15.06.08 16:30 Uhr
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Zwei Drittel der Deutschen befürworten Einbürgerungstest

In einer Emnid Umfrage sprachen sich 66 Prozent der 503 repräsentativen Befragten Deutschen für einen bundesweit einheitlichen Einbürgerungstest aus. 29 Prozent lehnen die Einführung eines derartigen Tests ab.

In den Sparten Politik, Geschichte und Gesellschaft soll Grundwissen über die Bundesrepublik abgefragt werden. NRW-Integrationsminister Armin Laschet betont, dass der Test kein Gesinnungstest werden solle. Er warf SPD und Opposition vor, mit ihrer Kritik an den Tests schaden sie der Integration.

"Ich halte die Diskussion für unverantwortlich, die SPD und Opposition in Berlin angestoßen haben", meinte Laschet (CDU). Den Vorwurf vieler Oppositionspolitiker, wonach nicht einmal Deutsche selbst die bislang bekannt gewordenen Fragen beantworten könnten, wies er strikt zurück.


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WebReporter: ReFly
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Drittel, Einbürgerung
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2008 16:36 Uhr von Die_Muhkuh
 
+17 | -26
 
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Toll: Eine Umfrage mit 503 Befragten ist ja sehr repräsentativ... Wahnsinn.
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15.06.2008 16:54 Uhr von Simbyte
 
+29 | -11
 
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Meine Meinung: Ich befürworte einen generellen Test über Sprachkenntnisse und Rechtssystem ("Darf ich meine Frau schlagen wenn sie nicht macht was ich sage?" usw), aber zu wissen wer "Ode an die Freude" geschrieben hat ist nun wirklich nicht nötig um als Ausländer in Deutschland klar zu kommen.
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15.06.2008 16:59 Uhr von Jimyp
 
+21 | -13
 
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@Die_Muhkuh: Natürlich ist es repräsentativ. Die Befragten werden genauestens ausgesucht, so dass aus jeder Bevölkerungsschicht welche dabei sind!
Das ist Mathematik und hat nichts mit Zufall zu tun!
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15.06.2008 17:11 Uhr von Flocke20
 
+26 | -3
 
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Warum nicht wer die amerikanische Staatsbürgerschaft haben will, der muss auch einen Test über Geschichte etc des Volkes ablegen.
Es gehtz hier doch nicht um die Einreisegenehmigung für einen Urlaub, sondern für alle Rechte und Pflichten die man als deutscher Bürger besitzt.
Ein deutsches Kind lernt solche Inhalte in der Schule... ob es später noch weiß wer "Ode an die Freude" geschrieben hat.... nebensächlich. Ich weiß auch nicht alles aus der Schule.
Aber durch unser Schulsystem, das Sozialsystem etc wird man entsprechend geprägt und man sollte als "deutscher" sich zumindest mal mit dem Thema beschäftigt haben.
Und erst recht, wenn man die Staatsbürgerschaft später erhalten will.
Auch wenn mir in Deutschland vieles im moment nicht gefällt... die deutsche Staatsbürgerschaft darf nicht "billig" zu erhalten sein... denn billig ist auch nichts wert.
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15.06.2008 17:24 Uhr von Stalker_CH
 
+27 | -32
 
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Zwei Drittel der Deutschen: würden den Test nicht bestehen.
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15.06.2008 17:35 Uhr von merjon
 
+5 | -19
 
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15.06.2008 17:40 Uhr von mueppl
 
+15 | -9
 
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@ Stalker_CH: Na und?
Für die ist der Test auch nicht gedacht. Sind ja schon eingebürgert.

Warum nur werden immer solche Statements abgegeben.?
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15.06.2008 17:47 Uhr von Stalker_CH
 
+8 | -6
 
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@mueppl: weil sie ja anscheinen das von künftigen Deutschen erwarten, also wieso nicht auch die die deutsche Vorfahren haben? Ihr solltet eure Geschichte besser kennen als die, aber eine Menge Deutsche würden durchfallen.

Ich behaupte nicht das ich die schweizer Geschichte gut kenne und bin auch gegen solche tests, weil es ja nicht ums Wissen geht, sondern wie ein Mensch ist.
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15.06.2008 17:50 Uhr von Bibi66
 
+5 | -17
 
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15.06.2008 17:55 Uhr von Bibi66
 
+7 | -19
 
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15.06.2008 18:06 Uhr von mueppl
 
+16 | -8
 
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@ Stalker_CH: Egal wie man zu diesen Test steht, es ist doch irrelevant, ob Deutsche den Test bestehen würden oder nicht.

