20.06.08 10:32 Uhr
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Bundestag: Ewiger Student Niels Annen schmeißt das Studium

Niels Annen ist 35 Jahre alt. Er ist Abgeordneter der SPD im Bundestag seit etwa drei Jahren. Bei der Bundestagswahl 2005 erhielt er in seinem Hamburger Wahlkreis 45,1 Prozent der Erststimmen.

Niels Annen ist aber auch seit 14 Jahren Student. Er studierte 28 Semester Geschichte, Geografie und Lateinamerika-Studien (Schwerpunkt: Kuba-Krise). Jetzt hat er sein Wahlversprechen gebrochen, dass er in dieser Wahlperiode das Studium abschließen werde. Er hat das Studium geschmissen.

Annen hat in einem Brief an die Parteibasis zugegeben, dass er "trotz der intensiven Vorbereitung das [...] obligatorische Latinum leider nicht bestanden" habe. Die Kosten für ein Studium in Hamburg betragen für den Steuerzahler 57.100 Euro, wenn der Student die Regelstudienzeit von sechs Jahren einhält.


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WebReporter: rudi68
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Student, Bundestag, Studium
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2008 11:08 Uhr von etc.
 
+57 | -22
 
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Typischer Sozi: - steht für Sozialschmarotzer ;-)
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20.06.2008 11:52 Uhr von kleofas
 
+31 | -10
 
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Der muss aber sehr schlau sein, wenn er schon so lange studiert hat.
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20.06.2008 12:02 Uhr von Jimyp
 
+26 | -7
 
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Wieso auch? Er ist Bundestagsabgeordneter und hat damit durch die ihm zustehende Pension quasi ausgesorgt. An Jobs wirds ihm auch nicht mangeln!
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20.06.2008 12:03 Uhr von instru14
 
+41 | -13
 
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Ewiger Student: Klasse !!!!! ne Niete mehr im Bundestag ..... Superpolitiker
keine Ahnung von nichts ... Bravo !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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20.06.2008 12:10 Uhr von Yolli
 
+17 | -7
 
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Und von solchen Leuten werden wir regiert. Es ist kaum noch zu ertragen, dass wir nur noch von Schwachmaten und Studienabrechern bestimmt werden.

Dabei fällt mir ein, wie war das noch einmal mit der Regelstudienzeit? Alles was darüber hinaus geht muss man selbst zahlen bzw. zahlt man heute Studiengebühren!

Also Herr Annen, wie wäre es mit der Rückzahlung unserer Steuergelder?

Es ist schon auffällig wie oft die Versager aus der Politik immer wieder auf die Füße fallen und hoch dotierte Jobs in der Wirtschaft erhalten - weil sie den Lobbyisten in den allerwertesten gekrochen sind.

Gibt es überhaupt noch Politiker, die sich für das zu regierende Volk interessieren?

Herr Annen sollte sein Mandat niederlegen und Hartz IV beantragen, so einer darf nicht in Verantwortliche Positionen kommen!
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20.06.2008 12:14 Uhr von Scorpio1284
 
+10 | -6
 
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naja, Geschichte: in dem Fach kommt eben jedes Jahr was dazu, was gelernt werden will ;)
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20.06.2008 13:09 Uhr von denksport
 
+3 | -3
 
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@Judas II: naja, als abgebrochener Student hat man es nicht ganz so einfach auf dem Arbeitsmarkt wie jemand mit abgeschlossener Hauptschule und Berufsausbildug. Es sei denn man hat Glück und genug außerhalb des Studiums gewonnene beruflich verwertbare Aktivitäten bzw. Kontakte, ansonsten ... mal schauen... die typischen ASTA-Möchtegern-Politiker scheinen schon manchmal ihre Aktivität mehr auf den ASTA zu beziehen als auf Abschlussarbeiten, und wenn man ein gewisses Alter erreicht hat, den Abschluss kurz vor Augen, es könnte ja doch noch klapeen, wird es schwer auf dem Arbeitsmarkt und man muss sich bisschen mehr einfallen lassen als einfach nur Arbeitsamt oder Hartz4. Oder einfach Kinder kriegen und sich vom Staat sponsoren lassen. o_O
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20.06.2008 13:13 Uhr von Stevemax
 
+3 | -2
 
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BILD dir deine meinung. da hat die bild ja wieder einen handfesten skandal aufgedeckt und sofort bricht sogar hier die große empörung aus. hätte es was geändert, wenn der sein studium erfolgreich abgeschlossen hätte? nein. ob abbruch oder erfolgreicher abschluss kann uns sowas von egal sein. der typ ist ja versorgt und liegt keinem auf der tasche. also bleibt einfach mal locker. oder hätte er eurer meinung nach lieber dauernd latein büffeln sollen als sich um die belange der bürgerinnen und bürger zu kümmern?

