17.06.08 18:41 Uhr
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Vorstufe von Erbgut auf Meteorit

Forscher vom Imperial College in London fanden in einem australischen Meteoriten Vorläufer von DNA-Bausteinen, welche nicht von der Erde stammen.

In dem Meteoriten, welcher kohlenstoffhaltig ist, befanden sich zwei unterschiedliche Nukleinbasen. Es handelt sich dabei um chemische Verbindungen, die entscheidend am DNA- und RNA-Aufbau mitwirken.

Ihren Fund sehen die Forscher als Beweis dafür, dass Meteoriten maßgebend an der Entstehung von Leben auf der Erde beigetragen haben.


WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Meteorit, Erbgut
Quelle: www.wissenschaft.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2008 20:39 Uhr von alicologne
 
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mhm Der Beweis für die "Pansperm" Theorie? Möglich wäre es ja.
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17.06.2008 20:43 Uhr von Novio5
 
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"Ihren Fund sehen die Forscher als Beweis dafür, dass Meteoriten maßgebend an der Entstehung von Leben auf der Erde beigetragen haben."

Und ich sehe deren Fund als Beweis dafür an, dass Meteoriten maßgebend an der Entstehung von Leben auf der Erde beigetragen haben _könnten_.
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17.06.2008 21:13 Uhr von der_aufklaerer
 
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die Therorie hatte ich schon immer, das die Erde durch Meteroiden sozusagen "bestäubt" wird, wie es auch in der Natur ist :)

Und so wie es der Erde passiert ist, geht es vielen Planeten, nur bei günstigsten Bedingungen ensteht dann jedoch leben
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17.06.2008 21:50 Uhr von maexchen21
 
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ja aber: schon mal drüber nachgedacht??? wenn da so n meteorit auf die erde zufliegt, dann würd er ja ganz schön schnell, und er fängt an zu leuchte, und leuchten tut er nciht zum spaß, sondern weils verdammt heiß is!! Und zwar so heiß, dass selbst stein anfängt zu schmilzen, also glaub ich kaum, dass da irgend welche lebewesen überleben könnten.

Es sei denn, wir würden von drachen abstammen, dann könnte ich es einigermaßen nachvoll ziehen!!! :)

Ich glaube ehr lebewesen sind dadurch entstanden, dass sich irgendwann mal materie verändert hat, und durch irgendeinen komischen unfall oder sonstige weise, sind dann die einzeller entstanden, die sich dann durch radioaktivität oder so zu mutationen verwandelt haben und so ging das immer weiter, und heute stehen wir da als nachfahren der einzeller von adam und eva wie sie einst hießen die kleinen pantoffeltierchen :)

guten abend
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17.06.2008 21:57 Uhr von der_aufklaerer
 
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aber es fallen doch immer mal größere Teile von Meteroiden auf die Erde, die nicht vollständig verglüht sind, und in diesen Gestein sind ja keine Bakterien die durch die Temperatur verdampfen, sondern nur einzelne chemische Verbindungen die beim Eintritt in die Atmosphäre und deren hohen Temperaturen widerstehen können :P
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17.06.2008 22:05 Uhr von Simon_Dredd
 
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Wenn das Leben auf unserem Planeten nur aufgrund einer verkettung unzähliger Zufälle entstanden ist, warum gibt es dann so eine gigantische Artenvielfalt? Warum gibt es tausende verschiedener Lebewesen in allen Elementen (Wasser,Land,Luft)?
Ich glaube, das Leben in unserem Universum ist kein Zufall sondern eine Notwendigkeit. Unser Universum dient dem Zweck, Leben hervorzubringen.
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17.06.2008 22:05 Uhr von maexchen21
 
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so hab ich das noch: garnicht gesehen, aber das was von einem metreoiten übrig bleibt, zerbröckelt ja meistens, und dann ist es ja immer noch glühend heiß :)
und außerdem von wo kommen denn dann die bakterien auf den metreoiten???
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17.06.2008 22:24 Uhr von kleiner erdbär
 
