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Schweizer Performance-Künstler ahmt Tor des DDR-Fußballers Sparwasser nach

Der Künstler Massimo Furlan spielt beim Festival "Theater der Welt", das am 19. Juni in Halle beginnt, das legendäre Tor des DDR-Stürmers Jürgen Sparwasser ohne Ball nach. Durch dieses Tor siegte 1974 die DDR 1:0 gegen die Bundesrepublik.

Bei dieser Solo-Performance "22. Juni 1974, 21. Uhr 3" erhält jeder der anwesenden Zuschauer ein Radiogerät, das im Originalton die damaligen Kommentare der DDR- und BRD-Reporter wiedergibt.

Heute lebt der verheiratete Künstler Furlan in Bad Vilbel bei Frankfurt und beging vor kurzem seinen 60. Geburtstag. Im Mai dieses Jahres hat er bei den Wiener Festwochen erfolgreich das medienträchtige Spiel mit dem Tor des Österreichers Hans Krankl mit dem Titel "Das Wunder von Cordoba" nachgeahmt.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Fußball, Schweiz, Künstler, Tor, DDR, Performance
Quelle: www.ln-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2008 18:34 Uhr von jsbach
 
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Der Italoschweizer Furlan ist der Meinung, dass der Fußball zur reinen Wirtschaftsmacht, die zu Geldmaschinen hochstilisiert wurden. In seinen Performance-Stücken spielt er auf seine Art die Dramen, die in den Stadien vorkamen, erfolgreich nach. Auch ohne Ball.
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17.06.2008 15:04 Uhr von Borgir
 
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kunst ist natürlcih: ein dehnbarer begriff, aber sowas kunst zu nennen ist schon vermessen.
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17.06.2008 22:47 Uhr von jsbach
 
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@borgir, da hast du Recht. DerBegriff ist für mich als Kulturfan sehr dehnbar. Wenn ich mir z.B. Kunst von Beuys anschaue, da frage ich mich auch was da sooo toll ist. Oder die Millionenbilder, die für mich wilde Pinseleien auf ner Tapete sind....

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