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IT-Branche: Mehr als die Hälfte der Angestellten nimmt Psychopharmaka

Eine Studie des Rhein-Ruhr-Instituts für Sozialforschung und Politikberatung hat ergeben, dass Menschen, die im IT-Bereich tätig sind, viermal so häufig an psychischen Erkrankungen leiden als andere Arbeitnehmer.

30 Prozent der IT-Mitarbeiter seien nicht in der Lage, sich vernünftig zu erholen. Das Burnout droht sogar 40 Prozent der Angestellten. Außerdem müssen 60 Prozent der IT-Angestellten Psychopharmaka einnehmen.

Gründe sind wohl zum Beispiel der Zwang, sich laufend weiterbilden zu müssen. Die sieben schlimmsten Arbeitsplätze, die es in der IT-Branche gibt, sind von dem Magazin InfoWorld zusammengestellt worden. Die Quelle verweist mit einem Link zu der Liste.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: IT, Angestellte, Branche, Psycho, Psychopharmaka
Quelle: www.chip.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2008 12:14 Uhr von borgir
 
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Kann man sich kaum vorstellen irgendwie. Es gibt psychisch und physisch sehr viel anspruchsvollere Jobs, ich denke da mal an die Kranken- und Altenpflege. Dort ist die Zahl nicht annähernd so hoch. Möchte echt mal wissen was einen daran fertig macht, sich weiterzubilden.
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14.06.2008 16:09 Uhr von Kaputtschino
 
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den: ganzen tag am pc hocken, logisch dass man da krank wird. Nix neues...
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14.06.2008 16:23 Uhr von fridaynight
 
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die Gründe: finde ich lustig, denn die kommen mir bekannt vor ;) Permanente Arbeit an mehreren Projekte, Pflicht zur Selbstorganisation ... immer Zeitdruck. Tja, Programmierer haben es schwer.
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14.06.2008 16:33 Uhr von IT-Moskau
 
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14.06.2008 16:36 Uhr von anilingus
 
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geht mir nicht anders bin als sales tätig in der it...

naja, selbst schuld
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14.06.2008 17:01 Uhr von TheDent
 
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Das erklärt einiges: z.B. die AOL-Software oder Windows Vista
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14.06.2008 17:06 Uhr von NetCrack
 
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Kenn auch etliche die statt Psychopharmaka zu nehmen Gras rauchen, was ich für die sinnvollere Alternative halte ;).
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14.06.2008 18:30 Uhr von pwq33
 
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@ Autor: Du hast von geistig anspruchsvoller Arbeit offenbar keine Ahnung, sonst hättest du den Vergleich mit Krankenpflegern nicht gebracht. Die erleben zwar sicher auch viel Leid und Elend, aber von echter geistiger Arbeit kann einfach nicht die Rede sein. Kaffeekochen und Betten machen kriegt mein 12-jähriger Bruder auch ohne Schulabschluss hin.

Ein guter Softwareentwickler hingegen muss sich in kürzester Zeit in komplexe Frameworks und bestehende Architekturen einarbeiten können. Ich würde dich gern mal dabei beobachten, wie du dich in drei Tagen in 200.000 Zeilen Code reindenkst (und das bis ins Rentenalter). Und auch die Weiterbildungen beziehen sich nicht, wie du sicher denkst, auf das Bedienen von Word und Excel (wo die meisten Krankenpfleger sicher schon überfordert wären), sondern auf das *selbstständige Studieren* von anspruchsvollen Strukturen.
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14.06.2008 19:39 Uhr von Hans_Solo
 
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full ack: bin im service taetig und kann das sofort unterschreiben...
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14.06.2008 23:44 Uhr von CHR.BEST
 
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@pwq33: Das kann ich nur unterstreichen. Gerade als Programmierer mußt du dich in kürzester Zeit in hochkomplexe Sachverhalte reindenken und dann ja keinen Fehler machen, sonst ist die Hölle los.
Wenn ein Arbeiter einen Fehler macht wirft er das Teil halt einfach in den Ausschuss-Container aber ein Softwarefehler/-schwäche wirkt sich meist unmittelbar auf das gesamte Unternehmen aus. Die Verantwortung ist also ungleich höher. In der Regel bleibt auch keine Zeit, Updates und Änderungen so zu testen, wie es nötig wäre, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Und man muß ständig nebenbei dazulernen, um den Anschluß an die sich ständig sehr schnell ändernde IT-Welt nicht zu verlieren. Man bedenke nur mal wieviele neue Sprachen und Techniken alleine im Bereich Internet in den letzten 10 Jahren neu entstanden sind. Ein Mensch alleine kann das schon längst nicht mehr überblicken.
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14.06.2008 23:54 Uhr von HunterS.
 
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@pwq, loddar: >>>
Die erleben zwar sicher auch viel Leid und Elend, aber von echter geistiger Arbeit kann einfach nicht die Rede sein. Kaffeekochen und Betten machen kriegt mein 12-jähriger Bruder auch ohne Schulabschluss hin.
>>>

Hm, sei da mal bitte nicht so voreilig. Wenn die Mist bauen, geht es genauso um Leben oder Tod. Ein Beruf mit sehr viel Verantwortung und damit auch sehr viel Stress.
Bitte, steig nicht auf ein zu hohes Ross :)

@Loddar
http://www.daujones.com - Ist es denn nicht manchmal wenigstens witzig? Ich will mal aus der Quelle zitieren:
"Wenn man einen Technik-Support anruft, hat man entweder den Eindruck, man hat es mit einem Idioten zu tun oder man wird wie einer behandelt"

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