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"Pro Köln"-Funktionär verliert Klage gegen Bezirksvertretung nach Rauswurf

Weil er eine Sitzung der Bezirksvertretung Köln-Ehrenfeld mehrfach durch Aufspringen und Zwischenrufe störte wurde der Rechtsextremist Jörg Uckermann des Saales verwiesen und musste von der Polizei hinaus eskortiert werden. Außerdem machte er während der Sitzung Fotos von Zuschauern und Politikern.

Uckermann forderte wegen des in seinen Augen ungerechtfertigten Rauswurfs beim Verwaltungsgericht, dass alle nach seinem Verlassen gefallenen Beschlüsse nicht umgesetzt werden dürfen. Das Gericht sah dies jedoch anders.

Der rechtsextreme Bezirksrat bestritt zunächst vor Gericht, vom Bezirksbürgermeister mehrfach zur Ordnung gerufen worden zu sein. Allerdings lag dem Gericht ein von Uckermann unterschriebenes Protokoll vor, in dem er bestätigte, vor seinem Rauswurf dreimal ermahnt worden zu sein.


WebReporter: Nightfire79
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Klage, Rauswurf, Funktion, Funktionär, Pro Köln
Quelle: www.ksta.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2008 20:40 Uhr von Nightfire79
 
+0 | -1
 
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Hintergrund: Gegen Herrn Uckermann liegt auch noch eine Klage an weil er ein paar Tage vor dem geschilderten Vorfall mehrere Zivilpolizisten angegriffen hat.
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17.06.2008 20:55 Uhr von Mr.ICH
 
+2 | -2
 
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Propaganda: Ihm wird es doch gerade recht kommen, dass alles protokolliert ist. Durch weglassen einzelner Punkte kann man mit so einem Vorfall wunderbar Propaganda betreiben von wegen "die haben mich VOLLKOMMEN GRUNDLOS rausgeschmissen...".

Erinnert mich ein bisschen an Extra3 mit den NNN:
Erzähler:"Mit intelligenten Zwischenrufen beruhigt Pasteurs die Situation."
Pasteurs:"SCHWÄTZER!!" ^^

Wie dem auch sei, die für die sollche Aktionen bestimmt sind werden es schon "richtig" verstehen und sich in ihren Ansichten bestätigt fühlen, während man als Aussenstehender eigentlich nur über soetwas lachen kann...
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17.06.2008 22:26 Uhr von Janina 2000
 
+2 | -6
 
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wieso darf: Herr Uckermann hier rotzfrech als Rechtsextremist bezeichnet werden ?
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17.06.2008 23:29 Uhr von high-da
 
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@janina: weil wahrscheinlich nightfire es von kste zitiert hat.
dort steht auch das uckermann ein rechtextremer aktivist ist.
und mit dieser meinung stehen die nicht alleine.
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18.06.2008 00:37 Uhr von Borgir
 
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kognitiv: suboptimiert oder wie sagt man da richtigerweise dazu? ok, dass er es auch versteht: komplett bescheurt der kerl.
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18.06.2008 07:06 Uhr von Nightfire79
 
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@Janina2000: Die CDU hat gegen Herrn Uckermann ein Parteiausschlussverfahren wegen seiner undemokratischen Gesinnung eingeleitet. Dem Ausschluss ist er durch einen Austritt zuvorgekommen. Darufhin ist er zur rechtsextremen Pro Köln gewechselt (fast alles ehemalige NPDler, Republikaner, DVUler und DLVHler). Keine zwei Monate später schlägt er auf Polizisten ein und muss wegen Pöpeleien aus dem Sitzungssaal geworfen werden. Wenn das keine Blitzkariere im rechtsradikalen Spektrum ist.

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