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Abhören der VoIP-Telefonate eines Drogendealers per Trojaner unzulässig

Das Landgericht Hamburg hat es abgelehnt, einem vermeintlichen Drogendealer via eingeschleustem Trojaner abzuhören.

Der des Drogenhandels Verdächtige nutzte zur Kommunikation eine verschlüsselte Voice-over-IP-Verbindung, welche sich nur mit einem von der Polizei eingeschleustem Trojaner hätte abgehört werden können.

Das Landgericht sieht in der Installation des Trojaners einen Eingriff in die Unverletzlichkeit der Wohnung nach Artikel 13 im Grundgesetz. Andere Gerichte haben in ähnlichen Fällen jedoch anders entschieden und das Abhören eingeräumt.


WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Droge, Telefon, Trojaner, Dealer, VoIP, Abhören
Quelle: www.netzwelt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.06.2008 10:44 Uhr von bpd_oliver
 
+7 | -3
 
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Ich: muss mich doch sehr wundern, eine solche Entscheidung von einem HAMBURGER Gericht... Vielleicht hätte die Polizei den Drogendealer wegen irgendeinem belanglosen Scheiss abmahnen sollen, das wäre bei dem Gericht sofort durchgekommen.
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22.06.2008 11:45 Uhr von Bjorn42
 
+1 | -10
 
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Unzulässig es nicht zu tun. Aber gut, verharmlosen wir Drogen und Drogenkomsum halt. Sind ja nur ein paar Leben die den Bach runtergehen, aber hauptsache das Telefon wird nicht überwacht. *Ironie aus*
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22.06.2008 12:26 Uhr von stephanB1978
 
+4 | -3
 
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es geht nicht um abhoeren: von telefonen oder handys. sondern um die ueberwachung eines pc. dazu wurden letztens vom bundesverfassungsgericht einige richtlinien erlassen in einem urteil an welchen sich dass hamburger gericht wohl orientiert hat.

eigentlich zeigt deser fall nur eines, manchmal funktioniert unsere justiz doch im sinne der buergerrechte :-)

uebrigens eure abmahnphobie nervt nur noch. egal zu welchem thema, irgend einer muss mal wieder ueber die boesen abmahner jammern. kleiner tip fuer euch, kauft euch die sachen einfach. oder machts intelligent ;-)
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22.06.2008 12:26 Uhr von Superhecht
 
+4 | -2
 
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achtung - böser comment: vielleicht ist es derjenige, der den schill mit koks versorgt hat. dann würde nämlich rauskommen, wer aus der justiz noch zum kundenkreis zählt(e). also besser den mantel drüber
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22.06.2008 14:15 Uhr von kobban
 
+4 | -0
 
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immer wenn es ums Geld oder Drogen geht: wird alles von den Behörden gemacht, auch verbotene und illegale Dinge! Aber bei Vergewaltigern wird nicht mal die Wohung angeschaut!

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