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Israel als Vorbild für Europa

Der Historiker Michael Wolffsohn vertritt die Meinung, dass Europa sehr viel von Israel lernen kann. Dies erklärte Wolffsohn im Zuge des Europäisch-Israelischen Dialogs. Israel wäre ein idealer Partner für die EU und sollte daher auch Mitglied der EU werden.

Zum einen sei Israel ein gutes Beispiel für erfolgreiche Integration, zum anderen könne Europa lernen, dass "Militäreinsätze keineswegs zu einer militaristischen Gesellschaft führen, sondern eher zu einer zwar kriegsmüden, doch - der Not gehorchend - kriegsbereiten und zugleich demokratiefesten".

Weiter symbolisiere Israel Innovation und sei schon lange eine "Bildungsrepublik", so wie nun Deutschland dank Merkel. Außerdem fahre man in Israel bereits mit Elektroautos. Wolffsohn schlägt weiter vor, nicht nur Israel, sondern auch Palästina in die EU als Mitglied aufzunehmen.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Israel, Vorbild
Quelle: www.israelnetz.com

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68 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2008 07:37 Uhr von :raven:
 
+0 | -0
 
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Bei den vermehrten News über eine EU-Mitgliedschaft Israels ergeben die Bekenntnisse zu Israel zum 60-jährigen Bestehen plötzlich ein anderes Bild. Zunächst dachten wohl die meisten, dass Israel "lediglich" bei einem Iran-Krieg unterstützt werden soll. Offensichtlich soll aber die Akzeptanz in der Bevölkerung für eine israelische Vollmitgliedschaft in der EU geschaffen werden.
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17.06.2008 10:03 Uhr von Raptor667
 
+33 | -2
 
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Sehr geehrter Hr.Wolffsohn,
hat man Sie als Kind nicht doll genug lieb gehabt? Oder wieso geben Sie solch Sinnlose Komentare ab?

< Zum einen sei Israel ein gutes Beispiel für erfolgreiche Integration, zum anderen könne Europa lernen, dass "Militäreinsätze keineswegs zu einer militaristischen Gesellschaft führen, sondern eher zu einer zwar kriegsmüden, doch - der Not gehorchend - kriegsbereiten und zugleich demokratiefesten". > Das heisst also das wir Deutsche uns schonmal auf einen Krieg vorbereiten sollen? Sind Sie noch ganz Dicht Mann?
Von mir aus können ja alle die, die für ein EU Beitritt Israels sind in das selbige Land umsiedeln.
mit freundlichen grüssen
der liebe Raptor von nebenan...
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17.06.2008 10:07 Uhr von TrangleC
 
+11 | -4
 
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Wieso, Weshalb, Warum? Haben wir mit den Ex-Ostblockstaaten nicht jetzt schon genug Agenten der USA in der EU die eine von den Amis emanzipierte EU Politik unmöglich machen?

Und wie soll das dann mit den offenen Grenzen innerhalb der EU aussehen? Kann mir kaum vorstellen dass Israel die Grenzen aufmacht.
Wozu also?
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17.06.2008 10:09 Uhr von Bundeskasper
 
+16 | -1
 
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...lebt der Kerl - ich habe ihn bisher für integer gehalten - aber ich
muss jetzt feststellen, dass er auf dem Mond lebt und entsprechend nichts, aber auch gar nichts vom nahen Osten mitbekommen hat.

Mann oh Mann............................
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17.06.2008 10:10 Uhr von Bokaj
 
+27 | -2
 
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Israel nicht in die EU: Nein, Israel gehört nicht in die EU. Die EU ist jetzt schon zu groß , um noch vernünftig handeln zu können.
Israel soll sich erst einmal mit Palästina auf einen Frieden einigen.
Was ich zum Beispiel nicht wusste:
Israel hat Wasserrechte in Palästina. Die Palästinenser dürfen zum Beispiel keine tiefe Brunnen bohren, um an das Trinkwasser zu kommen. Das Recht haben nur die Israelis in den Siedlungen. Ich habe mich schon immer gewundert, warum die israelischen Siedlungen so grün sind und die Palästinenser in so eier Trockenheit eben.
Das Gesetz finde ich nicht in Ordnung!
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17.06.2008 10:12 Uhr von kleiner erdbär
 
+22 | -1
 
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ach...? "sei Israel ein gutes Beispiel für erfolgreiche Integration"

weil die sich so dolle in den nahen osten integriert haben oder was?

also ehrlich, ich hab keinen bock drauf, dass sich die ausländer hier in deutschland genauso "super" integrieren wie die israelis im nahen osten...
-> stück land besetzen, mauer drum & wer sich beschwert wird bombadiert...^^
- nee, lass ma lieber!!!
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17.06.2008 10:17 Uhr von nONEtro
 
+12 | -1
 
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Klar, dann baut europa auch einfach siedlungen in fremden gebieten und errichtet mauern um sich rum. zudem werden luftangriffe auf die nachbarn geflogen, obwohl ein waffenstillstand ausgemacht war.
ich verstehe dass die palästinenser nicht die angenehmsten nachbarn sind und mit ihren radikalen und bomben unfrieden stiften. aber israel tut oft viel zu wenig für den frieden. was soll das mit den siedlungen? was soll das mit den angriffen auf lybien und palästina? wieso muss deren zivilbevölkerung leiden? meinen die nicht dass so aus "normalen" zivilisten auch radikale werden?
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17.06.2008 10:19 Uhr von pippin
 
+11 | -1
 
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Au ja Dürfen wir dann auch einfach Siedlungen westlich des Rheins oder östlich der Neisse bauen?

