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Hamburger Stromanbieter Lichtblick verspricht Ökostrom und liefert Atomstrom

Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hat aufgedeckt, dass es beim Ökostromanbieter Lichtblick nicht immer so ökologisch zugeht, wie es den Kunden versprochen wird. Dem Unternehmen wird insbesondere vorgeworfen, das Versprechen an die Kunden, nur reinen Ökostrom zu liefern, gebrochen zu haben.

Die FTD deckte auf, dass Lichtblick an der Strombörse European Energy Exchange (EEX) laut Insidern z.B. im Jahre 2007 ca. 20 Gigawattstunden aus nicht-regenerativen Quellen hinzu erworben habe. Die EEX habe den Stromanbieter nun aufgefordert, diese geschäftlichen Vorgänge offenzulegen.

Bei Lichtblick selber begründet man dieses Vorgehen damit, dass es "Abweichungen zwischen Kurzfristprognose und zum Teil langfristig im Voraus vertraglich gesicherten regenerativen Strommengen" gebe. 2007 habe man 1,53 Prozent des Stroms an der EEX gehandelt, so Lichtblick.


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WebReporter: NetZero
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hamburg, Strom, Licht
Quelle: www.abendblatt.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2008 10:48 Uhr von NetZero
 
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Ich kann beide Seiten gut verstehen. Einerseits verstehe ich Lichtblick, die sich darauf verlassen müssen, dass sie ihre Einspeisemengen zusammenbekommen. Andererseits verstehe ich die Kunden, die sich durch dieses Vorgehen geprellt fühlen. Ich rate Lichtblick an dieser Stelle einfach, ein anderes Vorgehen zu wählen. Wie wäre es z.B. mit der Einrichtung einer Strombörse für regenerative Energien? Und jetzt - das Feuer auf mich ist frei, liebe Shortnewser :o)
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12.06.2008 12:38 Uhr von Hawk74
 
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nicht nur LICHTBLICK das ist normale Sache bei (fast) allen Ökostrom-Anbietern.

Selbst Greenpeacestrom (heißen die so ?!) machen das.

Das Problem ist nur das auf der Homepage immer sagen "100% Ökostrom" ... "ausschließlich regenerative Energie" ....

Bis dann...
HAWK
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12.06.2008 12:43 Uhr von nettesMädel
 
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Anmerkung: Lichtblick ist kein "Konzern" wie Eon und Konsorten....

Aber ich sehe das Ganze auch sehr sehr kritisch, denn sie "garantieren" ja atomstromfreien Strom....., aber jedem sollte klar sein, dass nicht von heut auf Morgen allen ein solcher Strom zur Verfügung gestellt werden kann. Wenn sie von vorneherein geschrieben hätten, dass das ggf. kompensiert werden muss, wäre der Aufschrei und "Skandal" nicht so heftig.

Und @n0n0:
So viel teurer sind die gar nicht - einer meiner Kollegen ist bei denen Kunde und der Unterschied ist wirklich geringst....
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12.06.2008 12:52 Uhr von tomeck
 
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@ kommentarabgeber und hawk74: sicher, lichtblick hat keinen "eigenen stromsee", aus dem sie die energie speisen.
aber sie sorgen dafür -zumindest dachte ich als kunde das bisher-, dass in den bestehenden "stromsee" nur alternative energie hineinfließt, sodass sich das verhältnis zwischen "sauberem und schmutzigen" strom nach und nach verändern soll.
das, was aus der steckdose kommt, ist natürlich ein gemisch aus allem, was der markt so bietet, das kann kein anbieter beeinflussen.
die grundsätzliche idee ist es, den prozentualen anteil ökologischen stroms im gesamtnetz zu erhöhen.
lichtblick hat verschwiegen, dass es auf grund logitischer gründe hin und wieder auf atomstrom zurück greift.
für mich ist das lüge am kunden und ein kündigungsgrund. hätten sie mit offenen karten gespielt, sähe ich die sache wohl anders.

greenpeace energy hat gestern im radio stellung bezogen und betont, dass sie nach einem anderen verfahren arbeiten und garantieren können, keinen kohl- oder atomstrom weiter zu leiten.

ich möchte das zwar gern glauben, aber genau diese aussage hat über die letzten jahre auch lichtblick gemacht.
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12.06.2008 13:23 Uhr von Hawk74
 
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@ tomeck: Ich habe heute morgen ein Interview gehört, indem Greenpeace Energy sagte das sie auch ~ 0,5% atom/kohle strom in spitzenzeiten verwenden.

Egal .. alles lug und betrug !


Bis dann...
HAWK
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12.06.2008 14:01 Uhr von awv
 
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na ja: also gelogen ist das ja nicht so ganz. Es gibt derzeit keinen umweltfreundlicheren Strom also Energie aus Kernkraftwerken. Selbst die Windräder köpfen ab und zu ein paar Vögel.

