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Axel Springer AG zu Geldstrafe verurteilt

Die Axel Springer AG wurde nun, wegen einem beleidigenden und unzulässigen Bericht der "Bild"-Zeitung aus dem September 2005, vom Landgericht München I zu einer Geldstrafe verurteilt. Geklagt hatte eine Frau, welche durch den Bericht in der "Bild"-Zeitung beleidigt und auch geschädigt wurde.

Die Strafe beläuft sich auf 50.000 Euro. Außerdem muss Springer für eventuelle Folgekosten durch Gesundheitsschädigungen der Frau aufkommen. Das Gericht sagte, dass der Artikel das Persönlichkeitsrecht der Klägerin "in einer besonders schweren Weise" verletzte.

Ein vorgeschlagener Vergleich wurde von der Axel Springer AG anscheinend nicht angenommen. Schon vor der Urteilsverkündung hatten die Anwälte des Verlages angekündigt in Berufung zu gehen.


WebReporter: underclass hero
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geldstrafe, Springer, Axel Springer
Quelle: www.bildblog.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2008 22:54 Uhr von underclass hero
 
+0 | -0
 
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Mehr Details in der Quelle!
Zur News: Eigentlich eine gute Nachricht, aber leider wird die Strafe Springer wohl nichts ausmachen.
Ich frage mich auch warum Springer in Berufung gehen will... naja springer gesteht halt nie einen fehler.....
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12.06.2008 09:19 Uhr von vmaxxer
 
+8 | -0
 
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publicity: auch schlechte publicity ist gute werbung ;)

Und die strafe kommt bei denen eh aus der Portokasse...
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12.06.2008 09:27 Uhr von Luthienne
 
+4 | -2
 
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Bei dem was die der Frau angetan haben ist die Geldstrafe ja wohl ein Witz -.-
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12.06.2008 09:30 Uhr von meisterthomas
 
+5 | -3
 
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Symbolische Strafe: Mit Recht und Gerechtigkeit haben derart symbolische Strafen nichts zu tun.
Springer sollte in die Berufung gehen und von der Berufungsinstanz eine ernst zunehmende Strafe bekommen.
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12.06.2008 10:03 Uhr von Superhecht
 
+5 | -2
 
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interessanter Präzedenzfall: vielleicht schalten Roland Koch oder Eva Herman nun auch ihre Anwälte gegen die Blätte rein, in denen Unwahrheiten und Verdrehungen ihrer Aussagen so penetrant verbreitet wurden
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12.06.2008 11:02 Uhr von michaelberlin22
 
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Springer: ist ein Fehler. Die legale Volksverhetzungsmaschine in Deutschland.

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