Was juckt es mich, ob ich heute noch die Führerscheinprüfung besten würde - ich habe ihn ja.
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15.06.2008 18:12 Uhr von Stalker_CH
 
+6 | -16
 
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15.06.2008 18:23 Uhr von Thingol
 
+4 | -14
 
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15.06.2008 18:27 Uhr von mueppl
 
+13 | -4
 
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@ Stalker_CH: Was hat das mit "sozialer" Einstellung zu tun, wenn man bestimmte Vergleiche ablehnt - weil sie einfach hinken.

Meine "soziale" Einstellung ist eher, dass Deutschland seine Einwanderungspolitik ändern sollte - weg von dem Motto "Wem können wir helfen.." zu "wer kann dem Land helfen..."

Wir brauchen Menschen, die das Land vorwärtsbringen.
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15.06.2008 18:27 Uhr von Jean-Dupres
 
+5 | -12
 
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@Symbite: "Ich befürworte einen generellen Test über Sprachkenntnisse und Rechtssystem ("Darf ich meine Frau schlagen wenn sie nicht macht was ich sage?" usw), ..."

Wie viele Deutsche ohne jeden Migratonshintergrund schlagen hre Frau wenn dese nicht macht was vom Mann verlangt wurde ?!

Es mag zwar prozentual mehr Übergriffe dieser Art bei Migranten geben, aber bei solchen Fragen hätten genug Deutsche auch sehr schnell ihre eigene Staatsbürgerschaft verspielt ^^
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15.06.2008 18:35 Uhr von Stalker_CH
 
+7 | -11
 
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@mueppl: Ja, können den Deutsche die diese Fragen nicht beantworten können helfen? Nach deiner Aussage nicht, dieser Test ist der letzte Schwachsinn. Nehmen wir mich als Beispiel, ich bin verdammt gut in Physik, aber Geschichte, keine Ahnung, deshalb bin ich wohl unfähig? Sinnlos, echt.
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15.06.2008 18:48 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -3
 
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Bin auch für einen Test: Allerdings auf GMAT oder TOEFL-Niveau und nicht
so eine Multiple-Choice-Kindergartenkacke.

Der Deutschtest sollte ein Niveau haben, auf dessen Basis sich die Bewerber in den Arbeitsalltag integrieren können. Essen im Restaurant bestellen oder wissen, wann die BRD gegründet wurde, reicht nicht.
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15.06.2008 18:54 Uhr von mueppl
 
+11 | -3
 
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@ Stalker_CH: Ich verstehe Dein Problem nicht.

Fakt ist nun einmal, wenn ich etwas besitze, muss mich der Erwerb der Sache nicht interessieren.
Was kümmert mich dann der Preis.

Wenn dann der Preis für manche nicht gerechtfertigt ist, dann ist das deren Problem.
Aber Vergleiche mit den bereits besitzenden zu ziehen ist in meinen Augen mehr als problematisch.

Viele können sich ein Haus nicht leisten - sollen jetzt alle Hausbesitzer enteignet werden?

Die Frage ist doch nicht, ob der Einbürgerungstest gerechtfertigt ist oder nicht, sondern wie man die Einbürgerung steuert.
Und dass wir mittlerweile selbst ein Problem in Deutschland haben, sowohl wirtschaftlich als auch bildungspolitisch, ist ja nicht von der Hand zu weisen.
Die Zeiten, wo tausende Arbeiter das Werkstor verliesen sind vorbei.
Die Wirtschaft sucht zwar noch Billiglohnkräfte - aber keine unqualifizierten.

Also, warum soll Deutschland jeden aufnehmen?
Ein Test ist nun mal ein Weg, bestimmte Menschen auszusondern.
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15.06.2008 19:34 Uhr von Mr. Nice_Guy
 
+3 | -8
 
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Das Problem der Deutschen ist, dass sie einfach nicht zugeben wollen, dass sie diesen bescheuerten Test nie bestehen würden und wollen sich irgendwie rausreden mit solchen Aussagen wie die von mueppl.

Ich selbst bin der Meinung, dass wer nach Deutschland einreist, der sollte z.B. kulturell auch auf das Land eingehen und sich an die Regeln des Landes gewöhnen.
Ich bin auch dafür, dass jeder die Chance haben sollte zu beweisen aus welchem Holz er oder sie geschnitzt ist.
Vielleicht besteht ein Einwanderer diesen Test nichtmal zu 20% aber dafür ist er einer der Besten in Programmieren und das erkennt niemand und wie wir wissen herscht IT-Fachkraftmangel in Deutschland.
Durch diesen dämlichen Test, der einfach nur uninteressantes Wissen abfragt werden viele talentierte Menschen ausgesondert, was ich sehr dumm finde.
Was bringt es dem Land, wenn der Einwanderer weiß wie viele Bundespräsidenten es schon gab?
Aber wie eine Datenbankabfrage geht interessiert niemanden obwohl einer, der diese Frage beantworten kann eben viel mehr Chancen hat als jemand, der die erste Frage kennt.

