20.06.08 20:47 Uhr
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Droht der Börse eine Jahrhundertkrise?

In mehreren Auf- und Abbewegungen mussten Anleger in Deutschland seit Jahresbeginn ein kräftiges Minus von 16 Prozent verschmerzen. Unter Experten gilt der DAX als angeschlagen und weiteres Unheil wird erwartet.

"Wir bewegen uns auf einen der schlimmsten Bärenmärkte seit einhundert Jahren zu", beschreibt Bob Janjuah, Royal Bank of Scotland (RBS), die Situation. Weltweit haben Fondsmanager den Aktienanteil so drastisch verringert, dass die Quote den pessimistischsten Wert seit einem Jahrzehnt hat.

Der Börsenstratege Gottfried Heller beschreibt die Lage so, dass die Entwicklung der deutschen Börse stark von der amerikanischen Börse abhängt und die dortigen Konjunkturdaten eher düster aussehen. Jared Bernstein vom Economic Policy Institute in Washington geht von einer bestehenden Rezession aus.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Börse, Jahrhundert
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2008 20:57 Uhr von certicek
 
+22 | -0
 
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Ein weiser Spruch: Die Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien als Idioten oder mehr Idioten als Aktien gibt.

André Kostolany
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20.06.2008 21:02 Uhr von bpd_oliver
 
+7 | -0
 
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Dauert: bestimmt nicht mehr lange bis zum nächsten Börsencrash:

http://de.wikipedia.org/...
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20.06.2008 21:13 Uhr von Styleen
 
+16 | -2
 
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na hoffentlich: Platzt endlich diese verdammte riesengroße Seifenblase.
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20.06.2008 21:51 Uhr von meisterthomas
 
+9 | -1
 
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Welt-Finanzkrise ist noch lange nicht ausgestanden: Europa krankt an der Globalisierung und seiner Abhängigkeit vom amerikanischen Markt. -- Dabei waren es gerade wir Europäer, die ihre Volkswirtschaften dieser Abhängigkeit gierig opferten.

Europa krankt aber ebenso an seinem Funktionärsstaat, ein Ministerrat jenseits demokratischer Willensbildung.
Was uns dringend fehlt ist europäische Einigkeit auf der Basis einer sich entwickelnden Demokratie.
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20.06.2008 22:01 Uhr von Cpt.Death
 
+8 | -0
 
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Wehe denen, die Ihre Altersvorsorge auf Fonds aufgebaut haben und in den nächsten Jahren Leistungen Beziehen.
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21.06.2008 00:00 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -2
 
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Naja, dann kann man günstig nachkaufen ;-): Es gibt noch extrem viel Geld weltweit, das angelegt werden will.

Bisher sind die Tagesgeldzinsen auf einem Höchststand. Jeder, der sein Geld auf dem Sparbuch versauern läßt, anstatt 5%+ einzustreichen, ist nicht ganz dicht.

Bei Aktien sieht es natürlich anders aus. Es ist gar nicht mal so schlecht, wenn sich die Institutionellen aus dem Ausland von ihren Beständen trennen. Das gibt uns die Gelegenheit, wieder billig zuzukaufen und den Anteil deutscher Aktionäre zu erhöhen.

Was ich auch befürworten würde: Die Kommunen sollten 1-2% ihres Etats in deutsche Qualitätsaktien investieren.
Zahlreiche Kommunen in NRW halten ja Anteile an e.on und RWE. Sowas sichert Einfluß und gibt Dividende.

Deshalb: Ich sehe das nicht so skeptisch. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.
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21.06.2008 00:13 Uhr von .stef.
 
+2 | -0
 
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Rezession: Ich würde ja einen etwas größeren Börsencrash bevorzugen, anstatt ein lang anhaltenden Abwärtstrend ... so könnte man endlich mal nachkaufen ...

