18.06.08 15:29 Uhr
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CDU-Mitglied ließ im Hotel NPD-Veranstaltungen austragen - kein Parteiausschluss

Ein CDU-Mitglied aus dem Burgenlandkreis geriet in die Kritik, weil er in seinem Hotel mehrere rechtsextreme Veranstaltungen der dort ansässigen NPD austragen ließ. Das CDU Parteigericht in Dessau-Roßlau hatte nun über die weitere Parteikarriere des Mannes zu entscheiden.

In der "Mitteldeutschen Zeitung" war am Mittwoch zu lesen, dass man sich gegen einen Parteiausschluss des Mannes entschieden hat. Die Begründung zu dem Urteil soll allerdings erst in zwei Wochen der Öffentlichkeit vorgelegt werden.

Der Mann, der sein CDU-Mandat während der Ermittlungen ruhen ließ, nahm nach dem Freispruch seine politischen Ämter wieder auf. Das Hotel wird mittlerweile vom Sohn des Mannes geführt, noch 2007 hatte dort ein Kongress des NPD-Verlages stattgefunden.


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WebReporter: rudi2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Hotel, Partei, NPD, Mitglied, Veranstaltung
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2008 15:49 Uhr von ArrowTiger
 
+14 | -4
 
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Mal sehen, ob das CDU-Bashing jetzt in der Öffentlichkeit ähnliche Ausmaße annehmen wird, wie das DIE LINKE-Rumgehacke...

Wetten, nicht? ;-)
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18.06.2008 16:25 Uhr von weedalicious
 
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18.06.2008 16:43 Uhr von SK_BerSerKer
 
+2 | -6
 
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@mesanthrop @weedalicious: ich gebe dir vollkommen recht

BTW. wird das nicht Misanthrop geschrieben?? (verzeih mir wenn ich falsch liege aber bin in latein nit so drin [tote sprache^^])

weedy, grade bei deinem nick wäre ich davon ausgegangen das du den CDUlern n bisl skeptischer gegenüberstehen würdest^^

ich mein sch***** nochmal wir haben vllt. keine bessere alternative aber die CDU gehört jawohl bei den 3 schlimmsten dingen die deutschland passiert sind ziemlich weit oben eingetragen....

leider sin die anderen au nit besser wenn nit gar schlimmer....


omfg ich bin ma lieber weg, wenn ich was von politikern lese werd ich immer so aggressiv^^
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18.06.2008 17:18 Uhr von csu-mitglied
 
+4 | -4
 
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@weedalicious: Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen. Man kann eine ganze Partei nicht an einem Menschen bemessen. Schließlich machen so viele Menschen in unserer Gesellschaft Fehler, dass wir alle schlechte und unvernünftige Menschen sein müssten.
Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich sowas dann doch nicht akzeptieren kann und doch eher für einen Parteiausschluss stimmen würde. Trotzdem steht dieser besagte Mensch nicht für die gesamte CDU!!!

(P.S. ich bitte bei negativer bewertung wenigstens um ein kurzes statement, da ich es teilweise nicht verstehe wie die ganzen Minuspunkte zustande kommen ;-))
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18.06.2008 17:20 Uhr von maki
 
+7 | -7
 
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Wieso aussperren? Sind doch zwei Scheiben derselben Wurst... ;-)
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18.06.2008 17:35 Uhr von weedalicious
 
+2 | -6
 
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wie viele minuspunkte ich bekomme nur weil ich mich hinter die cdu stelle, war mir irgendwie klar und habe ich ein wenig provoziert.

fakt ist, dass es ohne eine partei wie die cdu/fdp !!NIEMALS!! ein so wirtschaftlich starkes deutschland gäbe, und das kann hier keiner abstreiten. es geht den deutschen allesamt besser als so manch anderen eu-mitbürger (ausgenommen der skandinavier, denn die sind in sowas einfach nochmal schlauer als wir). ohne diese wirtschafts würde es euch sozialen vllt. kurzfristig besser gehen, aber glaubt mir, dass wir dann ganz schnell und ganz hart fallen werden. wirtschaft ist das rückrat, und wenn ich höre das die SPD mit ihrer ypsilanti den flughafen in FFM nicht ausbauen will (anmerkung: frankfurt hat am meisten wirtschaftspotenzial aller deutschen städte) wird mir übel und ich kann nicht verstehen, wie menschen solche leute wählen können !
haut rein, ihr die links wählen ohne zu wissen, welch eine zukunft sie euch einbringen !
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18.06.2008 17:52 Uhr von wuerfelhusten
 
+3 | -0
 
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wieso auch ausschluss? die cdu/csu hat schießlich als feindbild den "kommunisten" (oder das, was sie darunter versteht).
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18.06.2008 18:05 Uhr von JCR
 
+3 | -2
 
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@ Weedalicious: "fakt ist, dass es ohne eine partei wie die cdu/fdp !!NIEMALS!! ein so wirtschaftlich starkes deutschland gäbe"

Cum hoc ergo propter hoc?

Geht es Wahlkreisen wirtschaftlich besser, weil die Mehrrheit konservativ wählt, oder wählt die Mehrheit konservativ, weil sie Angst vor Umverteilung/ Besteuerung hat?


Und beispielsweise den sogenannten Aufschwung Ost hat ein höchst konservativer Politiker vor die Wand gefahren.

"Die Wiedervereinigung wird keine zusätzliche Steuerbelastung bringen".
Den Beweis dafür, dass sie besser mit den Steuergeldern umgehen könne, bleibt die Union bis heute schuldig.
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19.06.2008 09:44 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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An die CDU-Verteidiger: Es ging mir darum, daß derzeit die gesamte Partei DIE LINKE aufgrund der Mitgliedschaft einzelner, evtl. sogar als "extrem" einzustufender, Mitglieder als Gesamtheit verunglimpft wird. (Wobei mir selbst Leute wie Sarah Wagenknecht, die wenigstens ein gewisses Maß an Intellektualität vermuten lassen, lieber sind, als solche Dummköpfe, wie die, die Anlass zu dieser und ähnlicher News waren.)

Da werden angebliche SED-Nachfolgen konstruiert (als wenn in der Linken wesentlich mehr Ex-Mitglieder zu finden wären, als in der CDU, oder jene Ex-Mitglieder immer schon den SED-Kurs völlig unterstützt hätten, oder noch tun), oder es werden deren Politiker des Populismus verurteilt, wo jeder Idiot erkennen könnte, daß es bei den anderen Parteien im nicht anders aussieht - teils sogar um einiges schlimmer (Müntefering, Clement, Koch, Oettinger, etc.).

Wir werden sehen, ob der Skandal für die CDU/JU genau solche Kreise ziehen wird. Kritik bitte ja, wo sie berechtigt ist - aber dann bitte auch gerecht verteilt!
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19.06.2008 09:55 Uhr von maki
 
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He AT, gewisse Parteiangehörigkeiten bzw. -nähen erfordern nunmal einen gewissen Tunnelblick.

:-)

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