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Berlin: Schüler weigern sich, die zentralen Mathematikprüfung erneut zu schreiben

Nach Angaben der Polizei haben am heutigen Montag circa 3.000 Schüler gegen die Wiederholung Protest eingelegt. Vor dem Roten Rathaus verkündeten sie u. a. "MSA nicht noch mal".

Die Prüfung wird wiederholt, da einige Schüler in Besitz der Lösungen gelangt waren. Die Berliner Senatsschulverwaltung will aus diesem Grund den Test am 23. Juni erneut durchführen.

Nach Angaben von Augenzeugen wurde die Polizei mit Eiern und Wasserflaschen beworfen, was allerdings von der Polizei dementiert wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch wegen Betrugsvorwürfen.


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WebReporter: Do-28
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Schüler
Quelle: www.rbb-online.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2008 16:51 Uhr von Jimyp
 
+60 | -8
 
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Also ich würde mich auch dagegen weigern! Wieso den ganzen Mist noch mal schreiben, nur weil einige betrogen haben? Zudem kann man sich damit die ganze Note versauen.
Gut ist es natürlich für die, die die Klausur verkackt haben!
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16.06.2008 16:54 Uhr von lossplasheros
 
+24 | -90
 
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16.06.2008 16:57 Uhr von Raizm
 
+15 | -60
 
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16.06.2008 17:03 Uhr von lossplasheros
 
+24 | -7
 
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abi? es geht um den Hauptschulabschluss: Sollen sie Lieber bei de Schülern vorm Haus protestieren die ne Lösung hatten
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16.06.2008 17:11 Uhr von Tenebrae
 
+32 | -1
 
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MSA das ist weder Abi noch Hauptschulabschluss...

genau die Mitte ist richtig...

Mittlerer Schul Abschluss, aka Realschule.

Der Landesschülerrat hat ja schon mitteilen lassen, daß notfalls gegen die Wiederholung der Prüfung geklagt wird.

Sachen gibts... war mir neu, daß man gegen sowas klagen kann.
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16.06.2008 17:30 Uhr von Mateo1993
 
+5 | -5
 
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Mateo: Ich bin selber davon betroffen und habe nicht demonstriert.
Is natürlich schon scheiße, wenn man das Ganze nochmal machen muss, aber ich würde mich niemals dagegen weigern.
Hat doch sowieso kein Sinn.
Außerdem werden die Leute, die heute demonstriert haben, die Prüfung auch nachschreiben.
Die Meisten wollten einfach keine Schule haben.
Mir solls recht sein.
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16.06.2008 17:41 Uhr von ranma
 
+22 | -12
 
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Nur eine Sache von mir: In DE werden Noten nur noch nach Sympathie vergeben und fast gar nicht mehr nach Intelligenz!
Mehr hab ich dazu nich zu sagen, so ist es nunmal..
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16.06.2008 18:16 Uhr von DannySmith
 
+6 | -14
 
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ich würd die gar nicht aufmucken lassen, entweder, sie schreiben die arbeit nach, oder sie bekommen einen Vermerk ins Zeugnis, dass es es eben solche Unregelmäßigkeiten gegeben hat. Wer betrügt, hätte theoretisch verdient, den Abschluss gar nicht zu bekommen.
Und die Matheprüfung in Berlin war selbst für mich als Mathehasser kein Problem (vor 4 Jahren), wer da betrügt, der stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.
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16.06.2008 18:17 Uhr von Raizm
 
+5 | -0
 
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@ Tenebrae: Na dann Asche auf mein Haupt.
Ich hab gedacht,dass das vllt mit den Abivorfällen in NRW zutun hat...
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16.06.2008 18:18 Uhr von KLAPjamDAM
 
+6 | -2
 
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@ranma: vor allem bei schriftlichen Klausuren ;-)

Zusätzlich sollen Noten nicht nach Intelligenz sondern Leistung bzw Wissen/Können vergeben werden.
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16.06.2008 18:19 Uhr von Nehalem
 
+24 | -2
 
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Hmm: 1. Ist es vorbildlich, wenn Schüler auf die Straße gehen, weil ihnen was nicht passt. Und am deutschen Schulsystem gibt es eine unendliche Anzahl an Dingen die nicht passen...

2. Ist es lächerlich, dass manche hier wieder meinen, dass Schüler pauschal alle komplett faul sind, nur Killerspiele spielen, Lehrer beleidigen und eh alle Sido hören. Das ist lächerlich, gewöhnt es euch endlich ab...

