18.06.08 14:25 Uhr
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Mit dem Papierflieger durch das Weltall

Am Dienstag stellte der Japaner Takuo Toda in Berlin sein Papierflieger vor, der in zwei Jahren von der Raumstation ISS zurück zur Erde fliegen soll. Dies ist jedenfalls die Idee des Origami-Meisters. Der Segler "Orispace" ist 20 cm lang, zehn cm breit und 30 Gramm schwer.

Seit Jahren tüftelt Toda zusammen mit dem Wissenschaftler Shinji Suzuki von der Universität Tokio an dem Projekt. Die japanische Weltraumbehörde JAXA unterstützt das dreijährige Forschungsprojekt nun mit 300.000 Dollar jährlich.

Das der Papiersegler auf der Reise nicht in der Erdatmosphäre verglüht, ist das größte Problem. Dies soll dadurch gelöst werden, das der Segler deutlich langsamer in die Atmosphäre eintritt als z.B. Raumfahrzeuge. Dadurch wird die Reibungshitze verringert. Die Flugdauer soll zwischen drei Tagen und einem Jahr betragen.


WebReporter: hawk74
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weltall, Papier
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2008 13:41 Uhr von hawk74
 
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Interessantes Projekt. Bin mal gespannt was dabei raus kommt. Allerdings sind 300.000 Dollar pro Jahr eine Menge Geld hierfür. Aber wie heißt es so schön .... FORSCHUNG IST WERTFREI !
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18.06.2008 14:29 Uhr von Iffus
 
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ich bin ja eigentlich für alles zu haben aber das finde ich sogar zu dämlich und unnütz
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18.06.2008 14:49 Uhr von Nordwin
 
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Frag mich da immer noch nach dem höheren Zweck der sache ^^


wolln die Material testen?

wolln die Daten sammeln?

oder wolln die einfach nur das Kind rauslassen? :D
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18.06.2008 15:06 Uhr von sepp0
 
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Bremsen kann man durch die Restatmosphäre: Jedoch nicht zu stark da die Wärme ja durch Reibung an dieser entsteht.

Evtl. wäre das hilfreich um auch Raumfahrzeuge ohne Hitzeschild sicher zur Erde zurückzubringen, was z.B. für Sonden sehr interessant wäre!
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18.06.2008 15:23 Uhr von fiver0904
 
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18.06.2008 15:36 Uhr von appeltarc
 
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Wähwähwäh: Ich bin moralisch entrüstet, weil ich keine Ahnung habe.
Sie würdens kaum versuchen, wenns nicht möglich wäre...
Außerdem kann man alle Erkenntnisse dieser Versuche im großen Maßstab nutzen!
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18.06.2008 16:06 Uhr von fiver0904
 
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18.06.2008 16:43 Uhr von DarkFux
 
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LoL: Stellt euch das mal bildlich vor wie ein Origami-Meister und ein Wissenschaftler zusammen einen Papierflieger bauen. xD

Btw. 300.000,00 USD /jährlich für einen Papierflieger, gebt mir ein Blatt Papier ich machs umsonst o.O
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18.06.2008 17:19 Uhr von Nordwin
 
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@kommentarabgeber: ein Amen darauf



zum einen Luxusmittel genießen aber immer darauf pochen das soviele leute verhungern

und @fiver0904

Ich glaube dass wenn diese experimente einen höheren Sinn haben (was ja durchaus sein kann, Sein es jetzt Messungen in der Erdatmosphäre, oder Erprobung neuer Materialien Eintrittswinkeloptimum etc.) dann sind da 300.000 / Jahr für die Weltraumforschung eigentlich billig im vergleich zu den xhundert millionen für ein neues Schuttel

und selbst wenn die das nicht sponsorn würden, das geld würden die sowieso nicht bedürftigen spenden (ist vielleicht grausam aber leider auch wahr)
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18.06.2008 18:39 Uhr von Wasabi
 
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Dann verglüht das Ding sofort und 30Jahre Forschung und massig Kapital verglüht im All!
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18.06.2008 19:20 Uhr von Nordri
 
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ähem: Auf die Gefahr hin, meine ersten Negativbewertungen zu sammeln, gebe ich fiver0904 mal teilweise Recht.

