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Spanien: Politiker nennt Air Berlin "Air Goebbels" - Regierung entschuldigt sich

Nachdem die Behörden der Balearen-Inseln gebeten haben, dass die Fluggesellschaften auf Flügen nach Mallorca auch Katalanisch als Durchsage-Sprache nutzen, sagte der Air-Berlin-Chef Joachim Hunold, dass dies ein "Rückfall in mittelalterliche Kleinstaaterei" sei.

Joán Puig Cordón, ein katalanischer Politiker, nannte die Fluggesellschaft in seinem Blog daraufhin "Air Goebbels". Außerdem wurde das Unternehmenslogo in dem Blog durch ein Hakenkreuz "verziert". Die spanische Regierung entschuldigte sich nun bei Air Berlin.

Laut dem Tourismus-Staatssekretär Biel Mesquida seien die Aussagen Cordóns "inakzeptabel".


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Berlin, Regierung, Spanien, Politiker, Regie, Air Berlin
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2008 20:30 Uhr von terrordave
 
+26 | -2
 
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ich frag mich: wieso auf so einem flug überhaupt durchsagen in anderen sprachen außer deutsch nötig sind :D
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11.06.2008 20:37 Uhr von Robster666
 
+9 | -94
 
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11.06.2008 20:41 Uhr von MoDDa438
 
+28 | -3
 
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Meine Güte, es steht doch in Anführungszeichen... das "verziert"
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11.06.2008 20:55 Uhr von Nehalem
 
+10 | -4
 
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MENSCH DAVE: "wieso auf so einem flug überhaupt durchsagen in anderen sprachen außer deutsch nötig sind :D"

Sei doch nicht so INTOLERANT, vielleicht sitzen da auch mal Menschen drin die Katalanisch sprechen ja? :D

Grüße^^
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11.06.2008 21:53 Uhr von lopad
 
+14 | -4
 
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@KeinLakaiDerMedien: Stimmt, Rechtsextreme zünden keine Autos und Container an, die vergreifen sich viel lieber direkt an ausländische Menschen anstatt sich mit sowas zu begnügen.

Aber trotzdem, ob nun Rechts- oder Linksextreme, das ist alles nur der Abfall der Gesellschaft.
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11.06.2008 22:31 Uhr von CyG_Warrior
 
+7 | -4
 
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Wenn schon: dann bitte doch "Goebbel Air" oder "Air Goebbel"...also wirklich Herr Cordón, der Stil sollte doch gewahrt bleiben... ;-)

@Rechte- und Linkenhasser:
Könnt ihr euch nicht woanders kabbeln?
Blog, Forum oder sonstwo?
Mich nervt dieses Hickhack, was permanent in allen möglich Beiträgen/News auftaucht, echt!
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11.06.2008 23:42 Uhr von h1pe
 
+3 | -6
 
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" Wir bauen solange Flugzeuge: bis die Voegel laufen muessen." ist zwar unter der guertellinie aber trifft genau auf das zu...was viele von uns deutschen noch denken..


Nein Herr Schaeuble, ich plane nicht in die fussstapfen von H. Himmler zu treten.

Im gegenteil! ich versuche die augen der blinden zu oeffnen, die denken wir waeren immer noch NAZILAND
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11.06.2008 23:47 Uhr von no_trespassing
 
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@King2008: Australien mag uns :-) .

Bei denen haben wir echt ein Stein im Brett.
Liegt wohl daran, daß sie zweimal bei einer WM teilnehmen konnten und beide Male war es in Deutschland (1974, 2006).

Ansonsten ist uns auch Japan noch positiv gesonnen, auch ohne Wirtschaftsentwicklungsgelder zu bekommen.

Verbrochen haben WIR nix. Jedenfalls nicht in der Gegenwart.
Viele Länder, insbesondere in Europa haben einen Spin auf uns, weil wir mit zahlreichen deutschen Sonderwegen es zu enormen wirtschaftlichen Wohlstand gebracht haben.

Während die Deutschen das Leben eher als Pflicht begreifen und Arbeit an allererste Stelle setzen, ist der Süden Europas eher auf "la dolce vita" aus. Wirtschaftlicher Erfolg resultiert aber nur aus Arbeit (die fair bezahlt wird, aber das ist ein anderes Thema). Spanien, Italien, Frankreich, Polen, Ukraine, der gesamte Balkan - sie alle sind ex-sozialistische bzw. ex-kommunistische Staaten.

Deutschland wurde von den USA als Bollwerk gegen die Wirtschaftsform dieser Staaten verwendet oder grenzte sich selbst von diesen Wirtschaftsformen ab. Wir sind damit ganz gut gefahren. Als Ergebnis gehören all die Ex-Sozis und Ex-Kommis heute zu den "verspäteten Nationen". So wie Deutschland einst zur Jahrhundertwende, als sich die Nationalstaaten bildeten und Deutschland es verpaßt hatte, erfolgreich Kolonisation zu betreiben (wie Frankreich, Spanien, Portugal und vor allem Großbritannien).

Viele Länder Europas sind heute von Deutschland massiv abhängig, sei es durch Nettozahlungen über die EU oder das Aufbauen von Fabriken im Ausland und das Schaffen von Arbeitsplätzen.

Und diese Abhängigkeit frustriert. Es ist wohl mehr eine Antipathie, die aus der Wut auf sich selbst wächst, weil halb oder gar dreiviertel von Europa eingestehen muß, daß sie mit ihrer (selbstgewählten?) Wirtschaftsform auf dem Holzweg waren. Die soziale Marktwirtschaft war nach dem Krieg ein deutscher Sonderweg, der mit den typisch deutschen Tugenden wie Fleiß und Disziplin Deutschland zu dem gemacht hat, was es heute ist.

