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Wurde in Jordanien die älteste Christen-Kirche weltweit entdeckt?

Archäologen haben vermutlich dem Alter nach die älteste Kirche der Erde entdeckt, die Christen je gebaut haben sollen. Sie wurde in der Nähe von dem Ort Rihabin im Staat Jordanien gefunden und soll aus der Zeit 300 n. Chr. stammen.

Nach Meinung der Wissenschaftler sollen damals 70 Anhänger der noch nicht so bekannten Religion dort ihrem Glauben heimlich nachgegangen sein. In dieser Kirche sollen in den Jahren 33 bis 70 Gottesdienste gehalten worden sein.

Der "Jordan Times" sagte der Leiter der Antikbehörde, Abdul Kader Hussan: "Wir haben Hinweise darauf, dass diese Kirche den frühen Christen als Unterschlupf diente". Auch Sitzgelegenheiten die aus Stein gehauen wurden, hat man bei den Ausgrabungen gefunden.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Welt, Entdeckung, Kirche, Christ, Jordanien
Quelle: www.ln-online.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2008 21:59 Uhr von jsbach
 
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In der Quelle sind noch weitere Einzelheiten aufgeführt. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Christen damals in der Zeit der Christenverfolgung diesen Ort heimlich errichten mussten, sonst hätten sie vermutlich einen grausamen Tod erlitten.
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11.06.2008 22:50 Uhr von Noseman
 
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Deine News ist ja topp: Aber Dein Kommentar ist plöd.
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11.06.2008 23:04 Uhr von knax
 
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aber wens so ist ? ...
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11.06.2008 23:14 Uhr von uhrknall
 
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Der Kommentar des Autors bringt einen aber auch ins phantasieren...

Wenn das die erste christliche Kirche war, dann müssen das auch die einzigen Christen weltweit gewesen sein, heute würde man Sekte dazu sagen.
Nehmen wir an, die Christen wären samt ihrer Religion "verschwunden", dann hätte das riesige Auswirkungen auf unsere Geschichte. Die Frage wäre nur: welche?
Die Religion hat viele Jahrhunderte geprägt. Die weltweite Verbreitung geschah nicht gewaltlos: Kreuzzüge und Missionierungen, Aberglauben samt Hexenverbrennungen und Teufelsausgreibungen bis zur freiwilligen Versklavung durch den Glauben. Alles, von Privatleben / Sexsünden bis zur Wissenschaft wurde von der Kirche beeinflusst und mit Strafen belegt, oft mit dem Tode.

Die grosse Frage für mich:
Wenn es keine christlichen Religionen gäbe, gäbe es dann eine andere? Wäre die dann ähnlich rigoros?
Oder wenn es keine Ersatz-Religion gäbe, hätte man in der Geschichte genauso gehandelt, das ganze nur anders begründet? Wie weit wäre unsere Wissenschaft heute ohne Religion(en) gekommen?
Und bei dem Fund der alten Kirche würde man sich fragen: Wozu hat das ganze früher gedient...
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11.06.2008 23:55 Uhr von poseidon17
 
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News top: wie üblich bei dem Verfasser :-)

Aber auch ich muss Deinen Kommentar etwas rügen, das ist eine Mutmassung, die Dir zwar zusteht, aber dass weiss leider keiner von uns :-)

Trotzdem fünf Sterne, für eine wie immer gute News
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12.06.2008 09:07 Uhr von mistake
 
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"dem Alter nach die älteste Kirche" Hut ab zu dieser Formulierung...

Und es waren nicht 33 bis 70 Gottesdienste, sondern die Gottesdienste fanden in den Jahren 33-70 statt...
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12.06.2008 09:27 Uhr von Tenebrae
 
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@uhrknall: Wenn es keine christliche Religion gäbe... tja, gute Frage.

Erstmal wäre die Frage offen ob der Islam in seiner jetzigen Form existieren würde, ist er doch nach Judentum und Christentum aus eben diesen Religionen entstanden. Wenn der Islam genau so entstanden wäre, dann wären wir heutzutage wohl alle Moslems da sich auch diese Religion durch eine starke Missionierung auszeichnet.

