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Verfassungsschutz: Thüringen Hochburg für Rechtsextremisten

Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sind laut Verfassungsschutz Hochburgen der Rechtsextremen. Allein in Thüringen zähle die NPD 550 Mitglieder, so Innenminister Manfred Scherer von der CDU. Die Zahl sei rasant gestiegen.

Er führt das vor allem auf Kampagnen der rechtsextremen Partei zurück und auf die schwächer werdende DVU. Die NPD versuche sich dagegen mit eigenen Vereinen und Aktivitäten in Sportvereinen zu stärken.

Der Minister verwies auch auf die steigende Zahl von rechtsextremen Gewaltstraftaten. Sie lag 2006 bei 55 und ist im vergangenen Jahr auf 61 gestiegen.


WebReporter: shorty_deluxe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Recht, Thüringen, Verfassung, Remis, Verfassungsschutz, Rechtsextremist
Quelle: de.news.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2008 15:03 Uhr von efer
 
+4 | -0
 
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Das hätte ich ja nie gedacht. Kommt in den Nachrichten immer ganz anders rüber.
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19.06.2008 15:20 Uhr von mueppl
 
+7 | -11
 
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steigende Zahl von rechtsextremen Straftaten: >>Sie lag 2006 bei 55 und ist im vergangenen Jahr auf 61 gestiegen.<<

Sechs Straftaten mehr als im Vorjahr. Das ist wahrlich ein Grund großer Sorge.
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19.06.2008 15:29 Uhr von Nightfire79
 
+3 | -2
 
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@mueppl: 61 sind 61 zuviel. Außerdem handelt es sich um Gewalttaten und nicht nur einfach Straftaten. Da hat jemand die Quelle falsch kopiert.
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19.06.2008 16:06 Uhr von mueppl
 
+7 | -6
 
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@ Nightfire79: Ich gebe Dir vollkommen recht, dass 61 rechtsgerichtete Starftaten zuviel sind.
Fakt ist aber auch, dass andere Bevölkerungsgruppen in Deutschland in wesentlich größerem Umfang in der Kriminalsatistik auftauchen.

Es ist ja politisch korrekter über Rechtsextremisten zu schimpfen aber in gleichem Atemzug Extremismus aus anderen Ecken zu verharmlosen oder gar zu leugnen.

Die NPD ist nicht verboten, ist also wie jede andere Partei zu behandeln - egal wie man zu den Inhalten der Partei steht.

Anstatt sich über den "regen" Zulauf dieser Partei zu wundern, sollen die Politiker Ursachenforschung betreiben und vor allem nicht am falschen Platz sparen. Die NPD erkennt genau die Schwachstelle im Land, in dem sie Vereine gründet, Aktivitäten bietet u. a. Deren Ideologie natürlich inbegriffen.
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19.06.2008 16:58 Uhr von Noseman
 
+8 | -1
 
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@mueppl: Man muss aber andererseits auch sehen, dass 61 Straftaten bei ein paar Hundert Rechtsextremen bedeutet, dass der einzelne Rechtsextreme mit viel höherer Wahrscheinlickeit ein Gewalttäter ist als das bei jeder anderen Gruppe der Fall ist (mir fällt zumindest keine vergleichbare andere ein).
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19.06.2008 17:22 Uhr von mueppl
 
+3 | -1
 
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@ Noseman: Für mich sind die Straftaten in erster Linie einmal nebensächlich.

Ein Aspekt dieser News ist doch folgender:
Der Staat stiehlt sich immer mehr aus seiner Verantwortung.
Trotz steigender Steuereinnahmen sinken die Ausgaben im Kommunalen Bereich.
Gibt man den Jugendlichen eine Anlaufstelle, dann kann man auch die Ideologien steuern.
Und genau hier setzt ja die NPD an.

Was nützt es also diese Partei zu verbieten? Sind damit alle Probleme gelöst? Sind die Anhänger dieser Partei mit dem Verbot dann automatisch verschwunden?

Ich befürchte, dass unsere Regierung gar nicht an der Lösung dieses Problem interessiert ist, denn sonst würden nach den vielen Worten schon längst Taten folgen.

Alos ist die Frage berechtigt, wer ist daran interessiert, dass es diese "Hobbynazis" immer noch gibt.

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