Und lass die dummen Kommentare wie "Wenn ich etwas besitze, muss mich der Erwerb der Sache nicht interessieren", das ist einfach nur armselig.
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15.06.2008 20:08 Uhr von Stalker_CH
 
+3 | -4
 
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@ mueppl: Du glaubst doch nicht im Ernst das es den Arbeitgebern was ausmacht wenn ihre Leute keinen deutschen Pass haben? Ein Türke (als Beispiel) arbeitet vielleicht günstiger, aber gleich gut wie ein Deutscher. Also bringt ihm da der Pass sehr viel.

Aber du vergleichst hier Äpfel mit Bananen, ihr verlangt von zukünftigen Bürgern mehr als von den aktuellen Bürgern. In der Schweiz wird jeder Einbürgerungsantrag in der Gemeinde von einer kleinen Gruppe angeschaut und angenommen bzw. abgelehnt. Es ist doch scheissegal ob diese Leute wissen wann Hitler gestorben ist oder was weiss ich. Meinst du ein Ingenieur interessiert sich gross für Geschichte?
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15.06.2008 20:27 Uhr von Mr. Nice_Guy
 
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@Stalker_CH: Ich bin ganz deiner Meinung.

Es ist Schwachsinn von einem Handwerker, der sein Beruf 100% beherrscht, zu erwarten, dass er weiß, wann was wo passiert ist.
Er macht seine Arbeit eben 100% gut, gibt sein Wissen an junge Leute weiter und das Land brauch heutzutage genau diese Einstellung und diese Talente und keine Geschichtsprofessoren.
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15.06.2008 20:39 Uhr von nettesMädel
 
+3 | -2
 
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naja Also es sind insgesamt 100 Fragen, davon werden 30 ausgewählt, wovon man wiederum 17 richtig haben muss.

Allerdings muss ich dazusagen, dass ich bei dem Test 83% richtig hatte, denn ich wusste beispielsweise nicht, was für ein Bild irgendso ein Maler gemalt hat.

Da aber für diese Leute werden ja Kurse angeboten und wie beim Führerschein werden die Fragen dann auswendig gelernt!

Aber man muss sich schon fragen was Fragen nach deutschen Sportlern da drin zu suchen haben.

Ansonsten befürworte ich das sehr...und mal ganz ehrlich - ihr glaubt doch nicht, dass die Amis ihren Test auch bestehen würden....also ist die Diskussion hier hinfällig. Aber Fragen nach der Partnerwahl oder Gerichtsbarkeit sind wichtig...und zeigen die Gesinnung.
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15.06.2008 20:47 Uhr von mueppl
 
+4 | -3
 
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@ Stalker_CH: >>...ihr verlangt von zukünftigen Bürgern mehr als von den aktuellen Bürgern....<<

Noch bestimmt der Hausherr wen er in seine Wohnung läßt und zu welchen Bedingungen.

>> ..Meinst du ein Ingenieur interessiert sich gross für Geschichte? <<

Wenn sich mehr Leute für Geschichte interessieren würden, dann müsste man manche unqualifizierten Vergleiche und Behauptungen nicht lesen.

Für alle, die meinen, auch Deutsche sollten diese Test bestehen müssen, denen sei nahegelegt, einmal einen Blick in Grundgesetz zu werfen - denn:
Das Grundgesetz verbietet den Entzug der deutschen Staatsangehörigkeit.

Schon aus diesem Grund sollte man sehr wählerisch mit der Vergabe der deutschen Staatsbürgerschaft sein.
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15.06.2008 20:48 Uhr von Mr. Nice_Guy
 
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@nettesMädel: Ja schon klar was du meinst, eben dadrauf möchte ich ja hinaus. Ich meine Fragen über die Politik ist ja noch zu verstehen aber was haben Künstler und Sportler da zu suchen, das ist doch hirnverbrannt und vollkommen sinnloses Wissen?
Eure Strategie beläuft sich darauf, soviele Informationen wie möglich auswendig zu lernen egal ob mit oder ohne Sinn.
Ihr solltet erstmal lernen zu lernen.
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15.06.2008 20:58 Uhr von Stalker_CH
 
+1 | -7
 
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mueppl: Klar, aber der hausherr kann auch leute rauswerfen -> schlechter vergleich.

>>Wenn sich mehr Leute für Geschichte interessieren würden, dann müsste man manche unqualifizierten Vergleiche und Behauptungen nicht lesen.<<

Es hat nichts mit dem Thema zu tun, kommt auch genug Schwachsinn von Deutschen (sowie von Schweizern etc)

Das ist aber eine Art Selektion die ihr betreibt und dir kann die Staatsangehörigkeit bei schweren Verbrechen oder Staatsverrat entzogen werden, auch wenn du nacher ohne da stehst.

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