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Deutscher NATO-General fordert mehr Soldaten und Orientierung an US-Prinzipien

NATO-General Egon Ramms hat auf die Notwendigkeit einer Truppenaufstockung in Afghanistan hingewiesen. Ansonsten drohe der Einsatz unnötig verlängert zu werden, erklärte der für den Einsatz zuständige deutsche Befehlshaber. Ramms sagte, derzeit fehlten fünf- bis sechstausend Reservekräfte.

Zudem beklagte Ramms den Fortschritt bei der Polizeiausbildung. Sie läge über Jahre hinter der Ausbildung des afghanischen Militärs zurück. Weiter sei die bisherige Polizeiausbildung mit deutscher Ausprägung fraglich, vielmehr sollte die Ausbildung amerikanischen Prinzipien folgen.

Spätestens im Herbst, wenn US-Streitkräfte wie angekündigt abgezogen werden, wird die mangelnde Bereitschaft Truppen schon jetzt aufzustocken zu Problemen führen.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Deutsch, Soldat, Prinz, General, NATO, Orient, Orientierung
Quelle: www.n24.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2008 13:04 Uhr von bounc3
 
+10 | -3
 
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dann nehmt doch auch US-Soldaten zum Ausbilden und lasst unsere da raus ...
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22.06.2008 13:54 Uhr von cefirus
 
+2 | -0
 
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NKSK: Nicht kleckern, sondern klotzen!
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22.06.2008 14:29 Uhr von Blackybd2
 
+7 | -3
 
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"Orientierung an US-Prinzipien": BLOSS NICHT. Egal, wobei!
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22.06.2008 14:58 Uhr von Gloi
 
+5 | -1
 
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Gute Idee: Guantanamo, Abu Ghraib, von welchen Prinzipien reden wir hier?

Was haben die Amerikaner im Irak oder in Afghanistan positives bewirkt? Wo steht die Bevölkerung hinter den Prinzipien der Amerikaner? Sollten wir uns wirklich die Amerikaner als Beispiel nehmen?

Fragen über Fragen.
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22.06.2008 16:16 Uhr von SK_BerSerKer
 
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@gloi: die erste frage beantworte ich dir gleich jetzt: NEIN

die amis sind ,auch wenn ich mich kaum traue es auszusprechen, noch schlimmer als unsere "führungskräfte" bei denen bloß nix abgucken
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22.06.2008 16:40 Uhr von Bungarus
 
+3 | -2
 
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Wenn ich das: richtig gesehen habe, hat der 4 Sterne auf der Schulterklappe. In Fachkreisen wird der auch 4 - 0 - 4 genannt. 4 Sterne rechts, in der Mitte die große Null, 4 Sterne links. Wenn der sich an den Amis orientieren will soll er das privat machen. Ich denke mal das unsere Jungs bei der BW auch mit dem Kopf schütteln über seine Forderungen. Hauptsache immer schön Krieg spielen, egal wo das Futter dafür herkommt.
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22.06.2008 20:16 Uhr von cefirus
 
+1 | -0
 
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@Gloi usw. Es geht nicht darum Prinzipien von einer Armee auf die andere zu übertragen und den Amerikanern nachzueifern. Wenn, wie in der SN, der Quelle und von Usern angesprochen, man den Einsatz in Afghanistan durchziehen will und der Auftrag erfolgreich abgeschlossen werden soll, darf man die Sache nicht so zaghaft angehen. Entweder ganz oder gar nicht, bzw. dann verlängert sich der Auftrag eben und Soldaten deutscher sowie anderer Nationen bleiben länger als geplant.

Der weitere Punkt, über den Ramms klagt, ist die Ausbildung von afghanischen Ordnungskräften. Warum er lieber nach amerikanischen Massstäben ausbilden lassen sähe, kann ich nur erraten. Ich meine, dass es mit den rauen Verhältnissen in dem Land zusammenhängt. Dass die Ausbildung nach US-Massstäben einfach angepasster ist, besser anschlägt, erfolgsversprechender ist, als nach den deutschen Prinzipien, die bei uns hierzulande ihre Rolle erfüllen mögen, aber für ein Land wie Afghanistan nicht gut geeignet sind.
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23.06.2008 07:46 Uhr von maki
 
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"Orientierung an US-Prinzipien" ? "Verzichtet auf die Dummen und nehmt nur noch ganz Dumme"?

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