15.06.08 12:34 Uhr
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Wird eine EU-Kriegsflotte bald Realität?

Deutschland soll offen für Vorschläge des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy sein, dass die EU eine eigene Flotte bekomme, so das französische Verteidigungsministerium. Sarkozy wolle seinen Plan einer EU-Kriegsflotte vorantreiben, sobald Frankreich die rotierende EU-Präsidentschaft am 1. Juli übernommen hätte.

Es gebe bereits eine französisch-britische Initiative für eine Flotte - und Deutschland könnte hierbei eine Rolle spielen. Die Flotte würde unter EU-Flagge operieren. Weiter EU-Staaten könnten sich an den Plänen beteiligen.

Der Plan Sarkozys soll vorsehen, dass sich Deutschland mit Fregatten und Versorgungseinheiten an einer EU-Kriegsflotte unter Leitung der britischen Marine beteiligt.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Krieg, Realität
Quelle: www.independent.ie

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2008 12:38 Uhr von vostei
 
+45 | -6
 
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...unter Leitung der britischen Marine na - dann hoffen wir mal, dass sich da keiner wieder selbst versenkt...^^
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15.06.2008 12:57 Uhr von TrangleC
 
+17 | -6
 
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also wieder zurück zum alten Schema: Die wollen doch nur dass Deutschland wieder mal die Wasserträgerjobs (Versorgung etc.) übernimmt, damit sie das nicht müssen und mehr Geld für die neuen, geplanten Flugzeugträger übrig haben die die Franzosen und Engländer zusammen anschaffen wollen.
Das war ja schon wärend dem Kalten Krieg so, dass Deutschland die Minenräumerrolle für die ganze NATO übernommen hat und deshalb vor lauter Minenräumern und anderen kleinen Spazialbooten kein Geld übrig hatte um anständige große Schiffe anzuschaffen.
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15.06.2008 13:01 Uhr von Slaydom
 
+14 | -7
 
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Die haben: doch nur angst, da die deutschen die modernsten Uboote besitzen und wollen die teile für sich haben...
Ich wäre total dagegen
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15.06.2008 13:06 Uhr von vostei
 
+8 | -2
 
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@slaydom: nun - sie müssten die U-Boote eigentlich nur kaufen...

- und @Trangle - Fregatten sind nun nicht gerade das, was man unter Wasserträger versteht...

zur News: und was sagt die NATO dazu???
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15.06.2008 13:13 Uhr von lossplasheros
 
+7 | -1
 
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also ich bin dagegen wenn dann sollte es eine wechselnde Leitung sein...
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15.06.2008 13:23 Uhr von dr.b
 
+8 | -0
 
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@TrangleC: Es ist für Deutschland wesentlich attraktiver kleinere und effiziente Schiffe zu produzieren und zu nutzen. Dafür gibt es einen internationalen Markt und auch die Synergie-Effekte zur zivilen Produkten sind gegeben. Fette Flugzeugräger & co sind Milliarden-Gräber...und einen Markt gibt es dafür auch nicht.
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15.06.2008 13:25 Uhr von Fetzo
 
+10 | -16
 
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Naja ob eine Kriegsmarine unter britischer Flagge so effizient ist. Das sollten lieber die Deutschen übernehmen, dann wird auch 110% des Potentials ausgeschöpft. Generell begrüße ich die Idee aber sehr, war überfällig.
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15.06.2008 13:34 Uhr von maflodder
 
+18 | -5
 
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Rolle rückwärts Die Zeit des Neoimperialismus kehrt zurück auf europäischen Boden.
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15.06.2008 13:53 Uhr von Webmamsel
 
+15 | -6
 
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raus aus der eu: und deutschland hat millarden mehr euro zur verfügung und kann sich um eigene völlig interne probleme kümmern, die wir weiß gott in mengen haben.

mir geht diese eu scheiße auf die tränensäcke und nun noch ne eigene flotte, ätzend.
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15.06.2008 14:10 Uhr von modano09
 