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interessant, aber die eigentliche frage ist ja doch eher, wie leben überhaupt sozusagen aus dem nichts entstehen konnte...?!
durch diese erkenntnis wird der ursprung des lebens aber bestenfalls "regional" verschoben, der ursache ist man deshalb leider immer noch nicht näher als vorher...
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17.06.2008 23:14 Uhr von jsbach
 
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Unergründliches Weltall: und die Frage von wo kommen wir. Die Frage Huhn oder Ei in der Rangfolge lässt sich auch nicht beantworten.
Also bleibt es vermutlich immer ein Rätsel, ohne auf die Religion einzugehen.
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17.06.2008 23:18 Uhr von cheetah181
 
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@Simon_Dredd & maexchen21: @Simon_Dredd: Die Artenvielfalt ist das Ergebnis der Evolution. Und wieso einen Zweck dahinter sehen? Vielleicht gibt es ja unzählige Universen in denen kein Leben möglich ist.
Wieso wir dann in diesem leben? Weil wir in einem anderen nicht leben könnten und uns diese Frage deshalb nur hier stellen können! ;)

@maexchen21: Bakterien hat man ja nicht gefunden, sondern nur Nukleinbasen, also Bausteine der DNA. Bei welchen Temperaturen die zerstört werden weiß ich leider nicht. Aber in der Quelle steht folgendes:
"Diese Steinmeteoriten waren kaum hohen Temperaturen ausgesetzt und enthalten daher auch organische Verbindungen."
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18.06.2008 00:50 Uhr von Baststar
 
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Da das Weltall unendlich ist, wird es ja wohl auch unendliche viele Planeten geben, wo Leben zum Beispiel in unserer Form möglich ist. Und dieser Meteroid ist vielleicht ein winziger kleiner Teil eines "explodiertem" anderen belebten Planeten. Und die Außerirdischen haben uns halt noch nicht gefunden, weil das Weltall halt unendlich ist.
So denk ich da drüber. Bis jetzt zumindest...
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18.06.2008 00:54 Uhr von Der Erleuchter
 
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Terrorstorm: Gibts nicht nur 23 AA auf der Erde sondern 23 Aminosäuren die in der Proteinbiosynthese eingebaut werden.
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18.06.2008 00:55 Uhr von Baststar
 
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ach ja: und vllt kann man ja durch enorme energie aus dna wieder diese Nukleinbasen herstellen, zum Beispiel wenn ein Planet explodiert. Aber vllt braucht man das ja auch gar nicht... ich hab da echt keine Ahnung.

Vllt sollte man mal versuchen, diese Meteroiden zu "fangen" und an ihnen zu Forschen... hmmmm.....
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18.06.2008 01:12 Uhr von Laub
 
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Geile: Sache. Endlich haben die mal was passendes gefunden *g*

Für mich ist das halt so, das ich auch glaube das das Leben aus dem Universum kommt. Jetzt denken ja viele, die Chance ist ja so gering das dieser Metorid hier eingeschlägt und sich dann Leben entwickelt.
Ja, so gering das es ja irgendwann mal passieren musste. Wer weiß was da noch alles rumfliegt und was sich daraus entwickeln könnte.
Irgenjemand schreib: Ja es gibt so viele Arten und so, die können nicht von einem Meteorid kommen.
Vielleicht doch. Als das Ding auf die Erde einschlug war erstmal nichts. Und so nach und nach fing sich an irgendwas daraus zu bilden und sich die Umgebung zu nutze zu machen. Und es entwickelt sich immer weiter. Das perfekte beispiel dafür, so finde ich, ist der FIlm Evolution. Da kracht ein Stein vom Himmel und dann entwickelt sich alles so in ein paar Tagen. Klar, ist unmöglich, aber wnen man das auf uns überträgt u nd das mit einigen Milliarden Jahren, ist das möglich. Sieht man ja. ^^
Und wenn man es so betrachtet sind wir eine extrem hochentwickelte Zivilisation. Ob es "Aliens" gibt weiß ich zwar nicht, aber das Universum ist so groß, da muss mindestens EIN Planet sein wo es noch Leben gibt.

