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Eltern von Frühchen müssen einen Großteil der Behandlungskosten selber tragen

Innerhalb der ersten fünf Lebensjahre fallen im Schnitt mehr wie 6.600 Euro an Behandlungskosten für ein frühgeborenes Baby an, die von den Eltern selbst bezahlt werden müssen.

Dies geht aus einer Umfrage des European Foundation for the Care of Newborn Infants hervor. Ein Großteil dieser Summe ist dabei auf Therapiekosten zurückzuführen.

Demnach leiden besonders Frühgeborene häufig an Entwicklungsstörungen, wie zum Beispiel Sehschwäche. Die notwendigen Therapien und damit verbundenen Kosten werden von Seiten des Staates nicht immer übernommen. Ein weiterer Punkt sind auch die Ausgaben für Arzneimittel oder Folgeuntersuchungen.


WebReporter: abcde85
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Eltern, Behandlung, Großteil, Frühchen
Quelle: www.rundschau-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2008 17:19 Uhr von abcde85
 
+0 | -0
 
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Da muss sich unser Staat in der Pflicht sehen und solche Familien finanziell entlasten. Die Kassen zahlen ja schon heute kaum noch was wenn man es benötigt.
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15.06.2008 17:54 Uhr von müderJoe
 
+16 | -1
 
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also: da ist die Kinderlosigkeit in Deutschland doch mal echt kein Wunder! Bei Babys und Kindern sollte doch auf jeden fall mal die Medizinische Versorgung bezahlt werden.
Nahrung, Spielzeug und Kleider dürften den Eltern wohl gut und gerne zum Selberbezahlen reichen! Aber Behandlungskosten, dass muss nicht sein!
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15.06.2008 18:34 Uhr von drops11
 
+15 | -1
 
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dann können die scheiß Krankenkassen ja auch komplett abgeschafft werden, wenn man sowieso alles selber bezahlen muss! Das gesparte Geld für den Versicherungsbeitrag, kann Man(n) oder Frau dann lieber selber für Notfälle gewinnbringend anlegen.
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15.06.2008 18:40 Uhr von Onkeld
 
+7 | -0
 
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@ autor: wo lebst du? kaum mehr was? eher gar nichts, was nicht per vertrag mit der pharmaindustrie festgesetzt ist.... ! ;(

zum thema: eltern hams nunma wirklich nicht leicht in sachen finanzen.... wenn die baby´s noch in die windeln machen gehts ja noch... später wirds richtig teuer. vor allem wenns in der kindergarten gehn soll, reicht manchma kein 400eur job....
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15.06.2008 22:35 Uhr von Knubbel
 
+8 | -1
 
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Aber nicht: hier in Deutschland. Alle anfallenden Kosten für unser Frühchen wurden von der Krankenkasse übernommen. Es scheint sich bei der Umfrage aber auch um eine europaweite Umfrage zu handeln. Vielleicht stammt daher das Ergebniss mit den 6600 €, welches auf Deutschland nicht zutrifft.
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15.06.2008 23:12 Uhr von breakingthelaw
 
+7 | -5
 
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Sorry, aber: das ist schlechtes Deutsch, Herr Autor :-)

"Innerhalb der ersten fünf Lebensjahre fallen im Schnitt mehr wie 6.600 Euro an Behandlungskosten für ein frühgeborenes Baby an"

"Mehr als" würd um einiges ansprechender klingen.
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15.06.2008 23:14 Uhr von abcde85
 
+4 | -0
 
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@ knubbel: Laut News wurden rund 588 Eltern im "deutschen Sprachraum" befragt. Also nichts mit europaweiter Umfrage.
Und nur weil bei euch alles bezahlt wurde, könnt ihr doch nicht auf alle anderen schließen.
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16.06.2008 08:30 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -0
 
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Schlechter Scherz: Und gleichzeitig wundert man sich darüber, dass die Geburtenrate niedrig ist.
Als ich jünger war hatte ich schweres Asthma + diverse Allergien. Die Medikamente zahlte zum Glück die Krankenkasse - anders hätten meine Eltern sich das nicht leisten können.

Heute kenne ich eine Familie, die ein Kind mit den selben Problemen hat. Die Krankenkasse zahlt so gut wie nichts. Die Eltern geben Unsummen für Medikamente aus und wissen langsam nicht mehr weiter.

