13.06.08 14:11 Uhr
 489
 

3D-Computermodell als Beweis vor Gericht

Während des Prozesses im Zusammenhang mit dem Mord einer Münchner Parkgaragen-Besitzerin wurde erstmals ein vom Schweizer Institut für digitale Tatortrekonstruktion entwickeltes System zugelassen, welches den Tatort als dreidimensionales Computermodell darstellt.

Bei der verwendeten Technik, der sogenannten "Digital Crime Scene Reconstruktion", kurz DCSR genannt, wird der Ort des Verbrechens mit einem Laserscanner abgetastet und anschließend digitalisiert.

Um dieses Verfahren im Prozess nutzen zu können, mussten die Angehörigen des Angeklagten das 6.000 Euro teure Computermodell selbst bezahlen. Nur dadurch konnte es als privates Gutachten eingebracht werden. Trotz allem blieben die Richter skeptisch.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Hotstepper13
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Computer, 3D, Beweis
Quelle: www.heise.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Finnland: Turku-Attentäter war wohl in Deutschland
Spanien: Barcelona-Anschlag - Hauptverdächtiger ist tot
Australien: Acht Jahre Haft für 87-jährigen Geistlichen wegen Kindesmissbrauch

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.06.2008 14:00 Uhr von Hotstepper13
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Leider reichte der Platz nicht mehr aus. Durch das Computermodell versuchte die Verteidigung nachzuweisen das Opfer von einem Rechtshänder ermordet wurde. Dies sei durch die Blutspuren deutlich. Der Angeklagte ist jedoch Linkshänder woraufhin die Verteidigung beantragte den Angeklagten "wegen erwiesener Unschuld" aus der, seit zwei Jahren andauernden, Untersuchungshaft zu entlassen. Irgendwie erinnert mich das ganze an CSI.
Kommentar ansehen
13.06.2008 14:19 Uhr von frdrsch
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
hat ein bisschen was von NCIS oder Konsorten^^
Kommentar ansehen
13.06.2008 20:54 Uhr von DerBibliothekar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Stylish: Nur, da man auch die Mordmethode von Jack the Ripper nur anhand von alten Dokumenten von der Theorie "Linkshänder von vorn" auf "Rechtshänder von hinten" festlegen konnte frage ich mich, ob die Polizei die "Händigkeit" nicht auch anhand eines kompletten Tatortes hätte rekonstruieren können sollen.....

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD: Asylbewerber zurück nach Afrika
Finnland: Turku-Attentäter war wohl in Deutschland
Spanien: Barcelona-Anschlag - Hauptverdächtiger ist tot


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?