Wer weiß, vielleicht entwickelt sich genau jetzt irgendwo anders neue Leben, und niemand merkt es.
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18.06.2008 04:20 Uhr von StYxXx
 
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@Vorredner: Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass es sehr viele Planeten mit Leben oder zumindest Vorstufen gibt. Das heißt ja nicht, dass es grüne Aliens mit Raumschiffen sein müssen. Primitive Einzeller genügen völlig ;) Und da man in total lebensfeindlichen Umgebungen Mikroorganismen gefunden hat, ist die Chance nicht so gering, dass auch auf dem Mars welche existiert haben können (oder dies noch tun). Evtl. auch noch an anderen Orten im Sonnensystem. Würde man jetzt was finden, würde das auf alle Sterne übertragen eine so hohe Anzahl an möglichen bewohnten Planeten in unserer Galaxis bedeuten....
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18.06.2008 08:41 Uhr von Shakotai
 
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‚Leben’ ist, auch wenn wir dies oft: nicht gleich so sehen wollen, nicht gleichbedeutend mit zwei oder vier Beinen und Kopf. Das Leben findet sich in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen, zum Teil sogar in den scheinbar lebensfeindlichsten Umgebungen. Man denke nur an die Lebensformen um die Schlote in der Tiefsee. Von daher halte ich es für durchaus vorstellbar und nachvollziehbar, dass Leben – zumindest in den rudimentären Formen – sich überall dort entwickelte wo zwei Grundlagen vorhanden waren: Genügend Wasser und genügend Wärme.

Das sich dann Leben – zumindest die Voraussetzungen dafür – auch auf Meteoriten befindet, halte ich nur für den logischen Schluss. Meteoriten (Planetoiden etc.) sind das Ergebnis des Sterbens eines Planeten, aber auch die Basis für wieder neue. Also ist es doch einfach nachvollziehbar dass beim ‚Bau’ unseres Planeten bereits die Lebensgrundbausteine mit verwendet wurden. Und wenn sie die große Hitze zu Beginn nicht überlebten wurde genug nachgeliefert, als die Atmosphäre noch nicht so dicht war.

Und zu Aliens. Ich halte Lebewesen mit höherer Entwicklung als wir für möglich. Unser Sonnensystem ist relativ jung. Von daher mag es auch Wesen geben, welche die interstellare Raumfahrt beherrschen. Nur, wenn ich ein Alien mit den Möglichkeiten der interstellaren Raumfahrt wäre, würde ich vielleicht einen Beobachtungsposten einrichten, mich ansonsten aber fein zurückhalten. Nachdem die Menschen sich schon wegen einer anderen Meinung oder eines anderen Glaubens oder gar einer anderen Hautfarbe gegenseitig massakrieren, was würden die erst mit mir (Alien) machen wenn sie bemerken dass ich z. B. drei Nasenlöcher habe, oder sechs Finger pro Hand oder gar aussehe wie eine Ratte?
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18.06.2008 09:01 Uhr von Cansan
 
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Das Leben kann doch gar nicht aus dem Universum kommen...
Immerhin befinden wir uns in ihm oder sind Teil dessen.

Interessant zu sehen finde ich vielmehr das wir Menschen die Möglichkeit haben mittels Technik usw. das komplette Universum zum Leben zu bringen.

Wir werde als Menschen niemals einen Planeten Kolonisieren können ohne zig von Milliarden Kleinlebewesen mit zu nehmen.

Ob wir wollen oder nicht.

