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Bad Harzburg: 42-Jähriger wegen sexuellen Missbrauchs zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt

Ein 42-jähriger Mann aus Bad Harzburg musste sich am gestrigen Dienstag wegen sexuellen Missbrauchs an seiner Stieftochter verantworten. Das Braunschweiger Landgericht hat ihn nun zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Der Angeklagte hatte seine Stieftochter seit dem fünften Lebensjahr regelmäßig missbraucht. Insgesamt soll er sich 995-mal an ihr vergangen haben.

Dass er nicht die Höchststrafe bekommen hatte, hat er nur seiner Selbstanzeige und seinem Geständnis zu verdanken.


WebReporter: Pinky_Gizmo
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Jahr, Gefängnis, Missbrauch, Bad
Quelle: www.goslarsche.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2008 14:53 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+0 | -0
 
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Wenigstens musste das arme Mädchen nicht noch vor Gericht aussagen, da der Stiefvater ein umfangreiches Geständnis abgelegt hatte.
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11.06.2008 15:17 Uhr von golddagobert
 
+4 | -1
 
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wow mal keine Bewährung, aber immer noch viel zu wenig, warum bekommt der keine 20 Jahre ??? Aber wie schon vor mir erwähnt, Du darfst in Deutschland vergewaltigen, jemanden ins Koma prügeln etc. aber wehe wehe Du bescheißt das Finanzamt oder lädst Dir irgendwelche Musik oder Filme bzw. Software illegal runter.

mal sehen wo das noch hinführt..........
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11.06.2008 15:17 Uhr von Menig
 
+2 | -1
 
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je vergewaltigung gerade mal zwei tage (aufgerundet) inhaftierung !
und das auch nur wenn er nicht wegen guter führung
etc. vorzeitig entlassen wird... in was für einem rechtsstaat
leben wir eigentlich ? man man man..
1000 vergewaltigungen....
mißbrauch schutzbefohlener...
und wat weiß ich was das noch alles ist....
aber hauptsache ordnungsgemäß seine steuern gezahlt...
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11.06.2008 15:24 Uhr von pippin
 
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Das werd ich nie verstehen: Wieso kriegen Straftäter wegen einer Selbstanzeige und eines Geständnisses Strafmilderung?
Das einzig positive daran ist, dass das Mädchen nicht mehr vor Gericht aussagen muss.

5 Jahre für knapp 1.000 Vergehen?
Und das soll Gerechtigkeit sein?

Dies ist wieder so ein Fall für die Hölle auf Erden!
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11.06.2008 15:27 Uhr von derSchmu
 
+3 | -0
 
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ich wollt grad sagen, endlich mal ne gescheite Verurteilung, aber wenn man das so aufdroeselt ist das echt armselig...2 Tage pro Missbrauch...nicht falsch verstehen, aber das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...da schmeckt man erst, wie bitter die deutsche Rechtssprechnung ist...
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11.06.2008 15:37 Uhr von DEaS
 
+2 | -2
 
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unfassbar! 7 lange Jahre wurde sie von ihm vergewaltigt und hat nur 6 Jahre bekommen, einfach unfassbar!

Da meint man echt, das der nur 6 Jahre aus Solidarität zu den anderen Häftlingen bekommen hat, die länger sitzen müssen, weil die keinen weh getan haben sondern halt "nur" Musik aus dem Internet geladen haben.

Einfach nur pervers krank wie weit der Staat die kapitalistische Ebene fährt und das Menschliche total vergisst.
Der der halt Musik sich geladen hat, der hat ja einen Wirtschaftlichen schaden verursacht. Der, der sich an seiner Tochter vergreift, der hat ja kein Geld geklaut oder sowas, der zahlt ja brav die Steuern.

Vielleicht sollten die im Bundestag festlegen, wieviel Wert in Euro das Menschsein hat.
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12.06.2008 02:04 Uhr von Borgir
 
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viel zu: mildes urteil. sechs jahre...das ist ja ein witz...danach nimmt er sich dann die nächste vor
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12.06.2008 20:22 Uhr von Snowman-ltd
 
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Wie sieht es eigentlich aus wenn "zufällig" sein Name, Adresse und Bilder von ihm auftauchen?? "durch zufall versteht sich!! ;-)
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12.06.2008 21:40 Uhr von Snowman-ltd
 
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Es ist erschreckend: Die Gefahr lauert innerhalb der Familie. Sie ist so leise und unscheinbar, dass man Sie kaum erkennt.

Die Täter nutzen die vertraute familiäre Gemeinschaft oder Freundschaft um sich gekonnt zu verbergen. Du kannst es dir nicht vorstellen das ein Mensch den du magst und kennst ein Marionetten spielendes Monster ist.

Es ist so unglaublich wichtig, dass alle Väter und Mütter sich sensibilisieren, denn Pädophile Mütter sind auch schon keine Seltenheit mehr. Sie arbeiten meist nach einem Schema, welches mit kleinen Grenzüberschreitungen beginnt, langsam aber systematisch gesteigert wird. Dem Kind wird beigebracht, es sei schuld, es wolle es ja auch. Da es gezwungen wird dies zu bestätigen, verstärkt sich das eigene empfinden der Schuld. Es folgen Drohungen verschiedenster Art und die ständige Zusicherung, dass man dem Kind nicht glaubt. Dies ist für das Kind eine bestätigte Tatsache, da der Täter mindestens ein Freund oder engeres Mitglied der Familie ist.

Das Kind erlebt im alltäglichen Umgang, dass der Täter seinen festen, geliebten Platz in der Familie hat. Alleine die Tatsache, dass der Täter erwachsen ist, lässt das Kind das gewohnte Machtgefälle erkennen, dem es sich unterordnet und nicht entziehen kann.

Kinder haben ein natürliches Vertrauen, was durch solche Taten verloren geht und sich schwer mitteilen kann. Nur gut geschulte Eltern können manche Hilfeschreie verstehen, denn allzu oft sind Sie in „normalen“ Problemen versteckt. Ich empfehle die Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt.

Der kleine grüne Flyer gehört in jeden Haushalt. Auch wenn es euch ärgert und es unfassbar ist, vergesst nicht die Gerichte sprechen nicht Recht, sondern fällen nur Urteile. Seit trotzdem mutig und brecht das Schweigen.

-Annett J.-

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