+6 | -6
 
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Im Gegenpart zu USA ,Russland und China: ist es wichtig das die EU auch eine starke Kriegsmarine haben sollte und wegen der Geografischen Lage bietet es sich doch an das Frankreich und UK die Flugzeugträger stellen und Deutschland die Sicherungsfahrzeuge.
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15.06.2008 14:11 Uhr von Zombiklopper
 
+3 | -4
 
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anderseits könnte diese EU-Flotte sich z.b.anderen flotten in den Weg stellen,um sie von eigenmächtigen Weltpolizeispielchen abzuhalten.Ich glaube nicht das sich z.b eine amerikanische Flotte das leisten kann oder würde.Zumal in solch einem fall sich die Russen wohl eher hinter eine EU-Flotte als sich hinter die Amerikaner zu stellen.

Das sind meine Persönlichen Gedanken warum die EU soetwas machen sollte.

Bekommt man die Ratte nicht am Kopf zu fassen muss man sie eben am Schwanz greifen ^^

wäre eine Möglichkeit von vielen,aber rein Spekulativ von mir.

Gruß

Für Schreibfehler kann ich nichts....liegt an meiner Tastatur^^
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15.06.2008 14:11 Uhr von Brullmann
 
+2 | -2
 
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Sprachwirrwar? Eigentlich eine gute Idee, denn es können mit Sicherheit Synergieeffekte genutzt werden, aber ich stelle mir das sehr schwierig vor, wenn in allen Teilen der Flotte eine andere Sprache bzw. Mentalität herrscht...
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15.06.2008 14:25 Uhr von miguelrego
 
+8 | -9
 
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weitere Militarisierung Europas: Da Europa weiß das dass Pro-Kopf-Einkommen der hiesigen Einwohner größtenteils auf Ausbeutung der Bewohner der südlichen Hälfte der Erde zurückzuführen ist, muss hochgerüstet werden. Eine Trotzburg die sich mit immer stärkeren Grenzkontrollen an den Schengen Aussengrenzen und einer Absicherung der spanischen Exklaven in Marokko gegen den Armutsflüchtlingsstrom absichern will. Dabei werden diese jungen Menschen so dringend benötigt bei unserem demografischen Wandel. Doch unsere Ideologen wollen dieses ´ungebildete Pack´ hier nicht...

Ich weiß nicht wo das enden soll, aber ich werde der EU den Rücken kehren. Zuerst gen Schweiz und dann für immer auf eine Insel. Wer mir folgen will, kann mir eine Mail schicken.
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15.06.2008 14:33 Uhr von FredII
 
+2 | -0
 
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Ich halte die NATO in ihrer jetzigen Form sowieso für obsolet, nachdem das Gros ehemaliger Warschauer-Pakt-Staaten in die Europäische Union integriert wurde. Ein militärisches Bündnis, zugeschnitten für die EU und ohne die USA, Kanada etc. wäre zeitgemäßer. Die militärische Führung könnte wie bei den politischen Vorsitzen turnusmäßig wechseln.
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15.06.2008 14:42 Uhr von LenoX.Parker
 
+4 | -5
 
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Unter Leitung der britischen Flotte: Ja ne. Unter der Leitung der britischen Flotte?
Die haben doch bloß Angst, dass Deutschland wieder zu mächtig wird.
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15.06.2008 14:49 Uhr von Rashik
 
+5 | -4
 
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an sich: ist das ganze eine gute Idee.
Im übrigen verstehe ich die ganzen Kommentare von wegen Militarisierung nicht. Es geht ja hier nicht darum neue Verbände aufzustellen, sondern bestehende Kapazitäten unter einer einheitlichen Führung zusammenzufassen.
Neu ist die Idee übrigens auch nicht, auf Heeresseite gibts das schon seit langem wenn man z.B. an die deutsch-französchische Brigade oder das deutsch-amerikanische Korps denkt.
Das die Führung hier von den Briten übernommen wird ist nur naheliegend, da hier nuneinmal die größten Fähigkeiten liegen. Da geht es nirgendwo um Angst oder sowas.
Ach ja und die ganzen Leute die aus der EU austreten wollen: Viel Spaß dabei, dann gibt es wieder Grenzkontrollen bei der Urlaubsreise, keinen europäischen Gerichtshof mehr, der die eigene Regierung zurückpfeift, keine einheitlichen europaweiten Standarts.
Unter dem derzeitigen Stand, dass die asiatischen Staaten immer stärker werden, Amerika zwar leicht geschwächt aber auch stark da ist und Russland sich langsam wieder fängt kann Europa nur gemeinsam eine Chance haben.
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15.06.2008 14:56 Uhr von Hebalo10
 
