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Bayern: Hotel war pleite und betrog 3.000 Gutscheininhaber um rund 500.000 Euro

Viele Besucher wollten ein paar schöne Tage in Niederbayern im Seehotel in Postmünster verbringen und stellten dann fest, dass das Hotel zahlungsunfähig ist und geschlossen hatte. Es sollen insgesamt rund 3.000 Gutscheine verkauft worden sein, die zwischen 50 und 300 Euro kosteten.

Der vorläufig eingesetzte Konkursverwalter Christian Plail hat die Angaben bestätigt und den bis jetzt bekannten Schaden auf 500.000 Euro beziffert. Dem Geschäftsführer wird vorgeworfen, vorsätzlichen Betrug begangen zu haben; er ist nicht mehr für das Hotel tätig.

Es wurden bereits 35 Anzeigen erstattet und es kommen immer noch neue hinzu. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Landshut sagte der PNP, dass verschiedene Ermittlungen geführt werden. Monetäre Probleme gab es für das 100-Betten-Hotel schon seit längerem. Man hofft, dass ein neuer Pächter gefunden wird.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Bayern, Bayer, Hotel, Gutschein
Quelle: www.pnp.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2008 08:49 Uhr von jsbach
 
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Ohne Urteil darf ja nur von vermutlich oder wahrscheinlich geschrieben werden. Aber ein Hotel dieser Größenordnung und 3000 verkauften Gutscheinen? Das ist für mich wie geschrieben, abgeschwächt, ein klarer Betrug an den Käufern. Ist von den Usern mal jemand im Ausland gewesen und vor verschlossenen Türen gestanden? Aber in Deutschland wird ganz selten vorherige Bezahlung verlangt.
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13.06.2008 11:41 Uhr von kobban
 
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der wird 10 Jahre Knast kriegen! Betrug, Steuerhinterziehung und andere wirtschaftlichen Delikte werden schwer bestraft!

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