von no_trespassing
 
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Unsinn! Wir hätten mit der D-Mark aber die ZINSHOHEIT!
Darauf kommt es an.
Die Investitionen, die heute in Irland oder Spanien aufgrund des nivellierten Zins getätigt würden, kämen alle Deutschland zugute.

Vergleicht doch mal die Bundesbankgewinne vor und nach der Einführung des Euro.
Inflation hin oder her.

Außerdem: Es ist nichts irreversibel. Die Mark könnte man schneller einführen, als der Rest Europas gucken kann.
Giesecke&Devrient wären ganz scharf auf so einen Auftrag :-) .
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23.06.2008 20:34 Uhr von ArrowTiger
 
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@datenfehler: -- "Hätten wir die gute alte D-Mark... DANN WÄRE NICHTS BILLIGER!"

Wie *no_trespassing schon anmerkte, hätten wir über die Bundesbank die Zinshoheit, könnten also auf den lokalen Markt besser steuernd eingreifen. Jetzt ist man von der EZB abhängig, und deren Fixierung auf Preisstabilität zu Ungunsten der Konjunkturförderung. Das ist ökonomisch durchaus fatal. Man betrachte nur die derzeitigen Pläne Trichets, die Leitzinsen zu erhöhen...

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