Somit haben und vor allem werden wir mit Sicherheit ein besseres und effektiveres System zu Verbreitung und damit auch zur Sicherung des Leben bereitstellen können als es die Natur mit Meteoriten je konnte.


bereitstellen als es ein Meteorit jemals könnte.
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18.06.2008 09:52 Uhr von Shakotai
 
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@Cansan: …Das Leben kann doch gar nicht aus dem Universum kommen...
Immerhin befinden wir uns in ihm oder sind Teil dessen….

Das kapiere ich so nicht, wirst du mir ein wenig aufschlüsseln müssen.

…Wir werde als Menschen niemals einen Planeten Kolonisieren können ohne zig von Milliarden Kleinlebewesen mit zu nehmen. Ob wir wollen oder nicht.
Somit haben und vor allem werden wir mit Sicherheit ein besseres und effektiveres System zu Verbreitung und damit auch zur Sicherung des Leben bereitstellen können als es die Natur mit Meteoriten je konnte….

Ist zwar richtig, aber nur auf den ersten Blick. Unsere Art von Leben ist mit all ihren Abhängigkeiten auf unseren Planeten bezogen und angepasst. Wir brauchen Wasser, sauerstoffreiche Luft, Nahrungsmittel, die passende Umgebung (uvm.) um zu überleben. Um nun auf einem anderen Planeten (z. B. Mars) überleben zu können, müssen wir all dies mitbringen, um auch nur einen begrenzten Zeitraum überleben zu können. Wenn nun dieser Planet nicht wenigstens die Grundlagen für Leben hat, und sei es nur einen fruchtbaren Boden, wird sich das Leben nur auf die von uns geschaffene Enklave beschränken. Sicher gibt es Pläne zum Beispiel den Mars zu terraformen. Aber das sind Pläne die über Jahrhunderte gehen, wenn nicht sogar Jahrtausende und alle an einem Punkt haken. Man weiß noch nicht ob die irdische Fauna auf dem Mars wächst.

Der Meteorit hätte demgegenüber einen ‚erheblichen Vorteil’: Zeit. In den Jahrmillionen der Evolution würden sich Wesen entwickeln, die gerade auf die Möglichkeiten des Planeten angepasst sind. Und die brauchen weder so aussehen wie wir noch die gleichen Lebensgrundlagen benötigen.
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18.06.2008 10:00 Uhr von Lawelyan
 
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Leben entsteht so einfach wenn ich da früher an meine erste Singlewohnung denke...

Das geht viel schneller, oder Kresse.. Samen, Watte und ein bisschen Wasser..

Ich bin kein Fachmann, aber ich glaube eher, das die Entstehung von Leben den gleichen Gesetzen unterliegt wie die Entstehung von Elementen nach unserem Periodensystem.

Ein paar Elemente und schon Enstehen Einzeller und damit alles andere warum wird da so ein riesen Ding raus gemacht ?

Auf unserem schönen Planeten sehen wir, das Leben fast überall entstehen kann, egal ob Heiß oder Kalt.
Egal ob Sonnenlicht oder nur ein schwarzer Raucher...

Und wenn ich mir ansehe, das viele Tiere aus der Tierwelt in der Lage sind, Werkzeuge zu benutzen.
Das auch zB. Elefanten sich im Spiegel wiedererkennen.
Das zB. ein Vogel Werkzeuge benutzt um an Futter zu kommen.

Warum soll nicht überall, wo die Bedingungen es halbwegs erlauben intelligentes Leben entstehen ?

Und wenn ich mir dann noch die progressive Kurve der Menschlichen Entwicklung ansehe, dann bin ich auch fast überzeugt, das es Wesen da draußen gibt, die uns technisch und kulturell weit "überlegen" sind.

Aber, ob es Wesen gibt, die Raumschiffe bauen und damit über Lichtjahre hinweg zu anderen Planeten fliegen.
Nunja, das ist eine ganz andere Geschichte...

