15.06.08 15:46 Uhr
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Eine Frage die viele beschäftigt: Was wird aus der deutschen Mittelschicht?

Mit einem Hilferuf hat sich die Mittelschicht an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewendet, so ein Bericht der "Süddeutschen Zeitung".

Laut dem Bericht sei von den unteren der Gesellschaft nichts mehr zu holen und oben seien zu wenige, was bedeutet, dass die mittlere Schicht dran glauben muss. Besonders kritisiert werden leere Versprechen und falsche Reformen: Änderungen in der Krankenversicherung oder Steuerreformen.

Laut dem Bericht sei es aber kein böser Wille der Regierung sondern lediglich die fehlende Möglichkeit der Umkehr. Auch mit der bevorstehenden Bundestagswahl sollen die Probleme nicht aus der Welt sein, so der Autor.


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WebReporter: Martin83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Frage, Mittel
Quelle: www.sueddeutsche.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2008 16:53 Uhr von Darth Stassen
 
+12 | -0
 
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100% agree: Dem Bericht schließe ich mich voll und ganz an,
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15.06.2008 16:58 Uhr von diehard84
 
+20 | -1
 
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die mittelschicht muss jeden scheiss ausbaden der in diesem land verzapft wird! ...und lang geht das nicht mehr gut denn dann haben die auch kein geld mehr..schon jetzt nicht im grunde...

hauptsache die renten werden bald erhöht pünktlich zur wahl um sich die regierungsgewalt mit den stimmen der senioren zu sichern...villeicht noch paar € für die arbeitslosen und hart4 empfänger damit von denen auch noch ein paar ihre stimme geben...

der mittelstand zahlts schon...wer auch sonst...
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15.06.2008 17:40 Uhr von miguelrego
 
+9 | -0
 
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auswandern: dann lasst uns auf eine Insel auswandern. Ich schlage Molokai vor. 7.000 Polynesier und wir.
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15.06.2008 17:57 Uhr von Hugo Tobler
 
+18 | -1
 
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Wer Politikern glaubt ist selber schuld.

In der News steht:
>>Laut dem Bericht sei es aber kein böser Wille der Regierung sondern lediglich die fehlende Möglichkeit der Umkehr. Auch mit der bevorstehenden Bundestagswahl sollen die Probleme nicht aus der Welt sein, so der Autor.<<
Es fehlte der Regierung nicht an Möglichkeiten, aber sie müsste sich von der Globalisierungspolitik abwenden, und alle Auslandeinsätze der Bundeswehr und andere nutzlose Hilfeprogramme streichen und sich wieder um das eigene Volk kümmern.
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15.06.2008 18:06 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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Fehlende Möglichkeit der Umkehr? "Laut dem Bericht sei es aber kein böser Wille der Regierung sondern lediglich die fehlende Möglichkeit der Umkehr."

Warum? Wieso? Wird in der Quelle leider auch nicht näher ausgeführt.
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15.06.2008 18:25 Uhr von Midas_W.
 
+6 | -1
 
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Mittelschicht? die gibt es schon lange nicht mehr in Deutschland...!
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15.06.2008 19:23 Uhr von maki
 
+14 | -3
 
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Starker Tobak 8-I: "Laut dem Bericht

***sei von den unteren der Gesellschaft nichts mehr zu holen***

und oben seien zu wenige, was bedeutet, dass die mittlere Schicht dran glauben muss."

Solange es von den "Unteren der Gesellschaft" noch genug zu holen gab, war es ok oder wie?
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15.06.2008 21:20 Uhr von west89
 
+6 | -0
 
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Der Staat: gibt sehr viel seiner Einnahmen für die Staatsverschuldung aus (Zinsen) eine Zahl kann ich nicht nennen aber die Summe ist gewaltig. Und dann unterstützt er noch irgendwelche Hilfsprojekte für streunende Hunde in Brasilien aus (ein fiktives Beispiel). Obwohl er das Geld auch besser nutzen könnte: Hilfsorganisationen streichen , Schulden Zahlen und den Menschen im eigenen Staat helfen !

Deutschland geh auf die Straße und kämpf für Gerechtigkeit !
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15.06.2008 22:47 Uhr von Moppsi
 
+3 | -10
 
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Scheiss auf die Mittelschicht: Dieses Spiessbürgerpack braucht eh kein Mensch!
Entweder richtig reich oder richtig arm!
Aber nichts dazwischen!
;-)))))))
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16.06.2008 02:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -0
 