Deutschland ging - verglichen mit vielen anderen - aus dem Zweiten Weltkrieg eindeutig gestärkt hervor. Nach 1990 und dem Fall des Eisernen Vorhangs zeigte sich das nochmal besonders aus dem Ostblock.
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11.06.2008 23:57 Uhr von h1pe
 
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hast du das aus dem geschichtsbuch abgeschrieben? du schreibst es aus einer liberalen sicht und vertrittst keine so wirklich...

du bist schon so "freundlich" gestellt das du fasst wieder "unfreundlich" wirkst...=)

Antiphatie triffts aber!
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12.06.2008 01:16 Uhr von no_trespassing
 
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@h1pe: In einem Geschichtsbuch wird das in der Form nicht drinstehen, weil es eine Schlußfolgerung aus einer geschichtlichen Entwicklung ist. Sowas eignet sich dann eher für einen Zeitungskommentar ;-) .

Ich vertrete auf jeden Fall die Soziale Marktwirtschaft. Kapitalismus ist nichts schlechtes. Es hat sich weltweit bewiesen, daß diese Wirtschaftsform der größtmöglichen Anzahl an Menschen die größtmögliche Form an Wohlstand bringt, wenn sie unter sozialen Aspekten umgesetzt wird.
In den letzten Jahren (genauer seit Mitte der 90er) ist die Soziale Marktwirtschaft durch die Globalisierung unter Beschuß geraten. Und hier hat es der Gesetzgeber - egal welche Couleur an der Macht war - verpaßt, wirksam entgegenzusteuern. Oft wurden auch Entscheidungen getroffen, die zu "wirtschaftsfreundlich" sind und die dem Standort Deutschland eher Schaden zufügen als nutzen.

Deutschland wird sich auch damit abfinden müssen, daß man Sympathien nicht erkaufen kann, zumindest nicht innerhalb der Bevölkerung. Auf hoher politischer Ebene kann man zumindest nicht gegen Deutschland schießen, das war´s dann aber auch schon. Wie in der News sucht die Antipathie dann oft ihren Ausdruck in Vergleichen mit der NS-Zeit (siehe News).
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12.06.2008 03:19 Uhr von StevTheThief
 
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@ no_trespassing: bin beeindruckt!

super geschrieben und ausgedrückt!
hätte es nicht besser gewusst!

vielen dank!
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12.06.2008 12:33 Uhr von Kate82
 
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jaja...die Katalanen Ich denke nicht,dass diese Aussage von Cordón irgendwie negativ gegen Deutschland gerichtet war...vielmehr ist Katalunien ein sehr patriotischer Staat Spaniens..Ich lebe in Spanien und bekomme das oft zu spüren,dass Katalunien ein eigener Staat sein will...es wird kein spanisch dort gesprochen und man ist verpflichtet katalunishc zu sprechen..alle anderen Regionen Spaniens haben förmlich Wut auf die Katalanen.Was die Aussage Cordóns betrifft,hat er sich demzufolge wohl ausschliesslich äusserst gekränkt gefühlt...wie könne man seinen Staat Katalunien auch vergessen....total bescheuert!Ich lebe in Galicia...hier gibt es auch eine zweite Amtssprache..aber Spanisch bleibt Spanisch..und wenn man in Spanien lebt ist doch zu erwarten,dass man diese Sprache auch spricht..(Castellano) Warum also Katalanisch als Durchsage...totaler Schwachsinn..Ich kann dem Air-Berlin-Chef nur zustimmen!
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12.06.2008 15:37 Uhr von Fekuleto
 
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Warum denn Sprachenstreit? Zuerst die Nationalsprache und dann für alle als neutrale Zweitsprache Esperanto. Esperanto ist neutral, leicht zu lernen und stellt keine andere Sprache zurück.

Der ganze Hickhack könnte ein Ende haben, und für Europa wäre es ein Segen.
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12.06.2008 16:41 Uhr von Citron
 
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von Krauts und Wehrmachtsuniformen: Was denken die denn von den Deutschen. Die Leute in de laufen zum Teil in Lederhosen und essen Schweinshaxe Weißwurst und Sauerkraut und der andere Teil rennt in Wehrmachtsuniform herum. oder wie?

na toll....
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12.06.2008 22:50 Uhr von h1pe
 
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deutsche kennen keine: enttabuisierung x]
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13.06.2008 15:12 Uhr von Martin Reisbeck
 
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So sind die Deutschen: Wenn sich unsere Regierung jedes Mal entschuldigen würde, weil bei uns offen eine fremde Nation verunglimpft wird, müssten wir ein Heer von Pardon-Gesandten rund um den Globus schicken. Äußert sich bei uns jemand beleidigend über andere Ethnien oder Nationen, wird das aber mittlerweile von der Öffentlichkeit selbstredend als "angemessen", "normal" oder "witzig" bewertet. Alleine die abschätzigen Witze über Polen als Nation von Dumpfbacken und Dieben, haben meiner Ansicht nach eine Größenordnung erreicht, die bedenklich stimmt. Wenn ausgerechnet vor diesem Hintergrund jemand in Tränen ausbricht, weil niemand die Deutschen liebt, kann ich nur noch fassungslos den Kopf schütteln über das Ausmaß an selektiver Wahrnehmung. Austeilen gerne - beim Einstecken aber Weltmeister der Heulsusen. So sind die Deutschen wirklich.
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14.06.2008 10:58 Uhr von realfortran
 
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@Martin Reisbeck: dem ist nichts mehr hinzuzufügen...
es ist eher bedenklich, das es immer noch rudelweise deutsche gibt, die sich über solch einen kikifax aufregen können.

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