Grüße
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16.06.2008 18:41 Uhr von Rallozek
 
+11 | -1
 
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Ich finds gut: dass die Schüler auf die Strasse gehen.

Mal ne andere Frage: Ist es überhaupt rechtlich in Ordnung, wenn die Klausur nochmal geschrieben werden muss?
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16.06.2008 18:54 Uhr von Lightmoor
 
+8 | -2
 
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@lossplasheros: Also so einen holen kommentar hab ich schon lange nichtmehr gelesen

wenn ich einmal Mathe bestand hab warum soll ich dann wenn ein paar leute betrügen die Prüfung nochmal schreiben??

Ich würde daggegen vor Gericht ziehen. Denn das was hier das Berliner kultusministerum hier versucht ist eine große Frechheit
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16.06.2008 19:04 Uhr von Sir.Locke
 
+9 | -0
 
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generalverdacht? wenn man das so durchliest, stellen sich ein paar grundliegende fragen:
ist der betrug einiger wirklich mit dem generalverdacht gegen alle vereinbar? ich gaube kaum, das dies in einem rechtsstaat was wir noch sind regulär ist.
wenn man weiß das betrogen wurde, weiß man auch wer betrogen hat? wenn ja, sind entsprechende personen zu bestrafen. wenn nein, woher weiß man dann das betrogen wurde?
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16.06.2008 20:46 Uhr von Heartless
 
+2 | -0
 
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Widerspruch einlegen halt, mehr kann man außer hinnehmen nicht machen. Wenn man Glück hat dauert die Rechtsprechung so lange, das man mit seinem Abschluss gehen kann.
Natürlich ist es für all diejenigen Ärgerlich die gewissenhaft gelernt haben, aber genau die sollten doch immernoch dazu in der Lage sein, schließlich sollte man kein Bulimie-learning betreiben. Ich will mir auch nicht vorstellen wie es wäre, wenn ich jetzt noch irgendeine Abiklausur wiederholen müsste, weil die Antworten irgendwo zu finden waren.
Ich kann den Leuten nur Raten anstelle dessen Klage gegen denjenigen/die Stelle zu erheben, die die Lösungen hat durchsickern lassen, dürfte ja irgendein Lehrkörper oder ähnliches gewesen sein.
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16.06.2008 22:31 Uhr von NickiS1305
 
+4 | -6
 
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Ist doch klar würde das auch net nochmal machen!

Hätten die das mal net so schwer gemacht, dann wäre das jetzt alles net passiert.
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16.06.2008 23:07 Uhr von tektoktik
 
+4 | -3
 
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Volles Verständnis: Für die Schüler...zumindest von meiner Wenigkeit.
Das ist ja heute üblich: Die Masse für die Kacke bestrafen die ein paar wenige verzapfen.
Sucht lieber etwas gründlicher nach den paar Schwachmaten die da betrogen haben und vor allem sich noch dabei haben erwischen lassen. Denn jetzt alle Schüler darunter leiden lassen das ein paar Idioten halt Idioten sind ist nicht ok.

Ob sie damit durchkommen ist aber fraglich, ich hoff es aber für die Schüler...
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17.06.2008 00:58 Uhr von Petaa
 
+1 | -1
 
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eigentlich ganz einfach: Sie können Niemanden zwingen die Prüfung zu wiederholen, da sich die meisten Schüler an die Regeln gehalten haben.

Hätte man mir nach dem Abi erzählt dass im Fach "politische Bildung" einige Schüler die Fragen wussten und es wiederholt wird, dann wäre ich auch auf die Barrikaden gegangen.(von glatt 4 Vornote auf 1- weil das Thema genau das war was ich gelernt hatte) In Deutsch wäre ich strahlend erneut angetreten denn schlechter konnte ich da nicht werden ^^

Egal aus welchem Blickwinkel man es sieht es wird auf beide Arten unfair beleiben ...

Die sollen es dabei belassen und beim nächsten Mal die Prüfungen halt zentral aber leicht unterschiedlich machen. Dazu ein wenig an der Geheimhaltung arbeiten und dann klappt es nächstes Jahr auch reibungslos.
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17.06.2008 01:11 Uhr von Rallozek
 
+3 | -0
 
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Müsste sich der Personenkreis: nicht sowieso eingrenzen lassen? Also hier in BaWü ist es so, dass die Prüfungen bis zum Morgen der Prüfung im Schulamt unter Verschuss liegt, und erst morgens (so gegen 6 glaub ich) an alle Schulen rausgeht. Dann haben die Lehrer 2h Zeit das ganze durchzuarbeiten, die Aufgaben zu streichen und X Kopien zu basteln.