Anmerkung: Es heißt Kernkraft, da die Energie bei der Spaltung des Kerns frei wird. Bei der Spaltung eines Atoms hingegen muss man (erheblich) Energie dazutun.
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12.06.2008 14:40 Uhr von flipper242
 
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jaja: und von wegen "sauberem und schmutzigen" Strom, die Leute sollten sich mal im Klaren sein, das es faktisch keinen, wie sie es nennen sauberen Strom gibt. Denn für jede kw/h die aus Solar oder Windkraft kommen, müssen konventionelle Kraftwerke diesen Strom mit produzieren um das Stromnetzt aufrecht zuerhalten.

Also die vorgehaltene Kraftwerksleistung um die Differenz von Produktionsminimum dieser Kraftwerkstypen bei gleichzeitigem Verbrauchsmaximum ausgleichen zu können

Aufgrund der Unstetigkeit des Windes kann die mit Windenergieanlagen gewonnene elektrische Energie nur im Verbund mit anderen Energiequellen oder in sehr kleinen Stromnetzen mit Speichern für eine kontinuierliche Energiebereitstellung genutzt werden.

Siehe auch Regelleistung.
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12.06.2008 15:10 Uhr von tomeck
 
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@ flipper242: deine philosophie verstehe ich so, dass wir das mit dem öko-strom auch gleich ganz lassen können.

ich denke aber, dass jeder versuch, den "stromsee" mit neuen, saubereren gemischen zu füllen und damit den anteil von kohle, CO2 oder atomstrom zu reduzieren, grundsätzlich sinnvoll ist.

die energiegewinnung der letzten 40 jahre kann man leider nicht per knopfdruck umstellen.
aber besser kleine schritte als untätigkeit.
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12.06.2008 15:38 Uhr von flipper242
 
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@tomeck: so wie es jetzt gemacht wird lieber ganz sein lassen. Es wird subvebtioniert was das Zeug hält, also ettliche Milliarden Steuern verbrennen. Die Folge einige Leute werden reich, meist die Hersteller, der Steuerzahler wird geschröpft, die Strompreise gehen hoch und in Sachen Umweltschutz hat sich gar nichts getan (Das Wort Klimaschutz vermeide ich absichtlich).

Als halbwegs Sinnvoll erachte ich nur Anlagen, in sehr kleinen Stromnetzen mit Speichern für eine kontinuierliche Energiebereitstellung.

Wenn es irgendwann Speicher für diese Windkraftanlagen gibt die hohe Kapazitäten bringen, dann wird es sinnvoller.
Obwohl in in Deutschland hat sich das eh schon so ziemlich gegessen. http://www.spiegel.de/...


Noch Schlimmer ist die Subvention in Solarstrom einem Markt der nicht mal 0,7% deckt und laut Planung der nächsten Jahre vielleicht gerade mal 2% decken könnte.
Dafür aber Milliarden und aber Milliarden an Subventionen kostet. Wenn man mal die alten Subventionen weg lässt und sich dieses Zitat durch liesst:

//

Die von der Koalition angestrebte Kürzung der Solarförderung hat nach Einschätzung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) aus Essen so gut wie keine positive Auswirkungen. Mit den neuen Fördersätzen würden alle bis 2011 installierten Solar-Anlagen in Deutschland die Verbraucher insgesamt 62,4 Mrd EUR kosten. “Die Kostenlawine rollt praktisch weiterhin ungehindert wie ein Tsunami auf die Verbraucher zu”, warnte der RWI-Experte.

//
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12.06.2008 15:52 Uhr von BigNose82
 
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@tomeck: Ich halte das für nicht sinnvoll. Ich studiere elektrische Energietechnik und wenn man sich mal die Zahlen der Union für Koordinierung der Erzeugung und des Transports elektrischer Energie (UCTPE) und der BMWI ansieht, erkennt man schnell dass die installierte Kraftwerksleistung (das ist die Leistung die maximal gleichzeitig erzeugt werden kann) weit unter den Tagesdurchschnitt an geforderter Energie fallen würde. Die Kurven für den Energiebedarf gehen weiter und weiter nach oben. Dies ist einfach nicht mit Windkraft oder Solarenergie zu kompensieren. Atomenergie ist faktisch die sauberste Energie, die es momentan gibt. Das Problem sind momentan einfach nur die Endlagerungsmöglichkeiten. Wären sämtliche Gelder die erforderlich waren und sein werden, um Kastortransporte zu schützen (vor Atomgegnern), in die Verbesserung der Endlagerung geflossen, stünden heute sicherlich bessere Möglichkeiten zur Verfügung. Mir schwirrt da immer der Satz eines Profs im Kopf rum: "Wären sämtliche Kosten zur Beendigung der Atomenergie in die Forschung für die Fusionsenergie geflossen wären wir schon viele Schritte weiter."
Es gibt einfach keine saubere Energie (Wenn man sauber als "Keine Einschränkung und Gefährdung von Mensch und Umwelt" definiert.)
Dieses Thema ist einfach zu umfangreich um hier diskutiert zu werden, aber wer heute noch glaubt dass ÖKO-Strom wirklich 100% Öko ist, der sollte sich erstmal richtig über die Verhältnisse von geforderter zu erzeugbarer Energie schlau machen.
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12.06.2008 19:13 Uhr von ArrowTiger
 
