11.06.08 11:24 Uhr
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Nordatlantik: Giftige Belastungen in der Tiefsee

Laut US-Forschern sind in 1.000 und 2.000 Metern Wassertiefe Rückstände der Pflanzenschutzmittel DDT und Tributylzinn gefunden worden. Untersuchungen an neun verschiedenen Tiefseekalmaren haben dies bestätigt. Die Tiere wurden in unterschiedlichen Tiefen gefangen.

Vor geraumer Zeit hat man mit diesen Giften Schiffsrümpfe angestrichen. Dies sollte einen Befall von Algen, Seepocken und anderen Meeresorganismen vorbeugen. Die Stoffe bauen sich nur langsam in der Umwelt ab.

Zitat: "Es war schon überraschend, dass wir in den Tieren dieses tiefen und abgeschiedenen Lebensraums zum Teil hohe Gehalte an Schadstoffen fanden". Auch bei Walen wurde der Schadstoff vorgefunden. Unklar ist, ob es zu den Kopffüßern eine Verbindung gibt.


WebReporter: Do-28
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gift, Belastung, Tiefsee
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2008 13:53 Uhr von alicologne
 
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Toll und wer steht am Ende der Nahrungskette?

So schließt sich der Kreislauf und wir bekommen das Gift durch die Nahrung zurück das wir selber in die Natur gebracht haben.

Eine andere Frage: Wann baut sich DDT selber ab, wenn überhaupt?
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12.06.2008 02:12 Uhr von Borgir
 
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tja: wer hätte das gedacht? gift an schiffen geht ins wasser über....unfassbare sache und wird sind alle total überrascht
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12.06.2008 10:28 Uhr von vostei
 
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@alicologne: in Wasser dauert es sehr lange bis DDT sich in DDD oder DDE umwandelt - an der Wasseroberfläche durch den Einfluss von Licht und in Tiefenwasser durch Hydrolyse.
Besser ist es, wenn es garnicht erst ins Wasser gelangt - dies geschieht zB, wenn es tonige Erden durchläuft, bevor es das Grundwasser erreicht - Ton wandelt es ziemlich zügig um - aber auch nicht restlos.

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