+5 | -0
 
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@voice36, Du hast viel über abstimmen und Volk und Wählen geschrieben!
Nun, ich bin der Meinung, jedes Volk hat die Regierung verdient, die es gewählt hat.
Das ist das dumme an der Demokratie, die Merkel und die anderen Vereine haben sich nicht selbst an die Macht gebracht, sie wurden gewählt.
Jeder hat die Möglichkeit, einen anderen Verein zu wählen.
In Deutschland weiß das Volk seit über 60 Jahren wen es wählt und das Gemeckere über die jeweils gewählte Regierung ist seit eben dieser Zeit nach jeder Wahl immer wieder das gleiche und immer wieder und immer besser von den gewählten Politikern berechenbar!
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15.06.2008 15:19 Uhr von TheDent
 
+9 | -7
 
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ich finds in ordnung: Diese ganze kleinstaaterei ist doch nicht mehr Zeitgemäß, sowohl wirtschaftlich wie militärisch. Wir brauchen als Gegenpol zu USA, China und Rußland eine starke EU, ob es uns passt oder nicht.
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15.06.2008 16:10 Uhr von tektoktik
 
+8 | -4
 
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Irgendwie hab ich Angst jetzt auch ne EU-Armee ?
Haben wir nicht schon genug Wahnsinn auf der Welt ?
Die Chinesen basteln auch an einer neuen Kampftruppe, Russland rüstet auf, im mächtigsten Land der Welt sitzt (momentan noch) ein Diktator am roten Knopf und der Iran und Nordkroea arbeiten -zumindest angeblich- an Atomprogrammen.

Wer gibt Wetten ab ? Wann sind wir alle tot ? 5 Jahre ? 15 Jahre ? 30 ? Oder noch nichtmal so lange ? So wie ich das sehe steuern wir auf nen neuen Weltkrieg zu...
Bitte, macht doch mal Schluss mit diesem Wahnsinn, diese ganze Welt jagt sich doch sonst selbst in die Luft.

Ich sage das nicht unbedingt für die Menschheit, die verrecken eh früh genug, aber lasst den Planeten wenigstens heil damit der weiterleben kann...
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15.06.2008 16:51 Uhr von Scare4t2
 
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Ich stimme da TheDent zu. Andere Staaten wie die USA,China und Russland nehmen auch immer mehr an Macht und Einfluss zu bzw. zeigen in regelmässign Abständen ihre millitärische Kraft. Da muss es dann auch eine starke EU geben, die diesem Parolli bieten kann. Aber abgesehen davon kostet das wieder Milliarden von Euros...die der Steuerzahler zahlt, ohne gefragt zu werden ob er dies will!
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15.06.2008 17:16 Uhr von trinito
 
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Das würde dem European Defence Paper entsprechen: An der Uni Kassel gab es bereits 2005 einen Artikel zu dem Thema:
http://www.uni-kassel.de/...

