18.06.08 12:59 Uhr
 284
 

Daimler baut Fahrzeuge ab 2012 in Ungarn

Daimler beabsichtigt in der Nähe von Budapest in Ungarn, ein neues Fertigungswerk für A- und B-Klasse-Fahrzeuge zu bauen. Die Investitionskosten für dieses Werk belaufen sich auf 800 Millionen Euro.

Als Gründe für diese Produktionsverlagerung nennt Daimler die hohen Kosten in Deutschland, zudem rechtfertige die Nachfrage aus Osteuropa diesen Entschluss. In Kecskemét in Ungarn entstehen durch das neue Werk 2.500 Arbeitsplätze.

Zunächst seien die 6.000 Arbeitsplätze am bisherigen Standort Rastatt nicht bedroht, allerdings seien die Zukunftsperspektiven in Ungarn aussichtsreicher.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Daimler, Fahrzeug, Ungarn
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Paypal: Bundesgerichtshof stärkt Rechte der Verkäufer
Bio-Hersteller Alnatura muss Kartoffelchips wegen Holzsplitter zurückrufen
Massiver Stellenabbau: SPD-Chef Martin Schulz bezeichnet Siemens als "asozial"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.06.2008 13:46 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Daimler lebt von seinem Qualitäts-Image: Daimler lebt von seinem Qualitäts-Image, ob daß auch die Ungarn bringen, bleibt abzuwarten.
Schon mit Chrysler hatte sich Daimler die Finger verbrannt.

Uns kostet es Arbeitsplätze, aber diese bleiben in der EU. Das ist der entscheidende Unterschied zur Globalisierung, vorausgesetzt die EU entwickelt sich wirklich zu einem Bollwerk gegen die Globalisierung.
Letzteres würde uns so etwas wie volkswirtschaftliche Verantwortung, wenngleich auch in euröpäischer Dimension wieder ermöglichen.
Kommentar ansehen
18.06.2008 14:13 Uhr von trinito
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
EU ist Klasse!!! Deutschland ist Zahlmeister für die EU, die wenigsten EU-Dokumente werden in die deutsche Sprache übersetzt, da wir eh nix zu melden haben und dann werden in neuen EU-Ländern Investitionszuschüsse gezahlt. Als Dank dürfen dann deutsche Arbeitnehmer sich europaweit einen neuen Arbeitsplatz suchen.
Also ich finde EU Klasse!!!
Kommentar ansehen
18.06.2008 14:26 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
tja: Die Qualität vom Benz ging in letzer Zeit ohnehin den bach runter... auch bei den deutschen Produktionen.
Und jetzt aus fernost ?? Naaaaja.

(Achja, Vita war von anfang an mist (Rost + Motor) und der A war eine Opelähnliche Klapperkiste mitm Stern drauf)
Kommentar ansehen
18.06.2008 20:10 Uhr von 102033
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Am besten sich noch einen W124 sichern. so, wie die Araber das auch tun.
Kommentar ansehen
19.06.2008 09:06 Uhr von vostei
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
das 600 Mio. Invest in Rastatt: wäre ihmo zumindest erwähnenswert gewesen - die Quelle tut dies jedenfalls...
Kommentar ansehen
23.06.2008 01:25 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
deutschland: ist halt nur zahlmeister, da lohnt es sich nicht, zu investieren oder die unternehmen im land zu belassen....immer billiger billiger billiger.....daimler sollte für deutsche damit gestorben sein, das wäre die einzig richtige reaktion auf die abwanderung. aber auch die wird wie immer ausbleiben...siehe nokia, da hört man nichts mehr von
Kommentar ansehen
23.06.2008 01:31 Uhr von vostei
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@Borgir: wie gesagt - Rastatt wird mit 600 Mio.-Invest ausgebaut...
Kommentar ansehen
23.06.2008 10:38 Uhr von christi244
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Na ja: warten wir einmal ab, denn auch die augenblicklichen Unternehmer-Paradiese im Osten werden nicht länger paradiesisch bleiben. Spätest dann, wenn die jeweilige Bevölkerung es dort satt hat, die Produkte für kleines Geld zwar bauen und montieren zu dürfen, sich diese aber nicht leisten kann, dann wird es wirklich paradiesisch. Und dermaßen streikunfreundlich sind sie in Osteuropa durchaus nicht, wie Rumänien letztlich klar bewiesen hat.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Vergewaltigung: Brasiliens Fußballstar Robinho zu neun Jahren Haft verurteilt
Überfall auf Werttransporter - Statt Sauna-Puff Gefängnis für fünf Männer
Nordrhein-Westfalen: Finderin gibt 7.000 Euro zurück


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?