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Killerspiele und Gewaltvideos kommen zukünftig leichter auf den Index

Sogenannte Killerspiele landen ab sofort schneller auf dem Index. Der Bundesrat beschloss, die Regelung, nach welcher Killerspiele und gewaltverherrlichende Videos auf dem Index landen, zu erweitern. Die USK-Aufkleber werden vergrößert, um auf die Gewalttätigkeit hinzuweisen.

Der Gesetzesentwurf sah zunächst auch jugendliche Testkäufer vor, die Händler überführen sollten, die rechtswidrig Alkohol, Spiele und Videos an Minderjährige verkaufen. Dieser Vorstoß von Ursula von der Leyen wurde allerdings abgeschmettert.

Die Gesetzesverschärfung wurde in den Bundesrat eingebracht, nachdem ein 18-Jähriger in Emsdetten Amok gelaufen war. Allerdings geht das Gesetz für die Opposition nicht weit genug. Sie hatte ein generelles Verbot für sogenannte Killerspiele gefordert.


WebReporter: Scopion-c
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gewalt, Killer, Index, Killerspiel, Gewaltvideo
Quelle: www.n-tv.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2008 11:44 Uhr von Scopion-c
 
+1 | -0
 
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Kann da nicht die EU mal was gegen tun? Es wird dauernd der Verbot von Killerspielen gefordert dabei weiß niemand was das eigentlich ist. Ich freie mich allerdings schon wieder darauf mich an die Info zu stellen und zu fragen ob sie nicht auch Titel führen die auf dem Index stehen. Das kenne ich ja schon von früher ...
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13.06.2008 12:21 Uhr von EvilMoeXXIII
 
+15 | -1
 
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Größere Aufkleber ja geil.

Je größer die Aufkleber wo "Gewalt" drauf steht, desto größer das "Muss ich haben Gefühl" bei den Kids...

Leichter auf dem Index okay aber, dass bedeutet leider noch nicht, dass die Kindern schwerr zugänglich gemacht werden.

greetz,
Moe
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13.06.2008 12:24 Uhr von chris1987
 
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joa geb ich die voll recht !!
aber ein vorteil hats wir die dies dann spielen dürfen müssen nicht mehr so lang suchen .

nein spass ich Persönlich spiele zwar Counter strike und Co.
aber ich fginds doch schon krass wen man da 14 jährige und noch jüngerre mitspieler hat


minus bitte
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13.06.2008 12:42 Uhr von frdrsch
 
+4 | -0
 
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wird sich nicht durchsetzen: wenn dei Spiele wirklich komplett verboten würden man überlge sich mal wei viele Betriebe und Arbeitsplätze den Bach runtergehen würden... Wenn die erst ab 18 verkauft werden ist das ok das finde ich noch gerehctfertigt aber es war ja wohl klar dass Testkäufer auch nicht durchkommen würden wenn son kiddie zu media markt geht und da ein spiel verkauft bekommt, was ja durchaus passieren kann, dann kann wegen so einer Lappalie der ganze Makrt dicht gemacht werden. Wer will denn sowas?
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13.06.2008 13:03 Uhr von V4t4n
 
+7 | -0
 
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die: sind einfach zu faul um nach den wircklichen Gründen für die ein paar Amkokläufe zu suchen. Es gibt unzählige Zocker die " Killerspiele " zocken, aber sind alle Amok gelaufen? Man die können doch nicht so Dumm sein und die Schuld auf die Spiele schieben. Die meisten Amokläufer sind zur Amokläufern geworden, weil die zum größten Teil in der Schule gemobbt werden.
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13.06.2008 13:17 Uhr von PuerNoctis
 
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Ein generelles Verbot von Killerspielen würde nur unweigerlich zu "erhöhter Kriminalität" führen, da sich die Zocker die Spiele dann eben auf dem illegalen Weg besorgen werden. Würde nicht wirklich was bringen finde ich. An sowas kommt man heutzutage ran, egal ob´s öffentlich verkauft wird oder net. Eine Titel der Gewalt zu beschneiden hilft auch nix, für sowas gibt´s ja Bloodpatches.

Dieses ganze gelaber von unserer Bundesregierung sowie den vermeindlichen "Spezialisten" ist doch nix als heiße Luft. Wie V4t4n schon gesagt hat, die sind vermutlich bloss zu faul nach echt Gründen zu suchen.
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13.06.2008 13:23 Uhr von homer456
 
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lächerlich: jaja das ist natürlich super wichtig überall auf der Welt verhungern die Menschen keine Sau kann sich mehr Benzin leisten aber Computerspiel sind das ganze übel der Welt ich muss meinen Vorsprechern alle recht geben die wahren Gründe sind das diese Menschen die Amoklaufen im leben von allen Mitmenschen gemobbt werden. Computerspiele sind doch ein super Sündenbock weil sie (die EU) es nicht auf die reihe bekommen eine faire Gesellschaft zu schaffen wo jeder eine Chance hat.
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13.06.2008 13:30 Uhr von Carry-
 
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es wäre so einfach: keine indizierung, vernünftige altersfreigaben, zwingende ausweiskontrollen in den geschäften und die sache ist erledigt, zumindest für den gesetzgeber. erwachsene werden nicht bevormundet, können kaufen was sie wollen und jugendliche/kinder kommen nur an sachen, die für sie "bestimmt" sind. was die kinder sich dann zuhause übers internet besorgen ist sache der eltern!