Das Geld, welches da völlig sinnlos (wie an unzähligen anderen ´Projekten´ auch) verpulvert wird könnte viel Gutes vollbringen.
Welchen Nutzen trägt die Menschheit davon, unsummen in den Versuch zu stecken, mit einem Papierflieger das All zu durchqueren? Fehlen mir da hintergrundinformationen?
Wenn, so wie als Idee in der Quelle angegeben, Erkrankte aus dem All mit einem Papierflieger zur Erde zurück kommen sollen haben diese spätestens mit dem Eintritt in die Erdanziehung ein großes Problem...
Oder sollte man sagen nie wieder Probleme?
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18.06.2008 19:33 Uhr von Nordwin
 
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@Nordri: naja das mit dem verletzten ist ja nur ein punkt


der andere (glaube wichtigere) punkt ist:

Neues Design für Weltraumfahrzeuge entwerfen, die bei geringer Geschwindigkeit in die Atmosphäre eintreffen können => Hitzeschutz eventuell nicht mehr notwendig (was wiederum heißt das eine beschädigung von diesem eben nicht den Tod der besatzung wie bei der Columbia fordern würde, Hitzeschutz ist glaub ich auch verdammt Teuer => Kostenersparnis von wahrscheinlich wesentlich mehr als die 300.000 Dollar/Jahr für die Entwicklung

natürlich vorrausgesetzt es wird was, aber dafür macht man ja Tests


und überhaupt sind das ja Dollar also fast eh nix wert ;)
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18.06.2008 20:19 Uhr von Nordwin
 
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@kommentarabgeber: nuja glaube bevor diese 10000 um sind ist die Erde schon hunderte male voll mit Menschen =)
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18.06.2008 20:33 Uhr von CHR.BEST
 
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Also für 300.000 Dollari würd ich auch so einen Papierflieger falten äh entwickeln. Mit Papier aus Asbestfasern würd ich das sicher hinbringen.

Die Frage ist nur, wie will man den Flieger wiederfinden? Immerhin ist das Teil klein und Erde groß.
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18.06.2008 21:26 Uhr von .stef.
 
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@kommentarabgeber: "Aber damit können die ja auch in 10000 Jahren oder so mal anfangen wenn die Technik allgemein so weit entwickelt is .... "

--> ähm, was denkst du bitte wie sich technischer Fortschritt entwickelt?! ... doch nur durch Probieren, Versuche, Tests, Prototypen, Risiken eingehen usw.

Was denkst du, wie die heutigen Autos entstanden sind? Die haben sich auch nicht vor 100 Jahren gesagt: "Lass uns lieber ma auf Airbags und Katalysatoren warten eh wir was bauen ..." lol

Sicherlich ist der Papierflieger dem Untergang geweiht, aber wenigsten kommt dann nich noch einer auf diese Idee! ^^
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18.06.2008 21:29 Uhr von jsbach
 
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..und der Papierflieger: landet dann zwischen Japan und den USA und da schon dann zif Teleskope in die Luft um den aufzuspüren?
Wenn das gut geht, naja meinen Hut würde ich nicht dafür aufmampfen, eher ein saftiges Steak >iro off<
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18.06.2008 23:03 Uhr von Nordwin
 
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aber er hat irgendwie recht

und warum sind wir heutzutage in der Lage autos ohne die ganze vorgeschichte zu entwickeln? weil wir die vorgeschichte schon hatten, und die ersten Autos waren eigentlich sogar unnützer als Pferde und Kutschen

und vor 40 oder 50 Jahren wars ja das selbe mit den Computern, die allgemeine aussage war ja das das ein minimaler Prozentsatz (Eher sogar Promillebereich) überhaupt haben wird das 9m³ Röhrenmonster, irrtum =)

Und wenn wir jetzt in die richtung forschen müssen wirs nicht dann tun wenn wirs am nächsten tag brauchen
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18.06.2008 23:49 Uhr von Schwertträger
 
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@kommentarabgeber: Ja und nein, wie so oft: Sicher hast Du Recht, das man heute ien Auto ganz anders entwickeln würde, als damals der gute Daimler.

Aber was hätte man bis jetzt benutzt? Weiterhin die Pferdekutschen?
Angenommen, man hätte.
Dann sähen die Pferdekutschen, vor allem aber die Pferde, heute längst anders aus.
Und vielleicht sähe man die Notwendigkeit von Autos nicht mehr, weil sich die Gesellschaft anders entwickelt hätte.

Ohne die Erfahrungen, die man in der Zeit bis heute gemacht hat, würde man ja gar nicht wissen, dass eine Verbrennungstheorie nicht der richtige Weg wäre. Immerhin wäre Öl dann noch in Hülle und Fülle vorhanden und nicht teuer. Überhaupt gäbe es die Ölmultis nicht.

Apropos Ölmultis: Hätte die Entwicklung von gepanzerten Fahrzeugen (Kutschen) nicht doch bald die Entwicklung von irgendwas verlangt?


Entwicklung lässt sich nicht überspringen.
Nichts zeigt das so deutlich, wie der Mensch selber, oder die Menschheit an sich.