Aber mir einer Rezession wie im Artikel genannt erwarte ich auch (vllt ab Ende 2009/2010) ...
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21.06.2008 00:51 Uhr von Borgir
 
+8 | -4
 
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und warum ist das so? diese verdammten spekulanten sorgen noch für den weltuntergang....ich bin ein verständnisvoller mensch, aber bei spekulanten hört meine menschenliebe und gleichermaßen mein verständnis auf......elendes pack
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21.06.2008 11:01 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
+2 | -2
 
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hoffendlich: Ja, Hoffentlich verlieren die dummen Anleger ihr ganzes Geld.
Vielleicht lassen sie dann ihre Finger vom Aktienhandel.
Künstliche Preistreibereien!!
Der hohe Ölpreis bricht Amerika das Genick.
Amerika die grosse Wirtschaftsblase wird so oder so irgendwann Platzen sobald die dumme Banken aus Europa, denen kein Geld mehr leihen.
Amerika hat keine Sicherheiten mehr (ist total überschuldet), sollten den Banken doch klar sein.
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21.06.2008 11:23 Uhr von modano09
 
+2 | -2
 
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Immer das gleiche Panikmache: kommt hervor wenn es mal in die andere Richtung als nach oben geht.

Von 2001 - 2003 hatten alle schon den Glauben verloren das der Dax jemals die 5000 Marke sehen wird. Was ist so schlimm wenn nach einer Vervierfachung der Markt korrigiert.

Man darf auch nicht vergessen, alle die privat für ihr Alter versorgen sind alle Anleger die darauf hoffen, das der Aktienmarkt langfristig steigen wird.

Was macht man in einer Baisse in regelmäßigen Abständen immer nachkaufen.
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21.06.2008 12:59 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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Die Frage ist nicht ob sondern wann.
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21.06.2008 13:11 Uhr von Julian73
 
+3 | -0
 
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und es wird noch weiter fallen Zusammenfassung:
Gesamtbild: Es drohen Kursverluste von über 1000 Punkten.
Ziel dieser Bewegung : 6037 Punkte
Zeitraum: 3-6 Monate

Quelle: http://www.start-trading.de/...

Viele Anleger verlieren viel Geld, während Sie hoffen das die Märkte bald wieder steigen werden. Ob Sie selbst dran schuld weiß ich nicht, aber das man sein Erspartes verliert, womöglich seine Altersvorsorge, dann ist das schon Schlimm.
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21.06.2008 21:00 Uhr von snafu23
 
+3 | -1
 
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Ich mache ne Flasche Schampus auf: wenn die ersten Banker aus den Fenstern springen. Diese gesammelten Verbrecher von Goldmann-S, Morgan-S, Citigroup und Konsorten sind nach den Pocken das Übelste was diese Welt zu Tage gebracht hat. Hoffentlich kracht dieses verfluchte Papiergeldexperiment endlich zusammen es und hoffentlich irreversibel.



Abgebrannt - schöne Bescherung

Advent, Advent - ein Banker brennt
erst ein, dann zwei dann drei, dann vier
dann steht der "Bear" hell brennend in der Tür
der Joe, der Goldman und der Lehman auch
UBs - wo Feuer ist, da ist auch Rauch
mittendrinn der Herr Trichet -
nein, Krisen sind nicht sein Metier
und wenn Ben-Helis Fed abbrennt
dann hast die Fiat-Zeit verpennt

ps
Was ist an dem Begriff "Bankrott" denn nur so schwer zu verstehen?.

unbekannter Autor
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22.06.2008 19:03 Uhr von snafu23
 
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@kommentarabgeber: Behalte einfach Deine mit Fehlern und subjektiven Unterstellungen gespickten Dämlichkeiten für Dich. Meine Vorbereitungen sind schon lange abgeschlossen während Du noch immer blind durch die Gegend taperst. Ziemlich traurig aber Deine Sache.
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23.06.2008 05:57 Uhr von snafu23
 
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Papiergeldexperiment: Papiergeld-System
"Wir nähern uns dem Ende"
Finanzkolumnist Bill Bonner rechnet damit, dass das Papiergeld-System bald zusammenbricht. Und er warnt Anleger, wie Vieh zusammen in dieselbe Richtung zu rennen.
Interview: Catherine Hoffmann
[...]

http://www.sueddeutsche.de/...
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23.06.2008 19:19 Uhr von ArrowTiger
 
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@Cpt.Death: -- "Wehe denen, die Ihre Altersvorsorge auf Fonds aufgebaut haben und in den nächsten Jahren Leistungen Beziehen."