Wenn weder Islam noch Christentum entstanden wären...
dann hätten wir hier in Mitteleuropa wahrscheinlich noch die Religion bzw. Religionen die hier in der Gegend vorher existierten.

Groß zusammengefasst also im norddeutschen Raum das ws man als "nordisch-germanische" Religion bezeichnen kann, im Süddeutschen die keltische Religion. In wie weit die sich nochmal durch die Völkerwanderung verändert hätten kann ich jetzt allerdings nicht sagen, ist aber für die Frage "wie rigoros" es wäre nicht wirklich wichtig.

Die vorchistlichen Religionen Europas waren in bestimmten Dingen wahrscheinlich viel freier als das Christentum... jetzt mal in hinsicht auf Dinge wie Zölibat, Polygamie, etc. Es gab auch einfach keinen Begriff der "Sünde" wie wir ihn im Christentum kennen.

Wer jetzt sagt:"klasse... will ich auch haben..." der sollte allerdings bedenken das es zu der Zeit auch noch kein Gebot wie z.B. "Du sollst nicht töten" gab. Die Chance sein Leben auf gewaltsame Weise zu lassen war damals um einiges höher als heute und das lag auch an der Religion.

Mag jeder selber entscheiden wie er lieber gelebt hätte...
obwohl mich die Meinung der leute dazu wirklich mal interessieren würde.
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12.06.2008 09:32 Uhr von LoneZealot
 
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Wortwahl: Man schreibt nicht "Christen-Kirche" sondern entweder "christliche Kirche" (was schon seltsam genug ist) oder einfach "Kirche".

Die erste große Christenverfolgung begann im Jahre 64 unter Nero.
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12.06.2008 09:34 Uhr von Yuggoth
 
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Mehr Bilder der Kirche gibt es bei Monsters and Critics zu sehen:
http://www.monstersandcritics.com/...

Schöne News 5*
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12.06.2008 09:34 Uhr von Noseman
 
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o.O. @ Vorposter: "Wer jetzt sagt:"klasse... will ich auch haben..." der sollte allerdings bedenken das es zu der Zeit auch noch kein Gebot wie z.B. "Du sollst nicht töten" gab. Die Chance sein Leben auf gewaltsame Weise zu lassen war damals um einiges höher als heute und das lag auch an der Religion."

Man gut, dass mal irgendjemand eine Religion gegründet hat, in der es Gebote gab wie "Du sollst atmen", "Du sollst verdauen" oder simpel "Du sollst Photosynthese betreiben".

Vorher war Leben nämlich schlicht unmöglich.
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12.06.2008 11:10 Uhr von Mario1985
 
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@Uhrknall: Naja wenn du ab und zu mal im Religionsunterricht aufgepasst hättest, dann wüsstest du dass Petrus(ein Apostel der zur Zeit von Jesus gelebt hat) der Erste Papst/Bischof war, der das Volk das Christentum nahe bringen wollte. und damals wurden mit Sicherheit auch schon kirchen gebaut und somit kann das nicht die erste Kirche sein die erbaut worden ist.

und in der Überschrift steht geschrieben "älteste" und damit ist wohl auch gemeint, die älteste die jemals entdeckt wurde.....
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12.06.2008 11:47 Uhr von uhrknall
 
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@Mario1985: Ich ging zu DDR-Zeiten zur Schule, damals gab es keinen Religions-Unterricht. Ich finde auch, dass das nicht zur Allgemeinbildung gehört und von daher in der Schule nichts verloren hat - aber die, die da bestimmen sind da leider anderer Meinung.
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12.06.2008 13:42 Uhr von LoneZealot
 
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@ uhrknall: Ohne Religion keine Moral.

Vielleicht liegt darin eine Erklärung warum es in Ostdeutschland so viele Mütter gibt die ihre Kinder ermorden.
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12.06.2008 13:56 Uhr von Noseman
 
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@LoneZealot: "Ohne Religion keine Moral."

Damit sagst Du, dass alle areligiosen menschen unmoralisch sind.

Und das sagt sehr sehr viel über DEINE Moral aus.