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@flipper242: Wenn Du dich schon (m.E. zu Recht) über Subventionen beschwerst, solltest Du allerdings die mit Abstand größten Subventionsempfänger nicht vergessen: Kohle und Kernenergie.

Windkraft rechnet sich übrigens inzwischen, da wird kaum noch subventioniert...
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12.06.2008 19:15 Uhr von ArrowTiger
 
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@BigNose82: -- "Atomenergie ist faktisch die sauberste Energie, die es momentan gibt."

Uranförderung vergessen? Die ist alles, bloß nicht sauber... ;-)

(Wassererwärmung, etc. lass ich mal außen vor.)
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12.06.2008 22:42 Uhr von Duke82
 
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@ ArrowTiger: Aber: wenn man Kohle subventioniert springt wenigstens etwas dabei heraus. Was man bei Solarenergie nicht behaupten kann. ich kann es einfach nicht verstehen wieso alle unwissenden auf Solarenergie abfahren. Scheinbar wissen die nicht wie gering die Erzeugerleistung ist. Man hat in der Schule zwar gelernt, dass Energie nicht vernichtet werden kann aber die Solarzellen sind da verdammt nah dran.

@BigNose82: ich glaube wir energietechniker reden da gegen eine Wand :)
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12.06.2008 23:41 Uhr von flipper242
 
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@ArrowTiger: wie kommst ´e denn darauf das die Windkraft kaum noch subventioniert wird?

Gerade - ich glaub 1 oder 2 Juni war es - wurde sogar eine Erhöhung der Subventionen beschlossen in der EEG-Novelle 2009.

Gemein daran ist das die Anlagenbetreiber befristet aus der EEG-Vergütung aussteigen können um ihren Strom dann auf dem freien Markt anbieten können. Diese Option wird besonders für Windparkbetreiber interessant sein, die etwa in den Sommermonaten (wenn konventionelle Kraftwerke wegen Kühlwassermangels zurückschalten müssen) ihren Strom als teuren Spitzenstrom anbieten können. Der ist nämlich noch teurer als die Zwangseinspeisevergütung. Tja und wenn das dann nicht geht dann eben wieder EEG Zwangseinspeisevergütung...SUPER.

Außerdem sollen die Fördersätze für Windenergie etwas und diejenigen für den Einsatz von Biogas stark erhöht und so Neuinvestitionen entsprechend der politischen Entwicklungsziele gelenkt werden. Die Börse reagierte prompt. Nachdem in den letzten Wochen Gerüchte über drastische Kürzungen der Vergütungssätze kursierten und die Kurse ständig fielen, reagierten die Aktienkäufer gestern sofort, was zu Kurssprüngen nach oben bei den Solarwerten führte.

http://www.heise.de/...


Und die Kohlesubvention ist natürlich schwachsinnig, aber kleiner als die EEG Subventionen.
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13.06.2008 08:00 Uhr von tomeck
 
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ich habe das gefühl dass es bei der debatte hier gar nicht mehr um die frage "ökostrom - ja oder nein" geht, sondern eher darum, wie anbieter subventionen missbrauchen bzw. die politik sie planlos vergibt.

dass speziell die windkraft so stark subventioniert wird bzw. steuerlich gefördert wird, dass die macher gierig werden, ist tatsächlich verurteilenswert.

bei der ursprünglichen frage, ob öko-strom grundsätzlich sinnvoll ist, bleibe ich aber dabei: jo, ist sie!

und atomkraft ist genau so lange sauber, bis etwas passiert - dann wird´s eine richtig schmutzige angelegenheit...
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13.06.2008 11:27 Uhr von ArrowTiger
 
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Falsch! Windkraft wird überhaupt nicht subventioniert (also durch staatliche oder EU-Mittel unterstützt). Die EEG regelt nur den Mindestpreis der Einspeisevergütung. (So was, wie ein Mindestlohn für Windstrom. :-) Die Wirkung mag allerdings ähnlich sein, wie es bei einer Subventionierung wäre.

Dennoch ist der Abstand zu Kohle und besonders Kernkraft riesig.

