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Italien: Wegen unehelichem Kind - Frau war seit 1990 eingesperrt

Nach einem anonymen Hinweis hat die Polizei in Santa Maria Capua Vetere eine Frau befreit, die seit 1990 von ihrer Familie in einem Raum eingesperrt worden war.

Die heute 47-jährige Frau hatte einen unehelichen Sohn. Dieser lebte bisher bei anderen Verwandten und wusste nichts von seiner wahren Mutter, die in einem Raum, in dem sich lediglich eine Toilette, ein Bett, ein Stuhl und ein Waschbecken befanden, eingesperrt war.

Die Schwester und der Bruder der Frau wurden verhaftet, während die 80 Jahre alte Mutter unter Hausarrest gestellt wurde. Die 47-Jährige wird psychiatrisch behandelt.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Kind, Italien
Quelle: de.news.yahoo.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2008 13:21 Uhr von partybear
 
+3 | -0
 
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Ich vermute religiöse Gründe.
http://www.heise.de/...
Soviel dazu.
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15.06.2008 13:20 Uhr von neugierigeHausfrau
 
+1 | -0
 
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"Big Brother" sollte doch mehr beobachten (lassen): tja, als ich das heute erstmals las, war ich nicht überrascht.

Seit Natascha Kampusch gehört es zu den täglichen Nachrichten, dass irgendwo jemand im Dunkeln gefangen gehalten wird/wurde.

Das ist schrecklich. Ist die Welt wirklich so unsozial?

Wie kann man die eingesperrten Personen -von denen es nach meiner Ansicht und unter Berücksichtigung der täglichen Schreckensmeldungen sicher noch zahlreiche geben mag- retten.

Meine erste (sicher nicht die beste) Idee wäre Überwachung.

Doch das würde in vielfacher Hinsicht nicht durchführbar sein - aus Angst und Selbstschutz würden sicher einige Bürger weiterhin wegsehen- andererseits würden viele Vorfälle gemeldet und im Zuge dessen überprüft werden müssen, bei denen Nachbar A dem Nachbarn B nur "eins auswischen" möchte.
Aber was denn nun, wie kann man den armen Opfern helfen, sie befreien, neue Fälle vermeiden? In dieser Welt schlecht machbar - befürchte ich.

Traurig aber leider alltäglich. Ich hoffe, dass Mitwisser die Courage haben werden die derzeitigen Opfer zu befreien, damit wir in Zukunft in der Presse mehr erfreuliche Nachrichten lesen können.

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