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Von der unteren Schicht lässt sich noch holen Hartz4 bleibt gleich obwohl die Energie und Lebensmittelpreise steigen - ergo Entlastung des Staates.
Wer noch arbeitet, soll Löhne akzeptieren die unterhalb der Armutsgrenze liegen - notfalls verteilt man über die Ämter Lebensmitelgutscheine.
Heisst quasi, dass man die untere Schicht in die vom Staat und dem Sozialamt vorgeschriebenen 35-qm-Wohnungen quetscht, den Arbeitgebern die volle Ausbeute sichert und die daraus resultierenden Steuern kassiert. Der sogenannte Arbeitnehmer darf dafür nur Einnahmen in Höhe des Sozialamtbetrages einnehmen, den Rest kassiert der Staat.
Dafür wurden auch die sogenannten 1-Euro-Jobs eingeführt, damit die Ausbeute der Oberschicht maximal ist.
Achtung, dieser Beitrag enthält ironische Anwandlungen.
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16.06.2008 09:04 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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Mittelschicht und Demokratie verschwinden: Die Antwort unserer Volksparteien auf die Globalisierung ist seit langem die Spaltung unserer Gesellschaft und Bildung einer möglichst großen Unterschicht.

Dafür spricht die Wirtschafts-, die Steuer-, die Renten, die Gesundheits, die Arbeitslosen- und die Bildungspolitik, aber auch Schäubles Sicherheitspolitik.
Wer das keinen bösen Willen nennt, muß ihn noch erfahren.

Die Mittelschicht und Demokratie verschwinden, weil die Mittelschicht seit der politischen Wende 1983 zu keiner anderen Wende mehr fähig war.
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16.06.2008 12:28 Uhr von Paddex-k
 
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Jeder: bekommt was er verdient und dieses Volk hat wirklich nichts besseres verdient. Alle 4 Jahre bekommen diese Menschenfeinde die uns angeblich regieren von uns das Ja-Wort. Komischerweise hat angeblich niemand sie gewählt und trotzdem sind sie am Ruder. Politiker die eines der reichsten Länder der Welt seit 30 jahren in den Bankrott führen haben ihre Lebensberechtigung verwirkt. Aber nicht so bei uns!!! Hier dürfen sie weiter Wurschteln!
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16.06.2008 13:33 Uhr von BEEjayHerne
 
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Politiker sind doch nur: Hampelmänner der Lobby. Ich denke mal es würde wohl auch viel besser hier vorran kommen wenn die Regierung bzw. unsere Politiker nicht ewig und immerzu bestochen, geschmiert oder sonst was werden.

Dazu kommt ja auch noch das wir ja super einladend für die Östliche region sind, die beantragen Asyl und leben meist in besseren Wohnungen als unsereins. Und wir können zusehen wie wir alles bezahlt bekommen. Irgendwie versteh ich da nicht so denn Sinn von "Im Interesse des Volkes", könnte mir das bitte einer erklären, wenn er so nett ist?
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16.06.2008 13:41 Uhr von ari99
 
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Wer ist die Mittelschicht ? Offensichtlich bilden sich einige besserverdienenden ein sie würden zur Mittelschicht gehören.
Trottel.

Die Mittelschicht schwindet zwangsläufig.
Ein normalles mittelständisches Unternehmen hat nicht die Möglichkeit die Bundesregierung dergestalt zu erpressen und / oder zu bestechen wie es bei Großkonzern üblich ist.

Wieviel Steuern zahlt MB ?
Wieviel "Beraterbüros" bei VW stehen leer ?

Während mittelständisches Unternehmen bei jeder Verbesserung zu zahlen werden Großunternehmen immer stärker subventioniert - nokia - .

Mit Wahlen hat die nichts zu tun, die Politik ist inzwischen viel zu sehr durch langfristige Abkommen gebunden.

Eine Umkehr ist weder bei der Agenda 2010 ( Löhne müßen sinken ) noch bei dem "großen deutschen Reich" - Europa möglich.

Wer es heute noch in die Mittelschicht schaffen will - muß in die Politk gehen.
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16.06.2008 13:50 Uhr von Ulan
 
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Die Mittelschicht wird sich immer mehr der gelebten Politik angleichen.
Hochverschuldet und trotzdem konsumfreudig.
Soziale Instinkte werden komplett degeneriert.
Das Ich-Gefühl wird in der ängstlichen Selbstbehauptung immer mehr Raum greifen.
Bis zu einer bestimmten Grenze lässt sich dies auch prima mit theorethisch veranlagter Verbalakrobatik kaschieren.
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16.06.2008 14:38 Uhr von jueharo
 
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Haupsache ist , dass Deutschland 400 Milionen Euro für ein Mondprojekt zur Verfügung gestellt hat. Haupsache ist, dass Deutschland die meisten und höchsten Spenden in entwicklungsländer und in Not geratene Länder steckt und das lobend in den Nachrichten erwähnt wird. Dabei sind wir schon fast ein in Not geratenes Entwicklungsland! Und Hauptsache ist, dass die Politiker ihre Taschen voll bekommen! Bin mal gespannt, wann die Deutschen endlich auf die Barikaten gehen. Sonst wird das nichts mehr. Die Politiker sind zu feige Fehlentscheidungen zurück zu nehmen. Da müssten sie sich ja was eingestehen.
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16.06.2008 14:54 Uhr von BEEjayHerne
 
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Barikaden: Naja das wird wohl nie Passieren, es wurde im gesetzt ja festgelegt das Gerneralstreiks verboten sind, und die Deutschen Bürger haben auch immer iresen Respekt vor dem Gesetz. Man findet das unartig und so. Das ist das Problem heutzutage.
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16.06.2008 15:21 Uhr von ari99
 
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Artikel 20 GG: berechtigt das Volk zum Widerstand....

