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Irak: Mit Zwang zum Islam Konvertierter gelingt nach 55 Jahren die Flucht

Vor 55 Jahren wurde die Jüdin Chana Menasche aus Bagdad von einem Nachbar entführt. Dieser hatte erfahren, dass die Familie nach Israel flüchten wollte. Er zwang die junge Frau, zum Islam zu konvertieren und heiratete sie. Die Familie vermutete einen Mord an der zwischenzeitlich 76-Jährigen.

Chana Menasche konnte sich an eine israelische Botschaft in Europa wenden und bat darum, nach Israel zu ihrer Familie zu reisen. Nachdem ihr Fall geprüft wurde, sprach man von einem "menschlichen Drama". Bis zu ihrer Abreise nach Israel befindet sich die Frau in einer Botschaft in Sicherheit.

Kürzlich erhielt die Familie eine Nachricht vom israelischen Innenministerium mit dem Hinweis, dass Chana die Flucht über ein arabisches Land gelungen ist. Dies war möglich, weil ihr Mann zwischenzeitlich verstarb.


WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Irak, Flucht, Islam, Fluch, Zwang
Quelle: www.n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2008 16:10 Uhr von midnight_express
 
+0 | -0
 
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Man muss sich das mal vorstellen: 55 Jahre mit einem Mann verheiratet sein, der sie Zwang, ihren Glauben, ihre freie Meinungsbildung, und noch viel mehr, zu unterdrücken. Ich wünsche dieser Frau einen schönen Lebensabend mit ihrer Familie in Freiheit.
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12.06.2008 18:15 Uhr von DerBibliothekar
 
+11 | -5
 
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Wenn es sich so Abspielte wie beschrieben: Kann ich nicht verstehen, wie jemand das als Ausländerfeindlichkeit des Autors interpretieren kann.
Zumal die quelle nicht die Nationalzeitung sondern n-tv ist, den ich durchaus als seriös betrachte.
Ausserdem kann man doch die Glaubensrichtungen beliebeig variieren, in jedem Falle eine schreckliche Geschichte
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12.06.2008 18:59 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+9 | -3
 
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@King2008: Darf man deiner Meinung nach solche News nicht veröffentlichen?
Ich finde es hat überhaupt nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Über tatsächliche Fakten kann man in einer Demokratie doch noch wohl berichten. Wie leben in keiner Diktatur, wo Nachrichten erst mal schön zensiert werden.
Auch wenn einige so etwas gerne hätten.
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12.06.2008 21:26 Uhr von kobban
 
+3 | -5
 
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lol in Deutschland hätte der Mann nur: 2 Jahre Bewährung bekommen!
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15.06.2008 17:33 Uhr von denksport
 
+1 | -0
 
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hoffentlich hat sie bei Ihrer Flucht nichts wertvo: lles mitgenommen.
Genau, den ehrbaren moslemischen Mann und Vertreter der reinen Religion auch noch b estehlen, nachdem er sie 55 Jahre freundlicher- und gnädigerweise in seinem haus hat wohnen und in seinem Bett hat schlafen lassen.
Pfui, die Diebin!

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