Toll! Nur weiter so! Bald haben wir amerikanische Verhältnisse.
(Daumen amputiert? Wie, kein Geld dabei? Tja, Pech gehabt...)
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17.06.2008 11:15 Uhr von Philippba
 
+1 | -0
 
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Ein Grund für mich keine Kinder zu haben: Für Deutschland ist es doch wichtig, dass mehr Kinder da sind, aber so wird das eben gedrosselt. Ich glaube da gibt es Leute, die das Land kaputt machen wollen. Die sollen einfach die Politiker Gehälter um 25% kürzen und deren Budget für Parties, Flüge, ... um 50% kürzen, dann sind die Gelder wieder drinnen.
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17.06.2008 18:46 Uhr von scuba1
 
+3 | -0
 
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Frühchen: Ich frage mich warum die Kassen einen Säugling der zu früh geboren oder eine andere Behinderung hat, nicht gleich sterben lassen.Na Hauptsache dieses Pack von Kassen kann sich einen größeren Prachtbau leisten und die Herren Direktoren ein größeres Gehalt.
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17.06.2008 22:51 Uhr von cookies
 
+1 | -0
 
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Kinder und Ihre Folgekosten müssen von nun an ohne jegliche Unterstützung klar kommen. So wird es dann im Jahr 2011 hier stehen!

Da wundert es einen nicht, dass die Deutschen aussterben, da materielle Werte hier mehr gelten als Solidarität mit denen, die sich die Kinder sozusagen "aufhalsen"!
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20.06.2008 10:42 Uhr von Ottokar VI
 
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Daumen hoch: Super Sache. Im Rahmen der Bevölkerungsexplosion auf dem Planeten sicher der richtige Ansatz.

Achtung: DAS WAR SARKASMUS

Sehr schade, daß der Staat den Bürger in den wichtigen Bereichen des Lebens alleine läßt.

Btw.: sind die neuen Conolly-Leder-Sitze für die Fraktionsräume im Reichstag schon angekommen?
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20.06.2008 11:03 Uhr von einfachzen
 
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im Durchschnitt 6600€? Ich weiß ja nicht, was genau die als Frühchen definieren (laut allgemeiner Defintion gilt auch ein 3 Wochen zu früh geborenes Kind als Frühchen, medizinisch ist das aber fast nicht relevant)
Der Unterschied zwischen Extremfrühchen das so um die 24.ssw geboren wird und denen, die "nur" ein paar Wochen zu früh kommen ist gewaltig, auch bei den Kosten.
Deswegen hat mich das mit durchschnittlich 6.600€ so gewundert. Das ist ein lächerlicher Betrag - die Behandlungskosten bei extremer Frühgeburt mit längeren Beatmungszeiten und bis zu 6 Monaten Klinikaufenthelt (bei solchen Kindern sind monatelannge Aufenthalte auf der ITS wirklich der Normalfall) - das geht rein kostenmäßig
locker in die Region mehrere 100.000 EUR (kein Scherz)
Und DAS bezahlen immer die Kassen! auf jeden Fall in Deutschland und ziemlich sicher erst recht Ö und CH!

Ich kann mir lediglich vorstellen, daß hier die Zeit NACH dem Klinkaufenthalt gemeint ist, daß den Eltern neben den normalen Kosten für ein Baby, die an sich ja hoch genug sind (Windeln, Kleidung usw ist alles teuer) noch zusätzlich Kosten etwa für Inhalationsgeräte oder Brillen usw anfallen, da das zwei der häufigsten Nachwirkungen bei Extremfrühgeburt sind: Lungenprobleme und Sehschwächen. Viele müssen nachher auch zur Krankengymnastik, aber da bin ich eigentlich auch sicher, das wird alles von den Kassen gezahlt. Auch wenn die Eltern Überwachungsgeräte etc mit nach Hause bekommen - zahlt alles die Kasse (aber nur nach Absprache und auf Antrag, wer also gegen ärtzlichen rat ein Überwachungsgerät will, was übrigens Unsinn ist, der müßte das theoretisch selbst zahlen, ist aber auch logisch)

Ich habe bis vor kurzem noch in diesem Bereich gearbeitet, ich weiß also wovon ich rede. Die Behandlung solcher Kinder kostet die Krankenkassen jährlich Millionen! Kein Witz.

Ob man tatsächlich immer alles medizinisch und technisch mögliche machen MUSS, das können nur die Eltern selbst (!) entscheiden. Jedes Elternpaar hat das Recht, auch Behandlungen abzulehnen, leider trifft einen so ein Ereignis meist sehr unerwartet und daher uninformiert, so daß man dann alles macht, was einem so gesagt wird. Ab einem gewissen Punkt gibt es auch kein zurück mehr.
Die schulmedizinische Behandlung nimmt leider manchmal sehr unmenschliche Züge an, leider ist man grade in dem Bereich wirklich drauf angewiesen ( wie gesagt, ich rede hier NUR von wirklich kleinen Frühchen, die ohne Beatmung usw nicht überleben könnten und das ist nur ein ganz kleiner Teil. Der Großteil, die aber auch noch in die Defintion Frühgeburt reinfallen, sind ganz normale Kinder die halt ein paar Wochen zu früh kommen und nur geringfügige Probleme haben, die Unterstützung benötigen, zB weil sie nicht kräftig genug sind alleine zu trinken usw.
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20.06.2008 11:15 Uhr von Jorka
 
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Und ein: weiterer Grund in diesem Land keine Kinder in die Welt zu setzen...

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