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

So wurden Hetz4 Gesetze umgesetzt obwohl diese in Teilen gegen deutsches Recht verstoßen und teilweise gegen die UN-Konventionen zu den Menschenrechten verstoßen wird.

Nach Meinung einiger Staatsrechtler haben die Widerständler auch das Recht, Anschläge und Morde (z. B. Tyrannenmord) zu begehen, um die grundgesetzliche Ordnung wiederherzustellen.

Im Hinblick auf das Ziel, die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen, müssen die Aktionen aber verhältnismäßig, also neben dem Verfolgen eines legitimen Zwecks geeignet, erforderlich und angemessen sein.

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Hypothetisch dürfte also ein Bedürftiger dem die Bezüge auf 0 gekürtzt werden seinen Fall-manger erschießen... oder ?
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16.06.2008 20:30 Uhr von Montauk
 
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Was wird aus der deutschen Mittelschicht? wer ist die deutsche mittelschicht?

ich meine, die grenze ist, wird, sehr schwimmend.

nicht nur deswegen, weil es kaum mehr einen mittelstand gibt, der gleichnisse zwischen rentner, beamte (z. b. ehemals t-com oder briefträger), arbeiter, zulässt.

in zeiten des statistischen aufschwungs, in der es vermeintlich kaum noch arbeitslose, oder sonst irgendein problem gab/gibt, kommen erscheinungen wie lohndumping bei zeitarbeit, also jeder branche, außer bei eingesessenen beamten/politikern/managern, immer mehr in der breiten masse zum vorschein.

die, die ein einigermaßen gutes auskommen haben, werden rasant immer weniger.

die schlechter werdende situation birgt sozialen sprengstoff.

wie eine revolution in deutschland aussehen könnte, dichtete damals schon h. heine recht trefflich, als es um den zähmenden einfluß des christentums auf deutschland ging,

„Das Christentum – und das ist sein schönstes Verdienst – hat jene brutale germanische Kampflust einigermaßen besänftigt, konnte sie jedoch nicht zerstören, und wenn einst der zähmende Talisman, das Kreuz, zerbricht, dann rasselt wieder empor die Wildheit der alten Kämpfer, die unsinnige Berserkerwut (…) Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner. Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher und ist nicht sehr gelenkig und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen wird er, und wenn ihr es einst krachen hört, wie es noch niemals in der Weltgeschichte gekracht hat, so wisst: der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht. Bei diesem Geräusche werden die Adler aus der Luft tot niederfallen, und die Löwen in den fernsten Wüsten Afrikas werden sich in ihre königlichen Höhlen verkriechen. Es wird ein Stück aufgeführt werden in Deutschland, wogegen die französische Revolution nur wie eine harmlose Idylle erscheinen möchte.“

ich hoffe, die künftigen, baldigen revolutionären, erkennen die schwimmende grenze, zwischen habende und nicht habende.

eine umverteilung sollte m. e. nicht materiell, sondern rein geistig statfinden.
wobei im diesseits beides gilt.
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17.06.2008 00:22 Uhr von Sachsenwolf
 
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Die Mittelschicht wird zur Unterschicht: Schon heute ist jedes 6, Kind arm und sitzt hungrig in der Schule. In 20 Jahren muß jeder 3. Rentner mit der Grundsicherung auskommen. Heute schon können sich Familien mit Kinder kaum noch etwas leisten, obwohl die Eltern beide einen Job haben.
Dies ist der soziale Sprengstoff, der im 20. Jahrhundert in den 20´er Jahren letztendlich zum Erfolg von Hitler wurde. Da kann sich die Geschichte wiederholen, wenn nicht grundlegend durch die Bundesregierung der Kurs in Deutschland geändert wird. Die Vorschläge sind vorhanden, nur traut sich kein lobbyabhängiger Politiker in Berlin an den Kurswechsel.
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24.06.2008 16:32 Uhr von Der Reisende
 
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nein, eine Revolution ist nicht möglich: und meines erachtens weder hilfreich noch zielführend.

An der Stelle möchte ich an die französische Revolution erinnern. Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.

Die Mittelschicht löst sich auf und meines erachtens geht es tatsächlich um die Menschen, die in einem gewissen Bereich um das Durchschnittseinkommen liegen.

Die obigen Aussagen möchte ich so nicht stehen lassen. Aber es würde doch den Rahmen sprengen.

ich grüße euch

Jürgen

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