Es gibt einen Grund, warum die, gerne laut beworbene, zu erwartende Rentensumme so deutlich von der im Kleingedruckten angegebenen garantierten Rentenhöhe abweicht. Wenn man Glück hat, bekommt man zum Fälligkeitszeitpunkt zumindest diesen Betrag. Wenn man Pech hat, gibt es aufgrund von Engpässen (politisch abgesichert) leider noch weniger, oder es gibt das Versicherungsunternehmen bis dahin gar nicht mehr.

So jedenfalls v.a. in Chile oder den USA bereits geschehen.

Bevor ich mein Geld in eine PRV stecke, wandert die Kohle unter die Matratze - oder bestenfalls in einen Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit...
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23.06.2008 19:26 Uhr von ArrowTiger
 
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@snafu23: -- "Finanzkolumnist Bill Bonner rechnet damit, dass das Papiergeld-System bald zusammenbricht. Und er warnt Anleger, wie Vieh zusammen in dieselbe Richtung zu rennen."

Da bisher ausnahmslos jedes, nicht durch einen reellen Gegenwert gedeckte, fiat money-Papiergeld nach einem gewissen Zeitraum gegen Null gefahren ist, dürfte Herr Bonner (im Gleichklang vieler anderer Ökonomen) wohl recht behalten.

Ich würde mich wundern, wenn es noch jemandem gelingen sollte, den Fall etwas weicher zu gestalten. Schön wär´s ja. Man kann derzeit wohl nur empfehlen, in Sachwerte zu investieren...
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24.06.2008 18:49 Uhr von snafu23
 
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@arrowtiger: Genau, Sachwerte müssen her. Rettungsboote sind schon immer Gold und Silber, beides ist noch schön billig dank der Angstmanipulationen der genannten Bankenverbrecher an der Comex. Der Crash kommt schnell (frei nach Max Otte) und wer heute noch sein Geld in Aktien, Sparbuch, Versicherungen, Anleihen, Zertifikate oder andere "Finanzprodukte" steckt wird einen Totalverlust erleiden.

Weiter empfehlenswerte Sachwerte die es JETZT einzulagern gilt: Nahrungsmittel, Wasser, Heizöl nebst Generator, Tauschwährungen (Tabak, Schnaps, Aspirin, Penezillin, Munition, etwas Bargeld) und natürlich auch etwas zur Verteidigung tun (Jagdschein machen, das geht am schnellsten). Zeitgleich mit dem Zusammenbruch der Banken schliessen auch Geldautomaten und Supermärkte und dank unseres On-Time Verteilungssystemes wird dann keine Krisenvorsorge mehr möglich sein.

Glücklich auch wer Haus, Land und ggf. Wald sein Eigen nennt. Die Krise ist UNAUSWEICHLICH und kommt mit Riesenschritten auf uns zu, es kann jeden Tag soweit sein, deswegen empfehle ich jedem, so schnell wie möglich zu reagieren und Familie und Freunde vor den katastrophalen Folgen zu schützen. NUR DAS kann den Fall dämmen, Banken und Regierungen sind in diesem Fall hilflos (letztere begrüssen es zum Teil sogar denn in einer Hyperinflation lässt sich der Staat prima entschulden. Der Bürger ist allerdings in diesem Spiel nur Bauernopfer der Selbstzweckbürokratie in Berlin und Brüssel also sorgt für Euch selbst.

Grüße
snafu

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