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SPD legt neue Pläne zur Finanzierung der Pendlerpauschale vor

In der Diskussion um eine Wiedereinführung der Pendlerpauschale hat die SPD einen neuen Plan verkündet. So will man wohl die Steuervergünstigungen für Dienstwagen beschneiden, um eine Wiedereinführung der Pauschale finanzieren zu können.

Ullrich Kelber, Fraktionsvize der SPD, sagte, dass die Pendlerpauschale wieder ab dem ersten Kilometer gezahlt würde. Dies kostet etwa 2,5 Milliarden Euro im Jahr. Dieses Geld könne über die Beschneidung bei den Steuervergünstigungen für Dienstwagen reingeholt werden.

Die Pendlerpauschale wurde 2006 abgeschafft. Man kann seine Fahrtkosten erst ab dem 21. Kilometer geltend machen. Diese Regelung soll nun wieder so gestaltet werden, dass die Menschen weniger unter den steigenden Energiepreisen zu leiden haben.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Plan, Finanz, Finanzierung, Pendler, Pendlerpauschale
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2008 16:00 Uhr von borgir
 
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Mehr Informationen dazu gibt es bei der Quelle. Ich konnte leider nicht mehr unterbringen. Interessanter Ansatz, aber bei den Einsparungen so viel Geld rauskommen wird wage ich zu bezweifeln. 2,5 Milliarden Euro sind ein ganz schön großer Batzen Geld. Aber egal wie: Die Pendlerpauschale muss wieder eingeführt werden.
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12.06.2008 17:04 Uhr von Jimyp
 
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Wieso nicht einfach von der Mineralölsteuer nehmen?
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12.06.2008 17:20 Uhr von GTE
 
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in beliebiger Höhe??? Bislang, heisst es da, können Firmen und Selbständige die Spritkosten für Dienstwagen in beliebiger Höhe als Betriebsausgaben absetzen. Das stimmt letztlich nicht, denn die Eigennutzung wird dem Gewinn wieder hinzugeschlagen, summarisch kann man wohl kaum von einem Gesamtabzug ausgehen. Was für eine Frechheit und Augenwischerei!!
Ganz fiese Tricks.
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12.06.2008 17:23 Uhr von GTE
 
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Wieso: nicht einfach aufhören, das Geld sinnlos zu verprassen, dann könnten die Steuern sogar massiv gesenkt werden. Der Bund der Steuerzahler und andere Institutionen hat´s vorgerechnet.

Vielleicht sollte auch mal über die Amtshaftung nachgedacht werden. Wenn ich in der Privatwirtschat etwas verbocke, büße ich dafür, habe Lohnpfändungen bis zum Lebensende am Hals und die Politiker und Beamten? Werden wegbefördert, mit teils höheren Bezügen. Doll!
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12.06.2008 22:57 Uhr von meisterthomas
 
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Die Dialektik der Ungerechtigkeit: Die SPD fragt nicht was Gerechtigkeit ist, sondern ob sie finanzierbar ist.
Finanzierbar ist in unserem Staatshaushalt bereits seit vielen Jahrzehnten gar nichts mehr. Und mit dieser Dialektik werden die Reichen auf kosten von Mittelstand und Unterschicht gefördert.
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13.06.2008 13:10 Uhr von ArrowTiger
 
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@Reinhard Pfaffenberg: Oha! Also den "libertär-freiheitlich-konservativ-nationalen" Herrn Lichtschlag von "eifrei" würde ich nicht unbedingt als Quelle her nehmen. Der Mann ist doch reichlich umstritten (außer vermutlich in der rechten Szene)...

Der sieht in allem "Verfassungsbruch", was nicht seinem zurechtgebogen-libertärem Weltbild entspricht. Lichtschlag war sich ja nicht mal zu schade, das Anti-Globalisierungsnetzwerk ATTAC mit der NPD in einen Topf zu werfen, um seine konfuse Sichtweise unter die Leute zu bringen...
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14.06.2008 11:00 Uhr von GTE
 
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@ArrowTiger: zumindest hat der Spiegel es für wichtig genug gehalten, darüber zu berichten. Dennoch hoffe ich, dass du recht hast.

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