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US-Soldaten werden trotz 24-fachen Mordes nicht verurteilt

Am 19. November 2005 wurde ein US-Soldat in Haditha im Irak durch eine Explosion getötet. Als Reaktion darauf richteten die anderen Angehörigen der US-Patrouille ein Massaker unter der Zivilbevölkerung an. Dabei wurden insgesamt 24 Iraker wahllos erschossen und teilweise bestialisch ermordet.

Unter den Ermordeten waren auch Frauen und Kinder. Der öffentliche Druck durch einen Bericht in der "Times" führte zur Anklage an acht US-Soldaten. Bisher wurden alle am Massaker Beteiligten frei gesprochen. So nun auch der ranghöchste Offizier, der ebenfalls frei gesprochen wurde.

Somit gibt es im Haditha-Massaker nur noch ein schwebendes Verfahren, bei dem allerdings im Vorfeld die Anklage von Mord auf Totschlag gemildert wurde.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Soldat, 24
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2008 18:12 Uhr von kleofas
 
+23 | -4
 
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Leute das ist Krieg. Krieg beinhaltet immer Verbrechen. Und die Deckung des jeweiligen Staates. Das ist die Realität. Deswegen contra Irak-Krieg!
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18.06.2008 18:53 Uhr von Selman711
 
+11 | -0
 
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Erbärmlich: war doch klar..wenn die den täter nicht finden lassen sie es an den Zivilisten aus...einfach erbärmlich...Können die nicht einfach raus da !!!!!!
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18.06.2008 18:53 Uhr von knax
 
+13 | -1
 
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HEY !! Die Amis dürfen doch alles ! Ist doch Weltpolizei ... -.-
Wer hier Ironie findet darf sie behalten
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18.06.2008 18:55 Uhr von Jorka
 
+10 | -1
 
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Mein: Blutdruck steigt auf 300 wenn ich sowas lese
Die Amis dürfen sich wohl alles erlauben....
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18.06.2008 19:30 Uhr von IT-Moskau
 
+6 | -3
 
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"US-Soldaten werden trotz 24-fachen Mordes: nicht verurteilt"

Der Titel gibt ausschließlich die persönliche Meinung des Autors wieder und ist rechtlich bedenklich. Ich schlage vor, ihn zu ändern, bevor Shortnews noch in rechtliche Schwierigkeiten gerät.

Auch wenn jemand wegen Mordes angeklagt wird, ist er noch lange kein Mörder, sondern nur ein MUTMAßLICHER Mörder. Wenn das Gegenteil bewiesen oder entschieden wird, kann er gegen solche hetzerische Berichterstattung gerichtlich vorgehen.
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18.06.2008 19:38 Uhr von Raizm
 
+6 | -0
 
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Tja und dann wundern sich die amerikanische Eltern wenn ihre Kinder als Soldaten dort erschoßen werden,weil die Zivilbevölkerung teilweise Anschläge verübt..Und für die 20 Mann,die Ärger im Irak machen,kommen Hunderte "unschuldige" Soldaten um,die dort nur helfen wollten und nicht wie ihre Kollegen durchgedreht sind...
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18.06.2008 20:49 Uhr von Zeckengift
 
+7 | -1
 
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Ich frage mich wirklich langsam wer die Terroristen sind...
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18.06.2008 23:11 Uhr von DonJuanDeMarco
 
+2 | -1
 
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Das ist leider die Spitze des Eisbergs.
Im Irak sind über 1,2 Millionen Menschen gestorben und ich frage mich wieviele Menschen noch sterben müssen damit der G.W. Bush endlich begreift das die Amerikaner nicht den frienden sondern den Tod gebracht haben.

Stalin sagte einmal:
Der Tod eines Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.

Der muss es ja wissen denn er war ja ein Massenmörder.
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19.06.2008 02:46 Uhr von Astardis666
 
+2 | -0
 
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@zeckengift: Die Terroristen sind diejenigen, die trotz internationaler Proteste, mit fadenscheinigen Begründungen und gefälschten Beweisen für Massenvernichtungswaffen, in einen souveränen Staat einmarschiert sind und dort seit Jahren hausen wie einst die Hunnen... Hm, ich glaube, jetzt habe ich die Hunnen beleidigt.
Die einzigen Massenvernichtungswaffen, die Der Ami im Irak hätte finden können, wären ja eh amerikanische Ware gewesen, da DIE ja sowohl den Irak, als auch den Iran mit Waffen versorgt haben, als die beiden sich gegenseitig die Köpfe einschlugen.
Alles fürs liebe Öl und damit dort unten ja nie Frieden einkehren möge...
Verlogenes US-Regierungs- & Geheimdienstpack (Zivis spare ich jetzt extra mal aus, denn es sind ja immer die wenigen, die an der Macht sind, die ein Volk so richtig in Verruf bringen - sieht man ja an unserer eigenen Geschichte zu genüge...)
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19.06.2008 11:55 Uhr von Dusta
 
+0 | -0
 
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Solche leute müssen für ihre Taten verurteilt werden, das steht außer Frage, allerdings sollte man, abgesehen von dem vielen Unrecht, dass im Irak geschieht, auch sehen, dass die Iraker wohl selten so eine große Chance hatten, einen souveränen, demokratischen Rechtsstaat aufzubauen.

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