Aber als Einzelleistung gut gelungen, Herr Wolffsohn, Reschpäckt!
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17.06.2008 10:20 Uhr von Thingol
 
+16 | -1
 
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Auweia: >>Weiter symbolisiere Israel Innovation und sei schon lange eine "Bildungsrepublik", so wie nun Deutschland dank Merkel.<<

Aha, das Merkel hat aus Deutschland also eine "Bildungsrepublik" gemacht. Davor gab es hier nur Wilde und Barbaren. Gut zu wissen.

>>Wolffsohn schlägt weiter vor, nicht nur Israel, sondern auch Palästina in die EU als Mitglied aufzunehmen.<<

Schöne Idee, nur ist es in der EU so, das die Mitgliedsstaaten einander nicht bekriegen sollten. Wer sich seit 50 Jahren im Kriegszustand befindet ist in meinen Augen kein gutes Vorbild für die EU.

Aber das ist halt alles nur meine persönliche Meinung.Ich bin ja nicht so schlau wie Herr Wolffsohn und sollte deshalb lieber die Klappe halten. Wir Bürger verstehen von sowas ja eh nichts. (Wer Ironie findet...)
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17.06.2008 10:23 Uhr von trinito
 
+6 | -0
 
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Die EU hat schon lange nicht mehr die Vorzeichen, mit der sie gegründet wurde bzw. hat man zunächst mit kleinen Schritten größere vorbereitet. Wenn ab Juli Frankreich die EU-Präsidentschaft inne hat, wird am 17. Juli die sogenannte "Mittelmeerunion" gegründet, natürlich mit enger Verflechtung an die EU. Da stehen natürlich Konflikte an, da viele Mittelmeer-Staaten bereits an anderen Unionen beteiligt sind und dann stark unterschiedliche Interessen berücksichtigen müssen.
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17.06.2008 10:26 Uhr von uhrknall
 
+4 | -1
 
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Back to the roots In den späten 30ern und den frühen 40ern soll es in Deutschland auch schön gewesen sein. Die Wirtschaft boomte, man konnte als Reicher in Luxus schwelgen.
Aber kein Grund, sich diese Zeit wieder zu wünschen, Herr Historiker Wolffsohn.
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17.06.2008 10:32 Uhr von TrangleC
 
+12 | -3
 
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Integration: Ich nehme mal an mit erfolgreicher Integration meint der Mann die vielen russischen und afrikanischen Juden die in den letzten 20 Jahren nach Israel gezogen sind. So irre im Zusammenhang mit dem Palestinenserproblem von Integration zu reden, kann wohl niemand sein.

Die Integration von Juden nach Israel hat aber viel mit Zionismus zu tun und damit dass sich viele Juden weltweit verfolgt fühlen und sich gleichzeitig für Gottes Auserwählte und in gewisser Weise auch für eine Herrenrasse halten. Mitglieder der eigenen Herrenrasse zu integrieren ist ja scheinbar nicht so schwer. Da haben auch die Nazis sich damals mit den Deutschen und anderen Ariern ausserhalb Deutschlands nicht schwer getan.
Oder die Briten, Franzosen, Belgier, Holländer mit den aus den verlorengegangenen Kolonien zurückkehrenden Kolonialsiedlern.

Diese Art von Integration hat also auch ohne israelisches Vorbild schon mehrmals gut in Europa funktioniert.

Schwer wird es doch erst wenn man Leute integireren muss die man zumindest unterbewusst für minderwertig und abstoßend hält. Wer das schafft, ist ein Vorbild. Leider werden diese Sorte von Integrationskandidaten fast überall auf der Welt nur als die die die Drecksarbeit machen können die sonst keiner will akzeptiert. Sobald sie anfangen sich um die besseren Jobs zu bemühen und sich Häuser in den besseren Gegenden zu kaufen ist überall auf der Welt meist Schluss mit der Geduld und Gastfreundschaft.
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17.06.2008 10:36 Uhr von vmaxxer
 
+4 | -3
 
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janee, isklar: Die sind ja auch sooooo friedlich in Israel... und garnicht agressiv... neinein, wir irren uns alle nur.
Und geografisch gehört Israel natürlich auch nach Europa ... auch klar... (ok, die weltkarte müsste etwas zusammenfalten.. aber das ist ja egal.. es geht ja ums heilige ISrael).

Ne is klar herr Wollfsohn.


(Wikipedia berichtet auch interessant über ihn..)
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17.06.2008 10:38 Uhr von fiver0904
 
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"Weiter symbolisiere Israel Innovation und sei schon lange eine "Bildungsrepublik", so wie nun Deutschland dank Merkel."