eine grössere kennzeichnung hat den vorteil, dass man auf den ersten blick erkennt, ob das spiel original qualität hat oder für den deutschen markt kaputt geschnitten wurde.
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13.06.2008 13:56 Uhr von cyrus2k1
 
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Pech für deutsche Händler: Dann bestellen sich die Käufer halt alles aus den Niederlanden oder GB. das USK System kann eh weg, es gibt schon ein EU System namens "Pegi", jedes Land außer Deutschland hat dieses eingeführt.
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13.06.2008 13:58 Uhr von Spassv0gel
 
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Internet. Und hinterher beschweren sie sich das alles ausm Netz gesaugt wird..
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13.06.2008 14:00 Uhr von Commander_J
 
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Gleich mal ne Runde Postel II spielen...!!! *gg*
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13.06.2008 14:01 Uhr von Spassv0gel
 
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Internet: Und später beschweren sie sich drüber dass alles ausm Netz gesaugt wird...
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13.06.2008 14:02 Uhr von lopad
 
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Mal ehrlich was solls?

Dann bestellt man sich die Spiele eben aus England,USA (bietet sich beim Dollar Kurs sowieso gerade an ;D), Österreich oder sonst wo.

Das Problem sind nicht die Spiele, sondern die Eltern die ihre kleinen Kinder einfach vor dem PC parken.
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13.06.2008 14:47 Uhr von Daxter666
 
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Son Sch***!! da läuft einer amok und wär ist schuld? die "killerspiele" natürlich. son ein blödsin. nur weil jemand killerspiele spielt läuft er nicht gleich amok. das liegt eher an der verkorksten jugend. schwächere werden gemobbt, erpresst und verprügelt.

wenn in deutschland einer amok läuft wird als erstes gefragt ob er ballerspiele gespielt hat. die sollten lieber fragen ob er probleme in der schule oder in der familie hatte und gegen sowas was unternehmen. außerdem interresiert mich mehr wo die die waffen herhaben.
(keine waffen+kein mobbing=weniger amokläufe)
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13.06.2008 15:10 Uhr von Scopion-c
 
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Es kommt wohl noch dicker! http://www.heise.de/...
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13.06.2008 15:20 Uhr von Shaft13
 
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Die Dummheit der Politiker ist grenzenlos: EIn Vorteil hat das ganze. Millionen und Abermillionen Jugendliche und junge Erwachsene,sehen genau,wie Politik funktioniert.

Denn hie rhaben wir eine Sache, wo die Millionen Jugendlichen und Erwachsenen 100 mal mehr Ahnung haben als die Politiker.

Aber egal, da hat ein 18 Jähriger sich Waffen aus dem Internet bestellt und einen 3 Seitigen Abschiedsbrief geschrieben,warum er diese Tat machen will.

Aber all das ist scheissegal, denn der hat ja "Killerspiele" gespielt (und mit Sicherheit auch Brot gegessen).

Aber schuld können nicht die jahrelangen Demütigungen ,die Perspektivlosigkeit für die Zukunft,das Elternhaus usw,usw sein, nein, Killerspiele sind Schuld.

Keine Killerspiele, und die Welt wäre ein Hort der Liebe und des Friedens.
Könnte man jedenfalls meinen,wenn man die politikerdeppen so hört, wo fast jeder noch nie ein Computerspiel selber gespielt hat.
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13.06.2008 15:28 Uhr von PuerNoctis
 
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Zustimmung! Wäre "Americas Army" nie rausgekommen, wären die sicher auch net im Irak einmarschiert :P
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13.06.2008 15:40 Uhr von T00L
 
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OMFG: Als erstes finde ich den Bergriff "Killerspiele" völlig übertrieben, kommt ja auch von der Politik und den Medien.

Werden Ego-Shooter und Filme mit einem hohen Inhalt verboten, werden sie im Gegenzug aus dem Internet gezogen.

Das in diesem Bericht wieder die Geschichte von Emstetten kommt war natürlich klar, wenn der Bergiff "Killerspiele" fällt.

Es spielen etliche Leute Ego-Shooter etc. und nur Sonderfälle haben Realität und virituelle Welt verwechselt.

Härtere Waffengesetzte können solche Fälle (z.B. Sebastian B.) vermindern, evtl. sogar vermeiden.
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13.06.2008 17:13 Uhr von ToBeDe
 
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Wie immer: Fakt ist einfach das immer an den falschen Stellen angesetzt wird, wenn jemand Amok läuft wird zuerst geschaut ob er "Killerspiele" gespielt hat, hat er das sind die Schuld. Das da aber vieleicht andere Sachen falsch gelaufen sind interessiert nicht ...

Achja wenn jemand Amok läuft und vorher nur auf shortnews unterwegs war und nur News von unserem Lieblings Autoren (Bildzeitungs Möchtegern Author) ist dann auch shortnews Schuld?
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13.06.2008 23:37 Uhr von CHR.BEST
 
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Ich kenne nur ein Computerspiel was tatsächlich real Menschenleben kostet und das nennt sich Spekulation von Nahrungsmitteln an der Börse.

Wenn dann sollte dieses perfide Spiel zuallererst verboten werden und nicht die harmlosen Pixelschlachten von spielenden Jugendlichen.

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