@Judas II:
latinum = kleines latinum
(das "kleine latinum" gibt es seit einiger zeit nicht mehr, es gibt nur noch latinum und großes latinum)
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20.06.2008 13:13 Uhr von JustMe27
 
+5 | -0
 
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@Judas: Es gibt meines Wissens kein kleines oder großes latinum mehr, sondern nur noch das Latinum an sich, dass sich wohl eher am kleinen Latinum orientiert. Lasse mich aber gerne korrigieren, falls das nicht stimmen sollte.
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20.06.2008 13:55 Uhr von Hier kommt die M...
 
+3 | -6
 
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och der Arme^^: http://www.abendblatt.de/...

"Trotz intensiver Vorbereitung habe ich im Herbst vergangenen Jahres das für das Geschichtsstudium obligatorische Latinum leider nicht bestanden."

Naja, um Politiker sein zu können, reichts anscheinend allemal.^^
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20.06.2008 14:50 Uhr von Bloedi
 
+4 | -1
 
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Hier wird wieder ein Käse geschrieben nur weil er lange Zeit studiert.. und das Studium letztendlich nicht abgeschlossen hat, bedeutet das ja wohl nicht, daß er unfähig wäre, politisch etwas Positives beizutragen.

Unser gesamtes System wird häufig von Personen geprägt in den verschiedesten Berufsbereichen, die super Noten haben, aber trotzdem die letzten unfähigen Trottel sind.. und sich ausschließlich selbst bereichern.

Ein erfolgreicher Studienabschluss hat in jedem Fall wenig damit zu tun, was man später einmal in welcher Art und Weise umsetzt.

Für blosen Menschenverstand und Fairness und soziales Einfühlungsvermögen benötigt man jedenfalls kein Diplom..

.. und bei vielen kann solch ein Studium auch das ganze Gegenteil bewirken. Da muß man sich nur mal an deutschen Hochschulen umschauen, wie sich viele dieser top Studenten im privaten Leben teilweise so verhalten.
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20.06.2008 15:12 Uhr von werter
 
+1 | -1
 
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Was hat ein geschmissenes Studium wegen Latein mit seinen Fähigkeiten als Politiker zu tun? Nur ich finde das er als Politiker eher Wirtschaftswissenschaften und Mathe hätte studieren sollen (das ist das was unseren Politiern anscheinend sehr fehlt).

Nur weil man ein Studium wirft (das sowiso Realtitätsfremd ist) hat das ja nichts damit zu tun das man nichts im Kopf hat.
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20.06.2008 15:22 Uhr von Bloedi
 
+1 | -1
 
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Ich möchte mal eines noch hinzufügen weil die Person vor mir mit Wirtschaftswissenschaften und dergleichen als mögliches sinnvolles Begleitstudium argumentiert hat..

Ich finde, daß es allgemein nicht zwingend positiv ist, sich einem Studium in manchem Bereich anzuschließen.. ganz besonder dann, wenn es dazu dienen soll, solch wichtige und einflussreiche Bereiche wie Politik mit eigenen Ideen oder weiterem Fachwissen zu ergänzen.. und darauf aufbauend ein System formen zu wollen, was jeder Gesellschaftsschicht gerecht wird.

Beispielsweiseist es fatal, sich den Weisheiten von Betriebswirtschafts- oder Volkswirtschaftslehre auf Basis eines Studiums zuzuwenden, solange dort genau dieser Scheiß unterrichtet wird, der letztendlich nur neuen Zündstoff für den Kapitalismus darstellt, welcher zwangsläufig ohnehin komplett zusammenbrechen wird.

