19.06.08 13:45 Uhr
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Stehen die Umweltzonen vor dem Aus?

Das Online-Portal "autostrassenverkehr.de" zitiert in einem Bericht ein umfangreiches Sachverständigengutachten aus dem Jahr 2007, wonach die Einrichtung der Umweltzone in Berlin zu keiner bemerkenswerten Änderung der Feinstaubsituation führen würde.

Wie sollte es auch zur Verbesserung der Luftqualität kommen, wenn der Straßenverkehr nur etwa fünf Prozent erzeuge, die Hauptverursacher - Industrie 40, Haushalte 20 und Kraftwerke etwa elf Prozent - weiter ungehindert die Luft verschmutzen würden, so die Argumentation im Gutachten.

Rechtsanwalt Ralf Wittkowski vom ADAC Berlin-Brandenburg hat nun im Namen einiger Autofahrer eine Klage vor dem Berliner Landgericht eingereicht. Sollte die Berliner Zone wieder abgeschafft werden, so würden alle anderen Umweltzonen ebenfalls in Frage gestellt werden.


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WebReporter: die-meinung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Umwelt
Quelle: www.autostrassenverkehr.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2008 13:51 Uhr von Menig
 
+8 | -17
 
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Menschen sind so inkonsequent natürlich machen die Autos nur ein paar Prozent aus...
aber: ein paar Prozent hier... ein paar Prozent da...
siehe da: eine merkbare Reduzierung... mit irgendwas muss
man ja anfangen... und da sind halt meist die Autos...
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19.06.2008 14:09 Uhr von Pitbullowner545
 
+13 | -2
 
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die: zonen wurden/werden doch eh nur eingeführt um die stadtkasse zu entlasten.. um umweltschutz geht es da doch garnicht
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19.06.2008 14:09 Uhr von mo2011
 
+12 | -0
 
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Aber wie immer nur bei den Autofahrern kann am einfachsten abgezockt werden.

Dürfte bei der Industrie wohl schwieriger sein...
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19.06.2008 14:14 Uhr von Holmy
 
+3 | -2
 
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Autofahrer gibt es eben mehr als Industriestandorte.

..und mit uns kann man es ja machen! Alles nur Verbrecher!


Die 5 € hole ich mir dann auch wieder z.Z. das Geld für die Mehrkosten beim kauf eines Autos mit Partikelfilter :) !
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19.06.2008 14:26 Uhr von uhrknall
 
+2 | -3
 
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Auch der Industrie sollte man etwas Vernunft vorschreiben dürfen, so wie es bei Privat-Leuten passiert.
Wenn Umweltzonen so nah an Industrie und (Kohle-)Kraftwerken liegen, dann ist das sehr unglücklich. Aber das ist nicht überall so.

Wenn es eine Möglichkeit ist irgendwo ein paar Prozent Feinstaub zu verringern, dann sind das ein paar Prozent in die richtige Richtung. Und je kleiner die Partikel sind, um so gefährlicher sind sie:
http://www.bmu.de/...

Immerhin werden Diesel-Autos bereits seit 5(?) Jahren weltweit mit Partikelfiltern ausgestattet, sodass die alten Diesel Auslaufmodelle sind und immer weniger werden müssten.
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19.06.2008 14:40 Uhr von nettesMädel
 
+2 | -1
 
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Ach neee: Mal abgesehen, dass es solche Studien schon länger gibt (über London, Köln, etc.), aber WER bitte glaubt denn, dass allein durch das Aufpappen von Plaketten sich die Belastung ändert?
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19.06.2008 14:43 Uhr von Köpy
 
+3 | -2
 
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Diese Umweltzonen ist der größte Schwachsinn. Hätten die gleich Schilder aufhängen können. "Kein zutritt für CO²" Glauben die tatsächlich, das die ganzen Schadstoffe aus den Zonen verschwinden, wärend die Luft außen verpestet wird? Die Bevölkerung wird so dermaßen verarscht, das glaubt man nicht und alles wird einfach so hingenommen. Deutsche = Sklaven der Politik
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19.06.2008 15:04 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -4
 
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Das seh ich jetzt nicht ganz so. Denn:
Die verallgemeinern zu sehr.
Insgesamt gesehen machen pkw nur 5% aus und den rest die Industrie, Kraftwerke etc. ABER in Stadtzentren gibt es sowas nicht wirklich von daher ist der Anteil der pkw deutlich höher.
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19.06.2008 15:42 Uhr von Jimyp
 
+2 | -3
 
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Sollte die Umweltzone abgeschafft werden, möchte ich mein Geld für die Plakette wieder!
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19.06.2008 15:52 Uhr von Python44
 
+5 | -1
 
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@ vmaxxer: Und die Industrieabgase fliegen einen Umweg um die Stadtgrenze wenn der Wind weht ?

Die Regelungen sind aus 2 Gründen eh für´n *rsch:

1. Gemessen wird Feinstaub. Der besteht aber nicht nur aus "künstlichen" Abfällen, sondern auch aus (Sahara-) Sand, Blütenpollen etc, die natürlich enstehen und vom Wind über tausende Kilometer verbreitet werden. Die werden auch in den Innenstädten mitgemessen... genauso wie der Dreck aus polnischen oder tschechischen Kraftwerken, wenn der Wind aus der richtigen Richtung kommt !

2. Warum bekommen Kat-lose Benziner ebenfalls die Zufahrt verwehrt ? Die produzieren definitiv KEINEN Feinstaub (solange sie nicht kaputt sind) !

Da mißt man eher die statistische Abweichung, als daß man die Verbannung von Stinkern anhand des Feinstaubs wirklich nachweisen könnte !
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19.06.2008 16:00 Uhr von AugenAuf
 
+4 | -1
 
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Milchmädchenrechnung Das dadurch viele Umwege fahren müssen, länger auf den Staßen sind, sich mehr Staus bilden, daran hat wohl noch keiner gedacht, oder? Und das soll dann die Umwelt entlasten??

Fragwürdig......
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19.06.2008 17:36 Uhr von 102033
 
+1 | -3
 
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Grüne Zone für alle gesammten Innenstädte: -ohne Ausnahmen (TDI ohne Rußfilter)

Dann würde es effektiv etwas bringen, und mich als Anwohner zufrieden stellen.

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