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Japan: Immer mehr Menschen töten sich mit Schwefelwasserstoff

In Japan scheiden immer mehr Menschen durch den Einsatz von Schwefelwasserstoff aus dem Leben. Es handelt sich sozusagen um eine Modeerscheinung, wie sie schon früher auftrat. So wurden beispielsweise im Aokigahara-Wald, der unterhalb des Fuji liegt, mehr als 100 Leichen von Selbstmördern gefunden.

Kürzlich hatte eine 14-Jährige Selbstmord begangen. Sie hatte dazu Putzmittel und Badesalz zusammen gerührt, dadurch entstand Schwefelwasserstoff. 21 Mitbewohner mussten mit Vergiftungen in Kliniken gebracht werden, 100 Personen wurden evakuiert.

Kurz danach zogen sich neun Polizeibeamte Vergiftungen zu. Sie sollten einen Toten, der sich ebenfalls mit Schwefelwasserstoff getötet hatte, aus dem Haus schaffen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mensch, Japan, Schwefel
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2008 18:02 Uhr von Onkel.Bums
 
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Na da scheint aber etwas schwer im Argen zu sein, da in einem anderen Bericht ja schon von stark steigenden Selbstmordraten. Die 14-Jährige, schlimm drum, aber kommt leider immer wieder vor, ob das so Herausragend darzustellen ist - ich weiß nicht.
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19.06.2008 18:26 Uhr von einziiqartiiq
 
+4 | -1
 
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hmm seltsam das heut zu tage sogar der Selbstmord in Mode kommt .. irgendwie schon arm ....

Was mich aber mal interessieren würde, wie ist denn der Tot durch dieses Zeug? Pennt man einfach ein und fertig oder erstickt man da qahlvoll???
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19.06.2008 18:28 Uhr von SilentRebel
 
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Naja wenn man halt keinen bock mehr hat....
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19.06.2008 18:29 Uhr von SilentRebel
 
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schatzi.... ^^
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19.06.2008 18:29 Uhr von ZTUC
 
+4 | -0
 
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Schädigung anderer: Selbstmord is tragisch, aber muss es denn sein, dass dann noch andere leiden müssen!
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19.06.2008 18:32 Uhr von Jimyp
 
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Japaner waren ja schon immer ziemlich seltsam, da sind solche Methoden und "Moden" nicht verwunderlich!
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19.06.2008 18:38 Uhr von grandmasterchef
 
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zu viel druck in einer leistungsgesellschaft. wird hier auch noch kommen. oder das finanzsystem bricht zusammen. erste anzeichen gibt es schon. macht euch schonmal gedanken um die anarchistischen zustände danach!
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19.06.2008 18:40 Uhr von Jimyp
 
+3 | -3
 
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@grandmasterchef: "macht euch schonmal gedanken um die anarchistischen zustände danach! "

Kein Problem, ich kann mit Waffen umgehen! ;)
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19.06.2008 19:27 Uhr von nobody4589
 
+4 | -0
 
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es brennt dir von innen die lunge weg: du stirbst qualvoll an innerer veretzung und hast die ganze zeit faule-eiergeruch in der nase. du kannst nur hoffen das du ohnmächtig wirst
schwefelwasserstoff, wird teilweise in speziellen heilthermen benutzt um kranke hautschichten abätzen zu lassen
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19.06.2008 19:30 Uhr von Raizm
 
+3 | -0
 
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@grandmasterchef: das hat aber eigentlich andere ursachen..daran sind die japaner selbst schuld...
es wurde ja schon bewiesen,dass aufgesetztes lächeln zu depressionen führt ( und dort müssen sehr viele angestellte lächeln)..hinzu kommt noch,dass die meisten sich gegenüber dem chef/der firma/der höheren instanz sehr unterwürfig verhalten und es dem betrieb nicht belasten wollen,indem sie sich urlaub nehmen...daher sind die meisten japaner workaholics und nehmen noch nicht mal die hälfte von ihrem jahresurlaub...natürlich treffen auch strukturelle und soziale probleme noch ihren teil dazu bei... und am ende steht ein japaner,der den leistungsdruck nicht mehr verkraften kann und durch seine ununterbrochene arbeit aufgehört "zu leben"..die folgen sind dann solche selbstmorde bzw. dort auch sehr beliebt selbmordclubs...
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19.06.2008 20:13 Uhr von JCR
 
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@ nobody: Das stimmt so nicht, H2S ist eine relativ schwache Säure, da bedarf es schon einer längeren Exposition, um ein toxische Lungenödem hervorzurufen. Der Geruch ist ab einer bestimmten Menge auch nicht mehr wahrnehmbar, weil das Zeug die Nerven blockiert.


Insgesamt verläuft es wie eine Blausäurevergiftung, d.h. bei nicht sofort tödlicher Wirkung kann ein ganzes Spektrum von Wirkungen wie knochenbrechenden Krämpfen, Magen-Darm-Reizung, Atemnot etc. auftreten.

Bei sehr hoher Dosierung versagt allerdings das Zentralnervensystem, noch bevor das Opfer wieder ausgeatmet hat.
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19.06.2008 21:40 Uhr von DerBibliothekar
 
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Schwefelwasserstoff? Das Zeug stinkt doch wie sonst was, da muss man schon ziemlich fest davon überzeugt sein, sterben zu wollen...
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19.06.2008 22:44 Uhr von jsbach
 
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Ich kann es als Laie so nicht: beurteilen wie schnell dann der Tod eintritt. Grausam auf jeden Fall. Wenn die Letzte Tür zufällt, dann läßt sich die von Innen nicht mehr öffnen.
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19.06.2008 22:50 Uhr von newsBee
 
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bei einer Konzentration von: 0,1% in der Atemluft ist das Zeug innerhalb von Minuten tödlich, was sehr qualvoll sein muss.
Bei 0,5% fällt man schon vorm ausatmen um und ist binnen Sekunden tot.
Man kann den Menschen nur wünschen, das es ohne Qualen von statten ging.
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20.06.2008 07:45 Uhr von nettesMädel
 
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schlimm: Es gibt eine Faustregel: Solange es nach faulen Eiern riecht, ist es nicht tödlich. Sollte man jedoch nichts mehr riechen, dann ist (sofern eine Exposition vorliegt) es zu spät!
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21.06.2008 10:29 Uhr von Macholiday
 
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Das: Zeug riecht so Ober-eklig nach faulen Eiern das man sich vermutlich eher zu Tode kotzt.

Normaler Weise sollte jeder halbwegs gebildete Mitteleuropäer den Geruch vom Chemieunterricht kennen.

Der Gedanke an den geruch verursacht bei mir schon Würg-Reflexe.

Um die Frage einiger hier zu beantworten: Extrem qualvoll
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11.04.2017 15:51 Uhr von Der_schon_wieder
 
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@einziiqartiiq

Eine Schwefelwasserstoffvergiftung führt (je nach dosis, schneller oder langsamer, kleine dosis ist nicht tödlich) zum zusammenbruch von Kreislauf und Atmung.
Bei schneller und hoher dosis (man kann das ja auch langsam hochpushen) kommt es zu Krämpfen, Lähmungserscheinungen und Lähmung von Atmungzentren und/oder Lähmung des Herzmuskels. Ziemlich scheußlicher Selbstmord, wenn die dosis nicht hoch genug ist.

Tipp vom Profi: Wenn man Selbstmord plant, dann am besten mit ner Hohen Dosis Insulin (Jeder kennt doch nen Diabetiker wo man sich das besorgen kann, oder?), Tod durch starke Unterzuckerung ist ein schmerzfreies Einschlafen.

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