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NRW: Oberverwaltungsgerichtshof hebt Verbot von Pokerturnieren auf

Der Oberverwaltungsgerichtshof (OVG) des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gab am Dienstag bekannt, dass das Verbot von Pokerturnieren offenbar rechtswidrig sei. Diverse Turnierveranstalter von Pokerturnieren hatten gegen das Verbot Einspruch eingelegt.

Diesem wurde nun stattgegeben und das Gericht befand diese Pokerturniere nicht als "verbotenes Glücksspiel".

Sofern die Gebühr zur Teilnahme an dem Turnier nur zur Deckung der Kosten diene, sei es legitim, diese einzufordern. Eine "Finanzierung der Gewinne" dürfe nicht stattfinden.


WebReporter: lex_bulc
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Verbot, Poker, Oberverwaltungsgericht
Quelle: www.ace-high.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2008 00:23 Uhr von lex_bulc
 
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Finde ich sehr gut und ich hoffe, dass dadurch noch mehr Leute auf das Thema aufmerksam werden und sich damit auseinandersetzen. Denn eine vernünftige Diskussion über den derzeit stattfindenden Pokerboom ist durchaus wichtig.
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12.06.2008 10:26 Uhr von ika
 
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Kostendeckung: Klingt doch vernünftig.
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12.06.2008 10:48 Uhr von Praggy
 
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was hinter den kulissen abgeht weiss doch keiner: ist ja nicht umsonst so, das so was verboten wird.hohe gewinne ausloben und damit alle anlocken. durch das verbot sollte es eben spielsüchtigen erschwert werden, ihre sucht auszuüben. und wenn jede hinterhofkneipe solche turniere macht gibt es bald keine kontrolle mehr. wer schon mal nen spieler gekannt hat, der sich und seine familie ins unglück gestürzt hat wird sicher wissen was ich meine. nur werden solche spielsüchtigen erst richtig arm ehe sie sich in therapie begeben und vor allem erkennen, das sie was gegen ihre sucht machen müssen. das ist nur leider in unserer gesellschaft ein verpöhntes thema. denkt mal an die ganzen spilotheken, die typen die den ganzen tag an den geldspielern sitzen... und haus und hof und hartz4 da reinhauen. aber wenn ich jetzt noch weiterschreibe komme ich vom hundertsten ins tausendste... spielen, ein sehr umfangreiches thema.
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12.06.2008 11:19 Uhr von tobias222
 
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@all: Die Pokerturniere, bei denen ich gelegentlich mitspiele, haben ein Buy-In von 10,-€ bis maximal 20,-€ ! Davon werden Kartendecks, Chips, die Raummiete und die Gewinne finanziert.

Ich denke der Gesetzgeber sollte solche Turniere bis zu einem gewissen Einsatz legalisieren.(z.B. 20-30 € maximal).
Die meisten Lottospieler geben weit mehr für ihre Einsätze aus, von daher kann ich die Argumentation meines Vorgängers nicht nachvollziehen!
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13.06.2008 01:04 Uhr von Borgir
 
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so ein unsinn: poker-turniere verbieten...pferderennen weden auch nicht verboten und sportwetten...so ein großer unterschied ist das nicht

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