Wie es in Israel diesbezüglich aussieht weiß ich nicht und ist mir auch völlig egal, aber Deutschland??? Wir sind Schlußlicht, nach wie vor, Pfeiffen hoch Zehn.
Was hat uns zudem Merkel gebracht? Schröder hat es begonnen, Merkel führt es fort: Armut, Schulden, Arbeitslosigkeit, Beteiligung an Kriegen, Verwahrlosung von Kindern, nichts als leere Versprechungen!
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17.06.2008 10:48 Uhr von LoneZealot
 
+5 | -19
 
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17.06.2008 10:48 Uhr von trinito
 
+4 | -4
 
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@gutmensch: Das versteht der Gute nimmer mehr...
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17.06.2008 10:49 Uhr von Alfadhir
 
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gute idee: welche länder sollen wir den überfallen um da siedlungen zu errichten ? ^^ und erfolgreiche Integration hhmm stimmt die ganzen selbstmordattentäter sprechen für sich... naja vieleicht kaufen sie die nägel mit dennen sie ihre bomben füllen ja in israel und unterstützen so da die wirdschaft.....
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17.06.2008 11:01 Uhr von Dusta
 
+4 | -16
 
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17.06.2008 11:01 Uhr von pippin
 
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Wofür steht nochmal das "E" in "EU"??? Okay, außer den Amis und uns will ja keiner mit Israel spielen, aber allein die geografische Lage sollte doch zu denken geben.

Grundsätzlich will ich die Zusammenarbeit mit Israel ja gar nicht in Abrede stellen, aber irgendwo sollte für die EU-Erweiterung dann doch mal eine Grenze sein.
Der Moloch EU ist doch jetzt - auch ohne das Nein der Iren - nicht mehr praktikabel zu verwalten.
Wie soll denn da noch Israel UND Palästina reinpassen?

Solange Herr Wolffsohn da keine konkreten Vorschläge hat, sollte er einfach mal den Ball in der Nähe der Rasenkante halten.
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17.06.2008 11:04 Uhr von JCR
 
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Realitätsverlust? Israelische Integrationspolitik wird doch schon durch Gaza oder die speziell für arabische Israelis geplanten Siedlungen (Stichwort Ghettoisierung) ad absurdum geführt.


Krieg aus der Not heraus?

Klar, wenn zwei verschwundene Soldaten als Vorwand genommen werden, um in ein Nachbarland einzumarschieren, hat das natürlich rein gar nichts mit Machtpolitik zu tun!


Wolffsohn mag ehrenwerte Motive haben, er scheint ja zumindest um die Verständigung von Deutschland und Israel bemüht, aber jemand, der sich ausdrücklich für Folter ausspricht, ist von einer sinnvollen Debatte meilenweit entfernt.
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17.06.2008 11:05 Uhr von JCR
 
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@ Lonezealot: Aber auch als Trigger für ihre krankhaften Paranoia?

Und jetzt versuchen sie´s doch mal mit sinnvollen Beiträgen.
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17.06.2008 11:14 Uhr von LoneZealot
 
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17.06.2008 11:14 Uhr von D-Fence
 
+7 | -2
 
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Israel als Vorbild? Also wenn wir uns Israel als Vorbild nehmen würden, hiesse das, wir müssten uns Waffen der Amerikaner kaufen und dann fremde Gebiete annektieren und Politiker in ihrem Land mit Helikoptern abschlachten, warten bis das Land wieder aufgebaut wurde mit Subventionen und es dann wieder plätten? Aber auf wen zielen wir, Frankreich wird ja langsam langweilig, ich plädiere mal für Italien...
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17.06.2008 11:17 Uhr von obilein
 
+4 | -3
 
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In der Eu auch noch Geld abzocken! Dann zocken Sie nicht nur mehr die bösen Deutschen ab, dann wird die ganze EU auch noch als Geldgeber missbraucht.

Immerhin haben die Israelis nach den USA den größten Militärhaushalt und für den Krieg gegen die Feinde Israels wird halt Geld gebraucht.
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17.06.2008 11:30 Uhr von kleiner erdbär
 
+8 | -2
 
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heijeijei ... ^^: *lonezealot taschentuch zum tränen abtrocknen reicht* ...

um dein "ihr seid ja alle doofe antimemiten"-vorurteil mal bissl zu entkräften:

ich bin zum teil jüdischer abstammung - und es ist echt schwierig, vorurteile gegen sich selbst zu haben *g*...

es ist mir auch piepegal, an welche götter, geister oder meinetwegen rasenmäher jemand glaubt oder nicht - egal ob einzelne person oder ganzer staat!

es ist mir aber nicht egal, wie ein staat _politisch_ agiert & wenn ich da handlungsweisen erkenne, die ich (mal gaaanz vorsichtig ausgedrückt) grenzwertig finde, dann nehm ich mir das recht, das auch zu sagen!
und - wie jemand vorhin schon sagte - ob das jetz israel oder belgien oder china oder sonstwer ist, das macht dabei eben keinen unterschied...!!!

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