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Spanien: Immigranten sollen Geld erhalten, wenn sie das Land verlassen

Die Zeitung "El País" berichtet, dass die spanische Regierung ihre Migrationspolitik verändern möchte. Während zu Zeiten der boomenden Wirtschaft sogar illegale Einwanderer eine Arbeitserlaubnis bekamen, sollen nun bis zu eine Million Immigranten Spanien verlassen.

Die spanische Regierung will Immigranten, die arbeitslos geworden sind, anbieten, dass das ihnen zustehende Arbeitslosengeld komplett in zwei Zahlungen ausgezahlt werden soll. Die Immigranten sollen sich verpflichten mindestens drei Jahre lang nicht nach Spanien zurückzukehren.

Die Zahlung soll zum Teil erfolgen, wenn die Immigranten noch in Spanien sind. Der restliche Teil soll ausbezahlt werden, wenn sie wieder in ihren Heimatländern sind. Damit soll den Menschen die Chance geboten werden, sich eine Existenz in ihrem Heimatland aufzubauen.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Spanien, Land, Immigrant
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2008 17:43 Uhr von sld08
 
+11 | -12
 
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lol: Warum überhaupt was zahlen?
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15.06.2008 19:00 Uhr von Montauk
 
+9 | -4
 
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humane lösung: der spanische staat ist sich der größeren unkosten durchaus bewußt, schwer vermittelbare menschen am arbeitsmarkt auf krampf hier zu behalten.

angesichts der herannahenden wirtschaftlichen probleme weltweit (öl/finanzkrise), zeugt eine solche lösung von vernunft, wo arbeitslos gewordene ausländer, und der apanische staat, einen annehmbaren kompromiß anbieten.

zumal ist die entscheidung, dass geld anzunehmen, freiwillig.

also von fremdenfeindlichkeit oder dergleichen kann nicht die rede sein, was einem der eine oder andere gutmensch vielleicht suggerieren will.
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15.06.2008 19:44 Uhr von N3m0
 
+8 | -1
 
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Wir Spanier: haben uns seit Jahrzenten mit diesem Problem auseinadergesetzt, vor allem weil es sehr viel Elend von der nordafrikanischen Seite kommt.
Es klingt zwar vielleicht unglaubwürdig aber auf den Kanaren liegt man schön am Strand und auf einmal sieht man solche kleine Fischerbotte, genannt "Pateras" mit mehreren hundert Menschen die halb verdurstet und verhungert sind und dann am Strand ankommen. Andere wagen es den "Estrecho" bei Nacht schwimmend zu überqueren, gute 15 km sind es zwischen den nahegelgensten Punkte zwischen Marroko uns Spanien und die Guardia Civil ist 24 Stunden rund um die Uhrr im Einsatz.

Die Mensche flüchten weil Sie unter Krieg, Armut und andere schlimme Gründe leiden und wie jeder Mensch auch eine bessere Zukunft haben will. Wer will das nicht?

Dennoch setzt sich Spanien für diese Menschen voll ein, werden teilweise eingebürgert, lernen Sprache und Kultur, eine Ausbildung bekommen Sie auch, damit halt die Chancen besser stehen.

Allerdings gibt es da einen Hacken, dies kann nur zustande kommen, wenn die Betroffenen auch einen Ausweis haben. Viele haben weder nen Ausweis noch sonstige Papiere und diese werde nach ärtztlicher Behandlung zurückgeschoben.

Diese Idee, eine finanzielle Unsterstützung zu geben ist nicht neu... die gibt es scho nseit Jahren... allerdings wie gesagt bei einigen Ausnahmen.

Das einzige was man vielleicht als Nacteil sehen könnte ist die Tatsache dass viele diese Massnahme als sehr verlockend betrachten und die Welle von Immigranten überwiegend aus Afrika massiv steigern wird.

Dennoch wird sich unser Volok soweit es möglich ist, sich für diese Menschen einsetzen.
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16.06.2008 08:42 Uhr von domrep08
 
+2 | -1
 
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warum nicht? Außergewöhnliche Maßnahmen für außergewöhnliche Probleme.
So profitiert der Staat und der/die Betroffene(n)
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16.06.2008 11:42 Uhr von MetalTribal
 
+2 | -3
 
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Das sollte man in Deutschland machen wisst ihr wie schnell wir dann sämtliche Türken hier los wären? Aber was solls, nach 3 jahren, stehen sie eh wieder alle vor der Tür... leider...

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