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Südafrika: Gerichtsurteil - Chinesen werden künftig als Schwarze angesehen

Nachdem 1994 die demokratische Regierung in Südafrika an die Macht kam, erhielten die Schwarzen, Inder und gemischt rassigen Bürger wegen der Unterdrückung während der Apartheid wirtschaftliche Entschädigungen. Außerdem wurde für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt.

Die Chinesische Vereinigung Südafrikas (CASA) hat nun vor Gericht geklagt, da die Chinesen von diesen Entschädigungen ausgenommen waren, da sie nicht als Schwarze galten. Damit, so die CASA, erfolgte nach der Diskriminierung während der Apartheid eine weitere Diskriminierung.

Ein Gericht hat am Mittwoch nun sein Urteil gefällt. Das Urteil besagt, dass die Chinesen in Südafrika künftig als Schwarze eingestuft werden und somit auch Entschädigungen erhalten. In Südafrika, wo 47 Millionen Menschen leben, sind nicht mal 10.000 Chinesen beheimatet.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Schwarz, Südafrika, Chinese, Gerichtsurteil
Quelle: www.krone.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2008 22:03 Uhr von Pfennige500
 
+4 | -4
 
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Omg wie mich sowas ankotzt: Wieso bekommen die Chinesen keine Entschädigung sondern nur die Schwarzen? Finde ich ziemlich rassistisch...
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19.06.2008 07:31 Uhr von s8R
 
+1 | -3
 
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123: "(..)sind nicht einmal 10000 Chinesen(..)"(letzte Zeile)

A/ugs!
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19.06.2008 08:43 Uhr von Todtenhausen
 
+2 | -2
 
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Wie konnte: das nur geschehen, dass Chinesen bisher nicht als Schwarze angesehen wurden? Gibt es denn jemanden, der schwarzer ist?
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19.06.2008 13:58 Uhr von Snickerman
 
+1 | -0
 
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Wie in der Apartheid-Zeit, wo auch alle menschen in Kategorien wie
"Weiß", "Mischling" oder "Schwarz" eingeordnet wurden,
wobei es vorkam, dass die Eltern als "Weiße", die Kinder aber
als "Schwarze" eingestuft wurden.

Da Schwarze nicht in den Vierteln der Weißen wohnen durften,
musste dann die Familie sich entweder trennen oder gemeinsam
in eines der "Townships" ziehen (wie z.B. Soweto).

Bei kleineren Volksgruppen, wie den Kap-Malaien
gab es oft Verwirrung, "wohin" sie gehören würden...

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