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Simbabwe: Mugabe droht angeblich mit Bürgerkrieg um an Macht bleiben zu können

Der in Simbabwe regierende 84-jährige Robert Mugabe verwende laut einem Bericht von "Spiegel online" zufolge äußerst harte und umstrittene Mittel. So drohe er mit Bürgerkrieg oder nutze die herrschende Hungersnot für die Durchsetzung seiner Ansichten. Er selbst spreche von "seinem Endkampf".

Ursprünglich wäre er als großer Befreiungsheld gefeiert worden und sei inzwischen zum harten Diktator mutiert. Er selbst bezeichne sich als extremer Hitlerfreund. Dies zeigen auch seine politischen Taten, die sich zur bevorstehenden Präsidentenwahl nochmals verstärkt hätten.

Sein Ziel sei es, mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben und seinem Gegenkanditanten Tsvangirai keine Chance bei den Präsidentschaftswahlen zu geben. Auch seine Minister drohen dem Volk: Sollte Tsavangirai Stimmen bekommen, hieße das Krieg.


WebReporter: Martin83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bürger, Macht, Simbabwe, Bürgerkrieg, Robert Mugabe
Quelle: www.spiegel.de

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15.06.2008 14:49 Uhr von Jimyp
 
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Ich frage mich wieso er dann überhaupt Wahlen zulässt?
Na ja, mit 84 Jahren liegt er für dieses Land schon sehr sehr weit über der durchschnittlichen Lebenserwartung. Das Problem könnte sich bald von selbst erledigen und dann sollte die Opposition diese Chance nutzen!
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15.06.2008 16:57 Uhr von Realist82
 
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Terrorstorm: Sorry für die harten Worte aber solch seltsames Geplapper wie

<<<Da tut die "Weltgemeinschaft" inklusive "Weltpolizei", ähnlich wie in Myanmar, auch nichts. Weil auch nichts zu holen.>>>

zeigt mal wieder dass du aber auch nicht einmal den Hauch einer Ahnung hast. Du deklarierst ein Land, welches unter einer fähigeren Führung eines der reichsten Länder Südostasiens wäre, zu einem Land um, in dem "nix zu holen ist". Und warum!? Um mal wieder die Weltpolizei bashen zu können ... Burma verfügt über Bodenschätze wie Gold, Erdöl, Erdgas, Spinell, Saphier, Taubenblut-Rubine und Jade. Und dass die USA entgegen deiner Weltanschauung nicht einmarschiert sind und es sich nicht unter den Nagel gerissen haben könnte ja auch daran liegen dass die USA nun doch nicht so abgrundtief böse sind wie du glaubst. Aber mehr als schwarz und weiß zu sehen überfordert Leute wie dich offensichtlich.

Und Simbabwe? Es sind doch Leute wie du welche die Strassen Europas mit Anti-USA-Demonstrationen überfluten würden wenn diese gegen solche Diktatoren vorgehen würden. Noch heute klingt es mir in den Ohren wie sich Leute wie du damals und auch noch heute freuen/gefreut haben als die US-Marines wie geprügelte Hunde aus Somalia abzogen, weil diese "heldenhaften, gerechten und friedensliebenden Wüstenkrieger" des Warlords Aidid es den Imperialisten mal so richtig gezeigt haben.
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15.06.2008 17:27 Uhr von kobra76
 
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Tragisch: Mugabe ist nicht der 1. Präsident der ein Land runter gewirtschaftet hat.
Einst war es das reichste Land Afrikas mit den höchsten Lebensmittelexporten und heute sterben dort Leute an Hunger.
Klar, damals waren die Weissen in Rhodesien an der Macht und haben sich dafür eingesetzt - leider war es eine 2-Klassengesellschaft.
Aber was jetzt dort abgeht, ist der gleiche Rassismus, einfach umgekehrt nur funktioniert er nicht und leiden muss wieder die Bevölkerung.
Südafrika ist in 10 Jahre auch soweit.

Nach meiner Meinung halt irgendwie doch eine Frage der Mentalität. Der neue Präsident ist vielleicht 1 Monat besser und dann genau gleich wie der alte.
Ich hoffe, dass ich mich irre.
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15.06.2008 18:08 Uhr von Realist82
 
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Terrorstorm: <<<Vielleicht kommt die Zeit, da du auch noch realisierst, dass die US-Politk durchaus Kritikwürdig ist.>>>

Selbstverständlich ist die US-Politik in sehr vielen Punkten kritikwürdig und zu verurteilen ist. Nur ich kann nix mit Leuten anfangen die ganz offenbar glauben, alles Unrecht dieser Welt gehe von den USA aus. Ganz davon abgesehen dass in deinen Augen die USA ohnehin machen können was sie wollen, alles ist immer falsch.
Wenn die USA mit UN-Mandat in einen Konflikt eingreifen (wie beim Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina oder in Somalia) ist das ein Zeichen dass sie sich als UN-manipulierende Weltpolizei überall einmischen.

Wenn sie ohne UN-Mandat in einen Konflikt eingreifen (Kosovo) bzw. einen Staat angreifen (Irak) ist das verbrecherisch, auch deshalb, weil sie kein UN-Mandat dazu haben. Nur wenn sie eines gehabt hätten ... naja, siehe oben, von wegen UN-Manipulation usw.

Wenn sie gar nicht in einen Konflikt eingreifen (Ruanda, Darfur, Burma ...) dann ist auch das verbrecherisch, weil man ja tatenlos dabei zusieht, wie teilweise Millionen Menschen ermordet werden. Und noch verbrecherischer wird dies dann, wenn sie ja nur deshalb nicht eingreifen, weil "dort ja nix zu holen ist", auch wenn das oftmals gar nicht stimmt (Ruanda, Burma ...).

=> Die USA können machen was immer sie wollen, Menschen wie du werden immer über sie herfallen, ob sie nun mit UN-Mandat etwas tun, ohne UN-Mandat etwas tun oder gar nix tun.

DAS ist doch Gerechtigkeit.


<<<Von USA-Japan im 2. Weltkrieg mitsamt Atombomben zu Testzweckem am Menschen wollen wir gar nicht erst anfangen, ebenso wenig die sinnlose Bombadierung deutscher Zivilisten in Städten wie Dresden, Hamburg, Lübeck, ect. damals, als der Krieg ansich schon verloren war.>>>

Dass Städte wie Lübeck, Hamburg, Dresden, Hiroshima, Nagasaki usw. noch bombardiert wurden obwohl damals der Krieg für Deutschland und Japan bereits verloren war ist einzig und alleine die Schuld der deutschen und der japanischen Regierung. Die hätten lediglich kapitulieren müssen.
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15.06.2008 19:03 Uhr von Bleifuss88
 
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Was sollen wir tun? Natürlich bekommt man jedesmal einen Riesenhass auf diesen Typen, wenn man hört, was er so anstellt. Seinen Tod werden sicher einige bejubeln. Bei solchen Statements wäre es einem am liebsten, wenn diesen ekelhaften Kerl dasselbe Schicksal erlangen würde wie einem Saddam Hussein.

Auf der anderen Seite kommt jetzt wieder die Frage: Soll man wirklich wieder in ein Land einmarschieren und möglicherweise ähnliche Erfahrungen machen wie in Somalia oder dem Irak? Ist es das Leben unserer Soldaten wert das Leben der Einwohner Simbabwes lebenswert zu machen? Und was wären die Folgen einer Beseitugung Mugabes?

Zuschauen oder einmarschieren? Was soll man da machen?

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