Also entweder läuft das in Berlin ganz anders ab, oder bei denen läuft gehörig was schief. Wenn ich Aufgaben max 2 h vor der Prüfung sehen kann, dann bringt mir das auch nix mehr, also wäre die ganze Farce mit "alle müssen nochmal ran" fürn A*sch, oder im Ministerium hat einer mal so richtig gepennt (oder wollte dass Junior was besseres wird als ein Siebenschl... ähm Beamter)

Also muss entweder einer von der Prüfungskommision da geredet haben, oder es ist im Nachhinein aufgefallen, dass die Prüfungen viel zu leicht waren, oder oder oder...

Meiner Meinung nach wäre es auf jeden Fall erstmal sinvoller die zu suchen, die es ermöglicht haben, dass die Aufgaben bekannt wurden. Man kann ja nichtmal den Schülern nen Vorwurf machen, die mit den Aufgaben "gelernt" haben, hätte ich wohl nicht anders gemacht.
Allerdings darf sowas garnicht erst möglich gemacht werden.

Aber es ist ja soviel einfacher die Schüler nochmal mit einer Prüfung zu quälen, als einen Beamten zur Verantwortung zu ziehen.
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17.06.2008 09:27 Uhr von maki
 
+2 | -0
 
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Was für ein demokratisches Land *lol*: 1. heisst sowas Sippenhaft...

2. *******-Gumminasium: "Wenn Ihr zu der Demo geht, fällt die Klassenfahrt aus!"
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17.06.2008 12:40 Uhr von Thomas Nietz
 
+2 | -0
 
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Hier die Aufklärung: Also muss entweder einer von der Prüfungskommision da geredet haben, oder es ist im Nachhinein aufgefallen, dass die Prüfungen viel zu leicht waren, oder oder oder...

----->>>>>> Ich habe mit vielen Schülerinnen und Schülern gesprochen und alle fanden diese MSA sehr leicht und einfach. Demnach gehe ich davon aus, dass die Verantwortlichen des Prüfungsausschusses gemerkt haben, dass zuviele positive Noten geschrieben wurden und dadurch von einem eventuellen Betrug ausgehen. Nach der Devise: So viele können doch auf einmal nicht so gut sein. ;-)

Hier habt ihr also die Aufklärung, warum nochmal nachgeschrieben wird. Und die Arbeit wird dadurch nicht leichter, sondern da wette ich drauf, erheblich schwerer werden.
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17.06.2008 13:00 Uhr von fanbarometer
 
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wer MATHE kapiert hat: und die sachen echt in der rübe gespeichert hat, der hat doch kein problem, eine arbeit mit neuen aufgaben nochmal zu schreiben. für den ist es eine fleissarbeit, mehr nicht. ich glaube, es jammern nur die, die sich durchgemogelt haben.
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17.06.2008 14:00 Uhr von StevTheThief
 
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@Judas II : In mathe werden die noten also nicht nach sympathie gegeben?
dann erklär mir mal meine note, die ich dieses jahr auf meinem MSA-Abschluss Zeugnis stehen habe...

1. Arbeit: 1-
2. Arbeit: 2+
3. Arbeit: 1+
Abschlussprüfung: 2

Und ich hab ne 3 (!!!) auf dem Zeugnis bekommen!

wie ist das möglich?
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17.06.2008 14:21 Uhr von Snaeng
 
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@ StevTheThief: Weil eben Mitarbeit im Unterricht, Mündliche Leistung und Hausaufgaben mit in die Note einfließen.
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17.06.2008 14:42 Uhr von Jean-Dupres
 
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Wer trägt da jetzt die Schuld ?!? "dass Jugendliche an mehreren Schulen vorab in den Besitz der Aufgaben sowie Lösungen gekommen waren."

Wenn ein paar Schüler einer Schule an diese Lösungen gekommen wäre, dann könnte man ja noch vom Betrugsversuch der Schüler sprechen, aber wenn schon Schülermassen verschiedenster Schulen an diese Lösung kommen, dann hat auch irgendwer geschlampt der diese Lösungen unter seiner Verwahrung hatte.



Außerdem wenn die Staatsanwalt schon der Aufklärungsarbeit nachgeht wer dort nun betrogen hat, dann sollte man doch mal den Dunstkreis der Betrüger ausheben und erst danach eine komplett neue Prüfung ansetzen, falls diese dann noch nötig ist.
Oder gehen die etwa davon aus das alle 28.000 Schüler Betrug verübt haben ?!?

Und man sollte diese zentralen Prüfungen mal erneut überdenken !!

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