Auszug:
* Erhöhung des Anteils der im Ausland einsetzbaren Streitkräfte von derzeit 10% auf 50%. Gemessen an den derzeitgen Mannstärken hieße das eine Ausweitung von 150.000 auf 750.000 Mann/Frau. Die Durchhaltefähigkeit bei „Exepeditionskriegszügen“ soll von derzeit einem auf drei Jahre gesteigert werden. Gleichzeitig soll der Zeitraum, innerhalb dessen die Euro-Landser weltweit schussbereit sind, extrem verkürzt werden. Diese Aufgabe kommt den sog. „EU-Schlachtgruppen“ (battle-groups) zu. Ein erstes Batallion soll bereits innerhalb von 48 Stunden marschbereit sein.
* Erhöhung der einsetzbaren Militärflugzeuge von derzeit 400 auf 600; Ausbau der Luftbetankungsmöglichkeiten, um den Einsatzradius für Kampf- und Transportflugzeuge erheblich auszuweiten, sowie der Präzisionsmunition, Abstandslenkwaffen und der Waffen zur Ausschaltung gegnerischer Flugabwehr, um die eigenen Verluste gering zu halten. Ein sofortiges 42 Milliarden Euro-Investitionspaket wird alleine im Bereich Lufttransport und Aufklärungskapazitäten für notwendig erachtet (S. 118). Die Militärausgaben im Bereich Froschung und Entwicklung sollen verdoppelt werden.
* Ausbau der militärischen Fähigkeiten im Bereich Kommando, Kontrolle, Kommuniaktion, Nachrichtendienst, Überwachung, Zielerfassung und Aufklärung. Dafür muss insbesondere die militärische Nutzung des Weltraums vorangetrieben werden. Das ist die Voraussetzung zur sog. „Netzwerkszentrierten Kriegsführung“, wie sie die USA – so die Sichtweise der Verfasser des Papiers – so „eindrucksvoll“ vorgeführt haben. Ausbau der Transportgeräte in der Luft und zur See, um die Truppen weltweit verlegen zu können.
* Einrichtung eines Europäischen Multinationalen Kommandos zur See bestehend aus Flugzeugträgern, Schlachtschiffen, U-Booten, amphibischen Einheiten, usw. Denn „die anspruchsvollste Aufgabe ist die Machtprojektion, die aus der Kombination von Luftschlägen, Landangriffen und amphibischen Operationen besteht.“ (S. 103)
* Einrichtung eines ständigen strategischen sowie eines mobilen Hauptquartiers, um bei Interventionen auf Perspektive nicht mehr auf NATO-Infrastrukturen angewiesen zu sein.
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15.06.2008 18:20 Uhr von Jean-Dupres
 
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Europa wird erst dann eine: wirtschaftliche und politische Macht darstellen, wenn diese Förderation auch die nötige militärische Macht besitzt.

Bis heute ist Europa ein Spielball der USA.
Egal ob in wirtschaftlichen Aspekten (siehe z.B. die Zölle und Einfuhrverbote auf EU-Waren in die USA , wenn Europa auf sein Recht bei der Einfuhr von US-Waren nach Europa pocht) oder in politischen Aspekten (Europa geht immer erst den Weg der Diplomatie, wird aber stets von den USA übergangen, besonders in der UNO).

Europa ist verbunden und verwoben mit den USA, vorallem militärisch kann Europa nicht allein entscheiden.
Jedesmal wenn die NATO irgendwohin geschickt wird unter der Leitung der USA, dann müssen alle Natostaaten mitziehen, entweder mit militärischem Geräte oder mit finanzieller Unterstützung.


Aber durch eine eigene Armee, die auch unabhängig von der NATO operieren könnte, hätte Europa zum ersten Mal auch die Mittel sich anderweitig durchsetzen zu können.
Also nicht nur militärisch, sondern auch politisch und wirtschaftlich.
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15.06.2008 19:00 Uhr von KnightF2
 
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@tektoktik: 5jahre, höchstens....ach nein der liebe herr Bush wird ja dieses jahr abgesetzt...ok...ende diesen jahres bricht der nächste Weltkrieg aus und apätestens ende des nächsten jahres sind wir alle tot ;-)
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15.06.2008 19:46 Uhr von datenfehler
 
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"und Deutschland könnte hierbei eine Rolle spielen. "

Genau, Deutschland wird zahlen. Frankreich wird befehlen und GB wird koordinieren. So ist alles gerecht verteilt. *g*
Aber WIR spielen die wichtigste Rolle, denn sonst würde kein Land soviel zahlen, dass daraus was wird.
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15.06.2008 19:51 Uhr von Kaputtschino
 
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die eu will deutshcland also noch weiter aussaugen - na dann

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