(Nach Deiner Theorie könnte ein Kind das Sprechen ja auch erst später, mit 20, beginnen, weil es dann auch gleich die Eloquenz, die es bis dahin theoretisch erworben hat, mit nutzen könnte und das Sprechenlernen ganz anders angehen würde). :-)

Das klappt so nicht.





Abgesehen davon:
Der uns zerstörende Asteroid kann schon in fünfzehn Jahren kommen. Schön, wenn bis dahin wenigstens Leute auf dem Mond überleben.
Was aber sicher in den nächsten 50 Jahren immer mehr ein Problem wird, ist die Überbevölkerung und der Verdruss. Die Menschheit braucht neue Ziele! Eines davon ist die Eroberung des Weltalls.
Arbeitsplätze schafft´s auch noch.

Und was die Rentabilität von Rohstoffabbau auf Mond oder Asteroiden angeht: Das hängt bloss davon ab, wie selten/wertvoll die entsprechenden Stoffe auf der Erde werden. Dann lohnt sich ALLES.

Energiegewinnung ist das nächste Thema. Strahlkraftwerke sind schon länger in den Köpfen der Wissenschaftler, vielleicht werden sie Wirklichkeit? Oder etwas anderes?

Mit dem Weltraumlift (schon in konkreter Forschung) könnten wir zumindest Energie sparen (und jede Menge Müll), wenn wir unsere zahlreich benötigten Satelliten in die Umlaufbahn hieven, anstatt sie hochzuschiessen.

Das Thema Weltraum ist schon angesagt.
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19.06.2008 00:02 Uhr von Schwertträger
 
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@Die Hunger-Mahner: Menschen werden auch in gleicher Zahl verhungern, wenn diese lächerlichen jährlich 300.000 $ nicht für den Papierflieger ausgegeben würden!

Oder warum, denkt Ihr, gab es BISHER Hunger, BEVOR jemand auf die Idee kam, 300.000 $ jährlich für die Papierfliegertheorie auszugeben???

Nachdenken Leute, NACHDENKEN !!



Wenn es nur am Geld liegen würde, das Hungern zu verhindern, hätte man das Thema wohl längst vom Tisch (erstmal, ... bis es dadurch NOCH mehr Menschen gäbe und das Hungerproblem für alle aufkäme).

Nein, den Hunger gibt es, weil es politsche Interessen gibt, und weil es handfeste persönliche Interessen gibt, das Leute arm sind und dann - man nimmt es in Kauf - auch hungern.


Oder wo bekommt Ihr Eure billige Kleidung, Eure billigen Schuhe, Eure günstigen Autoteile, Eure billigen Lebensmittel her ???
Und sagt jetzt nicht "meine Schuhe kosten 120 EUR, meine Hose 60 EUR, mein Golf 24.000 EUR, mein Fleisch das Kilo 12 EUR" !
Das IST billig!!
Würde das alles hier produziert, zu dem Lohn/Gehalt, das Ihr verdient, könntet Ihr Euch nicht ein Drittel von dem leisten, was Ihr Euch jetzt leistet.

Man sollte nicht immer so entrüstet tun, wenn man selber Nutzniesser ist.
Wenn Ihr was ändern wollt, geht hin in die armen Länder und helft vor Ort. Da könnt Ihr zeigen, ob Eure Entrüstung ernst und ehrlich ist.

Ansonsten kauft weiter günstige Kleidung und billige Elektronik und seid wenigstens bekennende und keine scheinheiligen Ausbeuter.
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19.06.2008 01:13 Uhr von Schwertträger
 
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@kommentargeber: Ooch, ich finde das Thema Satellitentransport auch wichtig.
;-))








(Sonst wird irgendwann der Schuttgürtel um die Erde so dicht, dass wir, wenn wir denn mal wollen und können, überhaupt nicht mehr schadenfrei da durchkommen) :-)
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19.06.2008 11:36 Uhr von Schwertträger
 
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@Kommentargeber: Sorry, mein letztes Posting mit den Satelliten war als Scherz gedacht.
Ich wollte nicht, dass Du das so ernst auffasst.




Die Marsmissionen haben natürlich erstmal nur Datennutzen, aber ob wir nicht irgendwann gezwungen sien werden, auf diese Daten zuzugreifen, oder in wie weit sie nützlich sind, ist eine andere Sache. Auch ein Prestigeprojekt kann ja etwas abwerfen.

Was von den Pathfinder-Projekten alles Nützliches für den zivilen Bereich abfällt, ist ja noch gar nicht durchgedrungen. Für den militärischen war bestimmt was dabei, und auch der bedeutet Arbeitsplätze.
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23.06.2008 01:13 Uhr von Borgir
 
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dass sowas: klappt ist unvorstellbar...bin mal gespannt ob er das schafft.

nochwas: sowas kommt wohl dabei raus, wenn leute zu viel zeit habn

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