Und so einen Scheiss tatsächlich nicht nur zu glauben, sondern auch noch zu posten sagt auch sehr viel über Deinen Brägen aus.
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12.06.2008 14:42 Uhr von LoneZealot
 
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@ Noseman: Die ethik einer nicht nichtreligiösen und aktiv moralischen person erklärt sich 1. aus dem moralischen Vermächtnis der Religion und 2. dem Menschen angeborenen "natürlichem" Gutsein.

Bei einigen scheint zusätzlich noch säkularer Humanismus eine Rolle zu spielen.
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12.06.2008 14:48 Uhr von Noseman
 
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" Die ethik einer nicht nichtreligiösen und aktiv moralischen person erklärt sich 1. aus dem moralischen Vermächtnis der Religion... "

Nein, tut sie nicht.

"dem Menschen angeborenen "natürlichem" Gutsein."

Natürliches Gutsein?Wenn ich mich nicht irre ist mit der Erbsünde der abrahamitischen Religionen das genau entgegengesetze Menschenbild postuliert.

Religion kann dem Menschen keinen Millimeter weit besser machen.

Die Geschichte (und auch die gegenwärtige) zeigt aber, dass Religion sehr wohl Menschen zu brutalen Monstern machen kann.
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12.06.2008 14:53 Uhr von Shakotai
 
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@jsbach: Kompliment zu deinem gewohnt guten Schreibstil. Allerdings muss ich auch zugeben, dass die Formulierung ‚33 bis 70 Gottesdienste’ missverständlich ist. Ein n. C. nach der 70 hätte dem sicher entgegen gewirkt.
Im Gegensatz zu Vorrednern halte ich deinen Kommentar für nicht abwegig. Auch wenn LoneZealot mal wieder etwas völlig anderes postuliert, die Christenverfolgung begann bereits sehr kurz nach Entstehen der Christlichen Sekten. Nur zu Beginn nicht primär durch die Römer, sondern durch den Sanhedin – der hier jedoch noch relativ human vorging - mehr jedoch durch die sadduzäischen Hohepriester. Bei letzteren mussten die Gläubigen durchaus um Leib und Leben, mindestens jedoch um gesellschaftliche und soziale Stellung fürchten.
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12.06.2008 14:55 Uhr von Shakotai
 
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@Noseman: Ein Gebot wie ‚Du sollst nicht töten’ gab es durchaus zu dieser Zeit. Wenn man nur die Bibel zu Rate zieht, besteht dieses bereits seit der Übergabe der 10 Gebote an Moses. Nachdem die Bibel angeblich über 3400 Jahre alt (Wahrscheinlicher jedoch um 700 – 600 v. C. entstanden) ist, sollte man jedoch meinen, die Leute hätten es zwischenzeitlich kapiert.

Allerdings haben die Menschen damals das Gebot möglicherweise ein wenig anders verstanden. Wenn ich die Mordbefehle, die nach Erlass des Gebotes allein in der Bibel ergingen – sei es durch Gott/JHWH oder seine Propheten – berücksichtige, dann galt dieses Gebot wohl nur jeweils innerhalb einer ‚sozialen’ Gemeinschaft. So heißt es wohl richtiger: Du sollst keinen Juden töten (für den Juden) oder du sollst keinen Christen töten (für den Christen). Alles was außerhalb solcher Gemeinschaften war durfte ungeahndet durch dieses Gebot frei verwurstet werden…

(Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten…)
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12.06.2008 14:56 Uhr von LoneZealot
 
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@ Noseman: "Wenn ich mich nicht irre ist mit der Erbsünde der abrahamitischen Religionen das genau entgegengesetze Menschenbild postuliert."

Nein, das kennt nur das Christentum und da speziell die katholische Kirche.

"Religion kann dem Menschen keinen Millimeter weit besser machen."

Das Böse das durch säkuläre Ideologien in die Welt kam und kommt, lässt religiöse Untaten zwergenhaft erscheinen.

Stalinismus und Hitlerismus sind beides säkulärer Ideologien.