Ist das überhaupt physikalisch/technisch Möglich ?
Wenn ja, wird die Entfernung sicher trotzdem noch eine Rolle Spielen, dann stellt sich die Frage.
Gibt es in "erreichbarer Nähe" Wesen die diese Entwicklung durchgemacht haben, sie überlebt haben und dann noch so einen Entdecker/Forscherdrang bzw. eine solche Neugier haben um so ein Unterfangen überhaupt zu Starten.

So Faszinierend ich den Gedanken auch finde, die Zeit von vor 500 Jahren wieder aufleben zu lassen.
Neue Welten zu Entdecken, neue Kulturen kennenzulernen.
Auf jemanden zu treffen, der unsere Probleme löst.

Aber daran glauben, das ausgerechnet jetzt in den 100 Jahren in denen wir den "Besuch" erwarten oder erhoffen, auch wirklich jemand kommt... Halte ich für nahezu unmöglich.
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18.06.2008 12:11 Uhr von Simon_Dredd
 
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@cheetah: Das die Artenvielfalt ein Ergebnis der Evolution ist, ist mir schon klar. :o) Was ich damit meinte, ist die Tatsache, dass so viele verschieden Organismen nebeneinander leben, sich auf die unterschiedlichsten, zum Teil extremen Lebensräume (Bakterien in 100°C heißen Quellen) so perfekt angepasst haben, spricht für mich nicht unbedingt dafür, das "Leben" so ein großer Zufall ist, sondern "Leben" sich auf die gegeben Bedingungen einzustellen weiß.
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18.06.2008 19:00 Uhr von DerBibliothekar
 
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Es ist Zufall: Denn für jede perfekt angepasste Art sind Millionen von nicht ausreichend angepassten Wesen draufgegangen, denn:
Man passt sich nicht an veränderte Umwelt an, sondern vielmehr überlebt man in einer veränderten Umwelt, weil mann zufälligerweise bereits "angepasst" war und nicht wie der Rest der Umgebung gestorben ist.
Und die verteilung auf die Unzähligen Nischen ist auch kein Plan sondern Pragmatismus: Wo sonst keiner Leben kann wird man nicht gefressen, keiner frisst dir das Futter weg also stirbt man nicht, also überlebt man.
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19.06.2008 00:01 Uhr von cheetah181
 
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Baststar, Lawelyan, DerBibliothekar: @Baststar: "Da das Weltall unendlich ist, wird es ja wohl auch unendliche viele Planeten geben, wo Leben zum Beispiel in unserer Form möglich ist."

Das Universum ist unendlich, die Masse und damit die Planeten erstaunlicherweise aber nicht. Aber frag mich nicht wie sich das berechnet. ;)

@Lawelyan: "Ich bin kein Fachmann, aber ich glaube eher, das die Entstehung von Leben den gleichen Gesetzen unterliegt wie die Entstehung von Elementen nach unserem Periodensystem."

Naja, damit Leben entstehen kann, mussten erstmal die (schwereren) Elemente entstehen, was durch Kernfusion in den Sternen passiert.

"Ein paar Elemente und schon Enstehen Einzeller und damit alles andere warum wird da so ein riesen Ding raus gemacht ?"

Ein Einzeller ist schon unheimlich komplex aufgebaut, so einfach ist das nicht. Dass aus den Elementen Verbindungen entstehen, die sich selbst kopieren (und dafür Energie aufwenden müssen!) ist vermutlich ein ziemlich großer Zufall gemessen an unseren Vorstellungen. (gemessen am Alter des Universums vielleicht nicht, aber das können wir nicht wissen)

"Auf unserem schönen Planeten sehen wir, das Leben fast überall entstehen kann, egal ob Heiß oder Kalt.
Egal ob Sonnenlicht oder nur ein schwarzer Raucher..."

Dass das Leben die unterschiedlichsten Orte besiedeln kann ist nach der Evolution keine Überraschung. Die Entstehung ist da schone eine Nummer größer. ;)

@DerBibliothekar: Wow, so gut hätt ich das vermutlich nicht sagen können.

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