Damit setzt man letztendlich nur einen weiteren Grundstein, der dazu führen und dienen wird, daß sich unsere Gesellschaft noch mehr aufspaltet.. in extrem überpreviligiert.. und total am Arsch lebend.. weil kein Geld..
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20.06.2008 16:18 Uhr von OskarL
 
+3 | -1
 
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Latinum: Durfte im Rahmen meines Studiums auch das Latinum nachmanchen. Bei 2 Stunden Lateinvorlesung pro Woche und einer Vor-und Nachbereitungszeit von durchschnittlich 8 Stunden pro Woche war das innerhalb eines Jahres kein Problem.
Das Ganze wird nur zum Problem wenn man die ganze Zeit damit beschäftigt ist den Linksruck in Deutschland zu forcieren.....
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20.06.2008 18:02 Uhr von jules87
 
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klar, dass die bild: gegen die spd hetzen muss, wo es halt geht. als ob es zur zeit keine anderen probleme gäbe, die allerdings von obiger "zeitung" nur teilweise erwähnt werden.
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20.06.2008 18:58 Uhr von Sebbyfighter
 
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aaaah! :) da sieht mans wieder wer zu blöd für die freie Wirtschaft ist, geht in die Politik. Das zeigt doch mal richtig, von was für einer geballten Ladung Inkompetenz unser Land regiert wird.
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20.06.2008 22:39 Uhr von Bloedi
 
+2 | -1
 
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.. einige verstehen es immernoch nicht unsere sogenannte freie Wirtschaft ist doch nur ein Müllhaufen und Notgerüst, was sich Kapitalismus nennt.. und wo wir unsere Luxus aufbauen, welchen wir auf dem Rücken der Schwellenländer "erwirtschaften" ..
.. eigentlich sollte man besser sagen.. ergaunern und erscheißen..

Es ist allemal besser, sich politisch zu engagieren, wenn man gute Ideen mitbringt und eine unabhängige Ideologie aufweist, als bei diesem geballten unzeitgemäßen Schwachsinn mitzumachen, die wir Wirtschaft nennen.. oder ihn in irgendeiner Form zu unterstützen..

Viele werden schon noch sehen, wo unsere Wirtschafts-Ethik uns und unseren ganzen Planeten hinbringen wird..
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20.06.2008 22:46 Uhr von datenfehler
 
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naja wenn man nur pro Semester intelligenter werden würde. Aber naja... viel tut sich bei den meisten da nicht.
Und offenbar bringen noch VIEL MEHR Semester auch nichts...
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20.06.2008 22:59 Uhr von Kermit2
 
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Wo ist der Unterschied: bisher war es so und keiner hat sich aufgeregt. Jetzt soll es schlimm sein? Nö.
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20.06.2008 23:12 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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köstlich: Ich gönne es diesem angehenden Neoliberalen von Herzem das er eine persönliche Pleite einstecken muss. Im Bundestag für Studiengebühren kämpfen, den deutschen Kindern nach Bekanntwerden der PISA-Studien Blödheit vorwerfen - und sich nun selbst eingestehen zu müssen, versagt zu haben. Einfach herrlich!
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21.06.2008 00:26 Uhr von Montauk
 
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sehr amüsantes beispiel: wie unnützlich doch gar studiengebühren auf den lerneifer einfluß haben ;)

heranwachsende techniker und meister, in der FREIEN wirtschaft, wären auch blöd, würden sie für berufliche chancen selbst etwas beitragen.

so wie angehende kraftfahrzeugführer, die doch wirklich saublöd wären, die prüfung auf anhieb zu bestehen, wenn es finanziell keine rolle spielt, zum eigenen erfolg etwas beizutragen.

p. s.
was nichts kostet, taugt in der regel auch kaum etwas...
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21.06.2008 09:40 Uhr von datenfehler
 
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@Yolli: "Und von solchen Leuten werden wir regiert. Es ist kaum noch zu ertragen, dass wir nur noch von Schwachmaten und Studienabrechern bestimmt werden."

VOM VOLK GEWÄHLT!
Das ist der größte Witz dabei. Der Kerl kann bestimmt tolle Reden schwingen, wo sich die Leute, dann sagen: "Boa! Der muss was drauf haben!".
Wieder einmal ist das Volk selbst schuld...
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21.06.2008 11:46 Uhr von Miem
 
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Wahlversprechen? "Leute, wählt mich und ich beende mein Studium?"

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