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Autisten feiern "Autistic Pride Day" und fordern auf: "Respekt statt Mitleid"

"Autistic Pride" ist eine Bewegung, die dafür eintritt, dass Autismus nicht als Krankheit betrachtet werden soll. Autisten weisen darauf hin, dass sie unter Autismus nicht leiden müssen, wohl aber unter Diskriminierung und fehlender Barrierefreiheit.

Seit 2005 wird am 18. Juni jährlich der "Autistic Pride Day" gefeiert, diesmal unter dem Motto "Respekt statt Mitleid". In der Diskussion um Autismus kommen meist nur Eltern und Ärzte zu Wort, während Autisten selbst ignoriert werden.

Die Interessenvertretung "Autismus-Kultur" fordert daher Selbstbestimmung und Selbstvertretung aller autistischen Menschen - was für andere Menschen selbstverständlich sei, dürfe Autisten nicht vorenthalten werden.


WebReporter: sundstroem
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Respekt
Quelle: autismus-kultur.de

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16.06.2008 17:07 Uhr von sundstroem
 
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Die Disability Rights Bewegung verlangt schon lange: "Nichts über uns ohne uns!" Schön, dass jetzt auch Autisten das fordern. Die gängigen Klischees über Autisten (auch über "Behinderte" allgemein, aber besonders über Autisten) verhindert derzeit effektiv Selbstbestimmung und Autismus-Elternverbände wirken wesentlich daran mit. Eltern (und auch Ärzte/Therapeuten) haben nun mal eigene Interessen. Das schlimme ist nur, dass sie die als die Interessen der Autisten auszugeben versuchen.

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