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Japan: Schweres Erdbeben sorgt für Schäden an Atomkraftwerk

Der nördliche Teil Japans wurde in der Nacht zum heutigen Samstag von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Es wurde eine Stärke von 7,2 auf der Richter-Skala gemessen.

Einige Personen starben bei der Naturkatastrophe, Hunderte zogen sich Verletzungen zu.

Durch die Erdstöße wurde auch ein Atomkraftwerk in Fukushima in Mitleidenschaft gezogen. "Eine kleine Menge radioaktives Wasser" soll ausgetreten sein. Es soll sich um etwas weniger als 15 Liter handeln, aber keine Gefahr bestehen, das Akw bleibt in Betrieb.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Schaden, Erdbeben, Atomkraftwerk, Atomkraft
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2008 13:20 Uhr von s8R
 
+3 | -4
 
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Man weiß ja für bekanntlich, dass sich News wenn etwas geschieht, das gravierend ist und aus der gleichen Sparte kommen praktisch überschlagen wenn auch nur das kleinste irgendwo passiert.

Die häufigen Atomunfälle machen mir doch Sorgen.
Ich glaube die Dinger sinds, mit denen wir mindestens einem Zehntel der Menschheit n vorläufiges Grab geschaufelt haben.
Es wird ja nicht der letzte .. "Zwischenfall" bleiben.

".. etwas weniger als 15 Liter.."

Na klar. Wie solln das gehn?
Reaktorbecken "übergeschwappt"?
Wenns da Risse gegeben haben sollte, dann sind da nich nur paar Liter rausgelaufen.
Das is für mich n grober und auch fahrlässiger Schätzwert der zur sedierung rausgegeben wurde.
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14.06.2008 13:52 Uhr von El Indifferente
 
+3 | -1
 
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Das ist genau das Problem, dass viele nicht sehen: Jedes mal, wenn ein Unfall in einem Atomkraftwerk passiert gibt es viele, die behaupten, dass das ein GAU in modernen Reaktoren nicht passieren kann und nur die veraltete Terchnik daran Schuld sei, wenn Unfälle passieren.

Diese Leute sollen mir doch jetzt bitte erklären, wie die Sicherheit eines Reaktors (egal mit welcher Sicherheitstechnik) vonstatten gehen soll, wenn sich durch ein Erbeben ein Spalt in der Erde auftut, der das ganze Kraftwerk "schluckt" und massig radioaktive Strahlung "ausspuckt".

*Ironie on*
Aber klar, in Deutschland kann sowas nicht passieren. Unsere AKWs können ja sogar einem Kometeneinschlag trotzen. Wenn da ein 500 Tonnen Komet einschlägt federt der einfach ab und fliegt ins All zurück, weil unsere AKWs so sicher sind.
*Ironie off*

Wenn dann so ein GAU passiert werden alle Verantwortlichen sagen "Mit sowas konnte ja nun wirklich keiner rechnen"
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14.06.2008 14:02 Uhr von vostei
 
+3 | -0
 
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@s8r: es handelt sich um Wasser aus einem Abklingbecken mit gelagerten verbrauchten Brennstäben - wie die 15 Liter dann nach außen gelangt sein sollen, weiß ich auch nicht - eigentlich können die es auch nicht, da sich die Abklingbecken in unmittelbarer Reaktornähe befinden sollten, innerhalb des sekundären Containments... - ich denke mal, da ist was übergeschwappt und NICHT nach außen gedrungen..

ansonsten: in dem Erdbebengebiet gibt es vier KKW, wobei es in Japan im Grunde genommen wurscht ist, wo man die hinpackt - es besteht dort überall Erdbebengefahr.

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