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Energieriese RWE schaltet auf Sparflamme

Nach Informationen vom Wirtschaftsmagazin "Capital" will RWE, der zweitgrößte Energiekonzern Deutschlands, rund 1.000 Stellen streichen, jedoch keine betriebsbedingten Kündigungen bis zum Jahr 2012 aussprechen. RWE selbst wollte den Bericht noch nicht bestätigen.

Laut Jürgen Großmann, Konzernchef von RWE, will der Konzern bis zum Jahr 2012 über eine Milliarde Euro einsparen. Bislang wollte das Essener Unternehmen nur rund 600 Mio. Euro einsparen.

Großmann will den Wert des börsennotierten Unternehmens während seiner Amtszeit mehr als verdoppeln, auf 100 Mrd. Euro. Dazu wurden in den vergangenen Wochen 10.000 der 38.000 Arbeitsplätze auf "Doppel-Arbeit" untersucht. Der Wegfall wird wahrscheinlich die Dortmunder Tochter Energy betreffen.


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WebReporter: pannock
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, RWE, Energieriese
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2008 20:46 Uhr von Styleen
 
+8 | -1
 
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oh man: Wunderbare supertolle Privatisierungsscheiße hier überall.

Bahn/ Post/ Telekomunikation/ Energie / das war alles mal in Staatsbesitz. Erinnert sich noch jemand ? Da gab es so eine Scheiße wie sie jetzt läuft nicht ( bezieht sich nicht nur auf die stellenkürzungen )

Der tollste beschiss war es die Telekomunikationsrechte zu privatisieren, die Leitungen sind übrigens immer noch im Besitz des Staates, fragt euch mal warum ? Richtig, wenn was kaputt ist wirds von den Steuern gezahlt, ole ole.

Recherchiert mal selbst nach, alles sehr erstaunlich -.-´
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14.06.2008 00:33 Uhr von Borgir
 
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rwe: geht es ja so schlecht....viel zu wenig gewinne um die oppulenten autos der bosse zu bezahlen......unglaublich das die sich wagen sowas offen auszusprechen.
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14.06.2008 01:35 Uhr von Thomas Nietz
 
+4 | -0
 
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DIeser Auszug lässt es mir die Galle hochkommen Großmann wolle den Börsenwert von RWE innerhalb seiner Amtszeit auf rund 100 Milliarden Euro bringen und damit mehr als verdoppeln, hieß es

->>>>>>>>>>>> Und das natürlich auf Kosten der Arbeitsplätze...... und es werden wieder mehr Arbeitslose.....

Ich meine, dass muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Fahren bereits Gewinn ein und wollen diesen nun verdoppeln. Nein und nicht aus eigener Kraft, sondern durch Kürzungen/Streichungen und Übernahmen. Wobei letzteres ja noch halbwegs legitim ist, auch wenn dort dann leider auch wieder Arbeitsplätze wegfallen.

So nun wisst ihr alle, was wahrer Kapitalismus ist, oder sollte ich besser sagen, dass wir bereits im sognannten Imperalismus leben??????

Schöne, neue, Welt..... die uns da bevorsteht.
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14.06.2008 07:06 Uhr von Hinkelstein2000
 
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dumme Rechnung: Kosten sparen = Arbeiter entlassen...

irgendwie geht die Rechnung irgendwann anber nicht mehr auf. Natürlich müssen viele arm sein, damit wenige reich sein können - ist eine uralte Regel.
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14.06.2008 10:27 Uhr von christi244
 
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Borgir: Damit weißt Du, was im Lande passiert.

Eine andere Politik muss her, die Energiekonzerne gehören in die Verstaatlichung, denn, was die so treiben, das ist eigentlich nicht mehr wirklich fassbar.

Es sind Oligopolisten, von denen wir abhängen. Derartige Unternehmen gehören nicht an die Börse, genausowenig wie die Bahn.

Mit anderen Parteien würden auch deren Lobbyisten verschwinden. Damit wären einige Probleme gelöst.
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14.06.2008 13:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
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RWE hat 1000 Kunden weniger vielleicht bald noch weniger.
Dann haben Sie einen echten Grund mehr zu entlassen.

Vielleicht schafft es RWE das Vermögen zu verhundertfachen, wenn der Chef alles alleine macht.

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