Allein im letzten Jahrhundert wurden mehr Menschen von säkulären Ideologien ermordet, gefoltert und versklavt als von Religionen in der gesamten Menschheitsgeschichte.
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12.06.2008 15:01 Uhr von LoneZealot
 
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@ Shakotai: "So heißt es wohl richtiger: Du sollst keinen Juden töten (für den Juden) oder du sollst keinen Christen töten (für den Christen). Alles was außerhalb solcher Gemeinschaften war durfte ungeahndet durch dieses Gebot frei verwurstet werden…"

Nein, heisst es nicht. Es heisst "Lot Tirzach" , Du sollst nicht morden.
Die Ahndung von Mord ist die gleich, ob Jude oder Nichtjude.

Hiermit bereue ich das Thema überhaupt hier angefangen zu haben.
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12.06.2008 15:01 Uhr von Shakotai
 
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@LoneZealot: Gewohnt oberflächlich recherchiert, LoneZealot. Erste Christenverfolgungen sind bereits nach etwa 33 n. C. verzeichnet. Zunächst wurden die Christen jedoch eher befragt und hernach wieder frei gelassen, hatten mehr soziale und wirtschaftliche Nachteile zu fürchten. Nach Absetzung von Pontius Pilatus waren die sadduzäischen Hohepriester jedoch in der Lage ihr Religionsgesetz (gem. 5. Buch Mose) gezielt umzusetzen. Das erste belegte Opfer durch diese Umsetzung war der Diakon Stephanus (etwa 36 n. C.). Er wurde gesteinigt. Etwa 44 n. C. ist durch Herodes Aggripina ein weiteres Aufflammen der Verfolgung zu beobachten.

Dabei ist eigentlich amüsant zu betrachten, dass weniger (z.B.) die römischen Religionen durch Intoleranz auffielen, als mehr die christlichen und jüdische Sekten. So wurden jüdische und Christliche Sekten im römischen Reich weitestgehend toleriert. Demgegenüber verweigerten jedoch manche Sekten den Cäsaren die Gefolgschaft (Stichwort König und Gott) was die Römer allein aus politischer Sicht schwerlich zulassen konnten..
Etwa 38 n. C. wurde die jüdische (und damit auch die christliche, von der Römern als Teil der jüdischen R. angesehen) Religion in Rom verboten, nachdem sie aufgrund des ersten Gebotes (Du sollst keine anderen Götter haben neben mir) gegen die Kaiserbilder protestierten.
Etwa 49 v. C. wurden dann durch ein von Cäsar Claudius erlassenes Edikt die Juden und Christen aus Rom verwiesen, nachdem es zuvor und hernach zu einigen Tumulten kam. Diese führten weiter zu erheblichen Drohungen gegen die Chrestianer (Sammelbezeichnung für jüdische und christliche Sekten dieser Zeit).
Wie du allerdings richtig bemerktest kam es erst nach dem Brand von Rom zu gezielten Verfolgungen durch die Römer, nachdem die Chrestianer (!) durch Nero für den Brand verantwortlich gemacht wurden. Wie ich oben aber schon angedeutet habe, wurden Chrestianer (Sprich primär Juden und christliche Sekten) verfolgt. Eine (gezielte, ausschliessliche) Verfolgung der Christen durch Rom ist zu dieser Zeit nicht belegbar. Die durch die Kirche und Hollywood bekannte Christenverfolgung war weitestgehend eher eine Verfolgung der Juden und nur beiläufig von jüdischen Sekten, so auch der der Christen.

"Ohne Religion keine Moral."

