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Südafrika: Mosambikaner lebendig verbrannt

Mit dem Grund, er solle eine Hütte angezündet haben, wurde eine mosambikanischer Einwanderer in der Nähe von Pretoria erst mit Steinen beworfen und dann bei lebendigem Leib verbrannt. Dies Geschah auf Befehl des Mobs.

An diesem Geschehen sollen rund 300 Menschen beteiligt gewesen sein. Die Polizei konnte allerdings nur drei Tatverdächtige festnehmen, da die Leute flüchteten, als die Polizisten anrückte.

Schon im Mai wurden Angriffe auf Ausländern in Südafrika verübt, bei denen 62 Menschen ums Leben kamen.


WebReporter: promises
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Feuer, Südafrika, Mosambik
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2008 09:43 Uhr von promises
 
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Es ist kaum vorstellbar, dass so etwas heut zu Tage noch passiert. Vor allem, wenn so viele Leute daran beteiligt sind.
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15.06.2008 12:36 Uhr von whitechariot
 
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Dier HIntergründe sind aber so ziemlich genau die gleichen, die auch bei uns zu Ausländerfeindlichkeiten führen. Unzufriedenheit mit der eigenen Situation, Angst vor Arbeitsplatzverlust etc.

Auch wenn das objektiv betrachtet ziemlich unsinnig ist.
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15.06.2008 12:44 Uhr von realfortran
 
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Na, dann, viel spass bei der nächsten WM....
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15.06.2008 13:17 Uhr von IT-Moskau
 
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Kolonialisierung: Als Afrika vor Jahrhunderten von Europa kolonialisiert wurde, hat man willkürlich Staatsgrenzen gezogen, ohne auf die verschiedenen Volksstämme Rücksicht zu nehmen. Daher kommen viele der heutigen Konflikte.

Die Nationalitäten der Opfer und Täter sind irrelevant. Es kommt da unten nur darauf an, welchem Stamm jemand angehört. Deshalb würde ich nicht von Ausländerfeindlichkeit sondern von Stammesfehden oder Rassismus sprechen. Auch Europa könnte sich in diese Richtung entwickeln.

Kulturelle Unterschiede sind interessant, bergen aber auch ein hohes Konfliktpotenzial. Für die Probleme in Südafrika sind aber hauptsächlich wirtschaftliche Nöte verantwortlich.
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15.06.2008 13:52 Uhr von Paddex-k
 
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Na dann ! Wie kann man eine Fussball-Weltmeisterschaft in ein Land wie Süd-Afrika vergeben? Ein Land mit einer so hohen Mordrate. Bin gespannt wieviele Fussballfans in Holzkisten zurück kommen. Vielleicht bauen sie dort aber auch Konzentrationslager in denen die sozial schwachen Schwarzen für die zeit der Spiele weggeschlossen werden. "Ich wünsche ein frohes Hauen und Stechen!!!"
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16.06.2008 14:39 Uhr von Dusta
 
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IT-Moskau: "Als Afrika vor Jahrhunderten von Europa kolonialisiert wurde, hat man willkürlich Staatsgrenzen gezogen, ohne auf die verschiedenen Volksstämme Rücksicht zu nehmen. Daher kommen viele der heutigen Konflikte"

Sicherlich richtig, dies trifft aber nicht auf die Übergriffe in Südafrika zu.

"Die Nationalitäten der Opfer und Täter sind irrelevant. Es kommt da unten nur darauf an, welchem Stamm jemand angehört. Deshalb würde ich nicht von Ausländerfeindlichkeit sondern von Stammesfehden oder Rassismus sprechen. Auch Europa könnte sich in diese Richtung entwickeln"

Das ist falsch. Die Übergriffe richten sich gegen mosambikanische Einwanderer die auf der Suche nach Arbeit nach Südafrika gekommen sind. Hier ist sicherlich Ausländerfeindlichkeit der Grund. Denn "da unten" dreht sich schon lange nicht mehr alles nur um Stämme und Tänze ums Lagerfeuer.
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16.06.2008 15:25 Uhr von Paddex-k
 
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Dusta! Ich dachte: da auch mehr an Raub und Raubmord! Die Armut unter der schwarzen Bevölkerung ist extrem groß und da werden viele die Gunst der Stunde nutzen wenn soviele reiche Fussball-Fans in ihr Land kommen.

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