Ob es sinnvoll ist, Photovoltaik zu subventionieren (immerhin ist diese inzwischen deutlich günstiger geworden, m.W. inzwischen sogar günstiger als Kernkraft), ist eine gute Frage, die ich aber überhaupt nicht gestellt hatte, *Duke82. :-) Ich denke dennoch: ja, Sonneneinstrahlung ist immerhin kostenlos und in den meisten Breitengraden gut verfügbar (wobei ich persönlich hier eher auf lokale Wassererwärmung auf dem Hausdach, statt auf Photovoltaik setzen würde). Warum dort nicht einen Bruchteil der vielen, vielen Milliarden einsetzen, die für die Kernkraft aufgewendet wurden? Vielleicht wird sich das mal wirklich lohnen?

Ich meine, ein breiter Mix an regenerativen Energiequellen wäre durchaus wichtig, wenn man die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern oder Kernkraft langsam reduzieren möchte. Wind und Wasser dürften da m.E. derzeit am erfolgversprechensten sein.
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13.06.2008 14:46 Uhr von flipper242
 
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@ArrowTiger: wie man das Kind nun nennt...diese Subventionen heissen eben nicht subventionen sondern "Entgelt für Mehrkosten aus Erneuerbare-Energien-Gesetz" oder so ähnlich. ABer das es eine Subvention ist sagste ja selbst. Der Abstand mag so zwar riesig sein, aber setzt das mal ins Verhältnis zur Leistung, da ist der Knackpunkt. Da werden Milliarden besonders bei Photovoltaik in 0,7% versenkt.

Und gegen lokale Nutzung von Windkraft sag ich ja nichts , siehe oben [Rest ebenfalls siehe oben]. Und wie du auch erwähnts würdest Du auch nur auf lokale Wassererwährmung setzen. Eben das ist ja auch das sinnvolle.

Ich bin nur gegen diese Subventionierung (egal welchen Namen sie trägt) die nur auf´dem Rücken des Bürgers geschehen, bei Photovoltaik kann man schon fast von Betrug reden, wenn man Hersteller Werbung sieht.
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13.06.2008 14:59 Uhr von flipper242
 
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Anhang: habs gerade noch gefunden
//
Nach der jüngst verabschiedeten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird die Windstromvergütung an Land um knapp 16,5% ab 2009 erhöht - von 7,9 auf 9,2 Cent pro Kilowattstunde.
//
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13.06.2008 15:44 Uhr von ArrowTiger
 
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@flipper242: Na, bei Subventionen zahlt "der Steuerzahler" (evtl. EU-weit), bei der Einspeisevergütung der Kunde - v.a. solche Idioten wie ich, die bei einem "Ökostrom"-Anbieter sind. :-)

Womöglich gibt sich das aber nicht so viel...

Bei Photovoltaik sehe ich das ähnlich wie Du, hoffe aber, daß sich die Effizienz durch entsprechende Forschung noch erheblich erhöhen wird...
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19.06.2008 14:19 Uhr von flipper242
 
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@ArrowTiger: sorry war ein paar Tage an der Nordsee paar Windräder gucken.


Daas mit den Ökostromanbietern ist so eine Sache, du glaubst glaube ich auch nicht das der Strom den Du beziehst wirklich regenerativ ist, oder?

Weil der Strom in den Netzen ist natürlich nicht getrennt, wie auch.

Viel größeres Problem ist aber bei den Ökoanbietern ist, wie sich deren Beschaffung zusammensetzt

Ungefähr 80% sind immer aus Wasserkraft interessanter Weise, aber eben immer aus dem Ausland die nicht nach den EEG Reglungen wie in Deutschland weil und jetzt kommen Zitat

// Warum kommt der Strom nicht aus deutschen Kraftwerken?
In Deutschland wird Strom aus Wasserkraftanlagen nach dem
Erneuerbaren-Energien-Gesetz vergütet. Die Kosten für deutschen
Wasserkraftstrom liegen damit deutlich über dem Marktpreis.//

Ah ja, aufgrund der EEG in Deutschland holt man seinen Strom aus dem Ausland - merkst Du was?

Und die Wasserkraftwerke könne gar nicht kontinuierlich die geforderten Leistungen liefern, scheint also so als würde Dövikfoss und die anderen einfach eine gemittelte Jahresleistung verkaufen, völlig unabhängig davon, wie diese nun im saisonalen Verlauf tatsächlich anfällt und welcher saisonale/tageszeitabhängige Bedarf dem gegenübersteht? Und durch welche Kapazitäten werden dann die Differenzen ausgeglichen?

Zumal der ganze Handel eh nur virtuell ist der STrom wird natürlich kaum im deutschen Netz landen.Das einzige Echte dabei ist das Geld, dass die Taschen füllt und das „ökologisch reine Gewissen“ derer, die übers Ohr gehauen wurden.
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19.06.2008 16:58 Uhr von flipper242
 
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ach: guck an kaum schreibt man so was schon schreibts auch die Zeit

http://www.zeit.de/...

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