Die Worte Moral und Religion in einem Satz zu sagen ist wie Materie und Antimaterie an einer Position zu halten. Es wird zwar liebend gerne von Kleriker und deren Anhängern praktiziert, ist aber in keiner Weise haltbar. Oder aber, vorgenannte haben eine sehr eigenwillig morbide Auffassung von Moral und Ethik. Aber wie kann auch eine Religion, die sich auf Aussagen des alten Testamentes aufbaut moralisch einwandfrei sein. Denn nach diesem Buch ist es offenbar sehr moralisch und ethisch zunächst die 10 Gebote auszugeben, an dessen (erst) 5. Stelle das Gebot ‚Du sollst nicht töten’ kommt, hernach aber eine Unmenge an Tötungsbefehlen auszugeben. Das AT / die 5 Bücher Mose beschreiben hernach eine erhebliche Menge an Morden, vom Brudermord bis zum Genozid. Die dort beschriebenen Zahlen der Ermordeten gehen in die Millionen zu einer Zeit, als es die dichte Besiedelungvon heute noch nicht gab.
Aber auch schon zuvor. Es ist eine sehr morbide Art von Ethik oder Moral eines seines ‚Schafe’ zu beauftragen, sein Kind dem Gott zu opfern und es dann als heroische Tat hinzustellen, wenn von diesem Opfer abgesehen wird.

Und eine Untersuchung zu Religion und Ethik/Moral: In den USA bekennen sich rund 84% der Menschen als gläubig bis streng gläubig, rund 13 % als Atheisten oder Agnostiker. In den Gefängnissen sitzen jedoch zu 98,7% Gläubige. Auf die Frage an die Gläubigen, ob sie erst im Gefängnis zum Glauben fanden oder zuvor schon Gläubig waren, antworteten 98,6 % schon vorher gläubig gewesen zu sein.

Wäre dies nicht eher Nahrung für die These ‚Mit Religion keine Moral?’ Warum auch Moral, wenn ich an einen alles verzeihenden Gott glaube?

Vergleiche auch Mal deine religiöse Moral mit der Moral eines Tieres, zum Beispiel eines Wolfsrudels. Du wirst schnell feststellen, dass die Moral des Wolfes um einiges höher steht.


…es in Ostdeutschland so viele Mütter gibt die ihre Kinder ermorden…

Wie passt in deine These, dass in sehr religiösen europäischen Ländern wie Italien und Spanien die Zahl der Kindstötungen um zum Teil ein Vielfaches über denen im säkulareren Deutschland liegt? Weiter, dass die Zahlen der belegten Kindtötungen in erzkatholischen Ländern wie Brasilien o. ä. den Zahlen in Deutschland spottet?
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12.06.2008 15:04 Uhr von Shakotai
 
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@Lone Zealot: ´Nein, heisst es nicht. Es heisst "Lot Tirzach" , Du sollst nicht morden.
Die Ahndung von Mord ist die gleich, ob Jude oder Nichtjude.´

So steht es geschrieben, so wurde es aber nicht umgesetzt. Schon schlimm, wenn ausgerechnet ein Atheist dich auf die Widersprüches deines heiligen Buches aufmerksam macht? Im Zweifel schlage selber nach.
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12.06.2008 15:20 Uhr von Shakotai
 
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@LoneZealot: ‚Das Böse das durch säkuläre Ideologien in die Welt kam und kommt, lässt religiöse Untaten zwergenhaft erscheinen.’

Stalinismus und Hitlerismus sind beides säkulärer Ideologien.’

ROFL. Ein widerlegtes Argument wird auch nicht durch starrsinnige Wiederholung richtiger! Noch einmal, Hitler war kein Atheist, er war Katholik. Selbst wenn er evangelisch gewesen wäre, lies mal Luthers Ausführungen zu den Juden und vergleiche sie mit Hitlers ‚Mein Kampf’. Sind die Unterschiede so groß? Unbestritten ist jedoch, das er (Seine Mitdenker) religiöse Riten und Vorgehensweisen in sein NS-Konzept einbaute, nachdem er sich der Macht des Opium fürs Volk bewusst wurde.
Stalin besuchte sogar die russisch orthodoxe Priesterschule bevor er sich eher zum Hegelianismus bekannte. Und ob der Hegelianismus als säkular oder Atheistisch zu bezeichnen ist?

‚Allein im letzten Jahrhundert wurden mehr Menschen von säkulären Ideologien ermordet, gefoltert und versklavt als von Religionen in der gesamten Menschheitsgeschichte.’

Um allein die belegten Zahlen der ausschließlich mit christlichen Hintergrund Getöteten zu erreichen hätten Hitler wie Stalin noch eine ganze Weile weitermachen müssen.

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