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Bundesrat stimmt strittigem Jugendschutzgesetz zu

Nachdem der Bundestag am 5. Mai 2008 das umstrittene Jugendschutzgesetz verabschiedet hat, stimmte am Freitag auch der Bundesrat dem Gesetzesentwurf zu. Hauptthema dieses Gesetzesentwurfs war vor allem die verbesserte Kennzeichnung jugendgefährdender Computerspiele.

Auf der Verpackung der Spiele soll zukünftig beispielsweise das Logo der USK-Alterseinstufung vergrößert dargestellt werden. In einigen Passagen wurde auch der Indizierungskatalog ausgearbeitet.

Das neue Gesetz erntet nicht nur Zustimmung, sondern auch Kritik. "Der Entwurf bleibt im Kern unausgereift", so Lothar Bisky von der Partei "Die Linke".


WebReporter: NetZero
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jugend, Bundesrat, Jugendschutz
Quelle: www.derwesten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2008 18:47 Uhr von NetZero
 
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Schutz von Kindern und Jugendlichen fängt vor allem bei den Eltern an. Wer seinen Kindern in jungen Jahren einen Fernseher ins Zimmer stellt, der vergewaltigt diese mental. Größere Logos und neue Indizierungskriterien bringen gar nichts, außer eine Einschränkung der ganz persönlichen Freiheit der Bürger der Bundesrepublik.
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13.06.2008 19:26 Uhr von Novae
 
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Ja klar Größere Logos halten Jugendliche bestimmt davon ab sich die Spiele zu besorgen! Gaaaanz bestimmt! Wem oder was soll diese Regel den nutzen?
Erstmal finde ich das Leute die irgendwelche Gesetzte zu Computerspielen beschließen auch erstmal selber welche spielen sollten, dann kann man da weiterreden...
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13.06.2008 20:51 Uhr von DerBibliothekar
 
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Genau: Aus eigener (teils unangenehmer) Erfahrung weiß ich, dass Eltern, die mit dem Namen des Spiels etwas anfangen können, ein besserer Jugendschutz sind als alles andere.
Zumal ich in einer K......t-Filiale mal mitbekommen habe wie ein bestenfalls Zwölfjähriger allein einfach mal Far Cry kaufte, die Verkäuferin hat NICHTS gesagt.
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13.06.2008 21:23 Uhr von Thomas Nietz
 
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Ich glaub in Belgien wars Hat man nicht auch auf Zigarettenschachteln ekelhafte Bebilderungen aufgedruckt, um so die Leute vom Rauchen abzuhalten und abzuschrecken?

Ich glaube in dem Land wird noch immer geraucht.....

Fazit: Größere Logos sind sinnlos und an sich ist das eine Bevormundung, die seinesgleichen sucht. Echt schlimm, dass es zu solchen Themen keine Bürgerentscheide gibt.
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13.06.2008 22:31 Uhr von Maku28
 
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aufreg: Diese Leute haben keine Ahnung wovon sie reden. NUr weil irgendwelche Amokläufer "Killerspiele" (was ein Wort) auf ihren Rechnern haben, geht man gleich davon aus, dass diese auch zwangsläufig Schuld sind auch wenn man keine Ahnung von der MAterie hat.
Vorallem die Annahme, dass Killerspiele alleine die Hemmschwelle derart herabsetzen, dass man zum Amokläufer wird , ist so unglaublich absurd.
Scheisse ich möchte das Gesicht dieser Politiker sehen, wenn sie merken, dass ihr Verbot nicht wirkt und auch weiterhin Amokläufe stattfinden. Und wenn dann mal kein Killerspiel auf dem Rechner des Täters gefunden wird dann spielt das natürlich keine Rolle und diese Tatsache wird einfach ignoriert.
Und ganz ehrlich..mich würde es nicht wundern wenn man nachträglich ein solches Spiel installieren würde um weiterhin eine Berechtigung für diese populistische Scheisse zu haben.
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13.06.2008 23:09 Uhr von Max59
 
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Gesetz: Ich würde sagen das Gesetz ist so "sinnvoll" wie der Vorschlag

Handyverbot für Terroristen
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14.06.2008 00:41 Uhr von peteradolf86
 
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Absolut kontraproduktiv: Also ich erinnere mich nur sehr gut an meine Zeit als ich noch "jung" war (strenggenommen bin ich das ja immer noch).
Und für mich war früher ein "frei ab 18" oder "frei ab 16" bei Filmen ein guter Grund den Fernseher doch noch eingeschaltet zu lassen obwohl man eigentlich ins Bett gehen wollte, alleine schon aus Neugierde. Das gleiche gilt im übertragenen Sinne auch für PC Spiele.

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