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Hirnforschung: Babys erkennen Furcht bei Erwachsenen

Wie das Max-Planck-Institut nun mitteilte, sind bereits Babys im Alter von nur drei Monaten in der Lage, Angst im Gesicht einer erwachsenen Person zu "lesen", um so auch Bedrohungen erkennen zu können.

Beim Auswerten von Hirnstrommessungen, die an die Vorführung unterschiedlicher Bilder gekoppelt war, wurde klar, dass das furchtsame Gesicht eines Erwachsenen eindeutig eine extrem erhöhte Gehirnaktivität und Aufmerksamkeit bei den Säuglingen hervorrief.

Diese Fähigkeit "in Gesichtern zu lesen" ist vermutlich der Evolution zuzuschreiben. Da autistische Kinder sich bedauerlicherweise schwer tun solche Emotionen in den Gesichtern anderer zu erkennen, könnten diese Ergebnisse eventuell zu einer Verbesserung der frühen Feststellung von Autismus dienen.


WebReporter: glueckskeks
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Baby, Erwachsen, Hirnforschung
Quelle: www.stern.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2008 16:30 Uhr von glueckskeks
 
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Find ich ziemlich bemerkenswert aber eigentlich auch nicht weiter verwunderlich. Ich hab selber beim Babysitten schon beobachtet, dass die Kleinen z.B. bei einem Gewitter stark die Aufmerksamkeit und den Blick der Bezugsperson suchen.. Auf die Art: Ich will sehen wie du aussiehst- dann weiß ich ob ich Angst haben sollte..
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20.06.2008 22:05 Uhr von ringella
 
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Babys erkennen Furcht bei Erwachsenen: iss klar

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