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Papst sagt ja - Nach Wechsel zur katholischen Kirche bleibt Pfarrer verheiratet

Ein 51-jähriger ehemaliger verheirateter evangelischer Pastor, der Kinder hat, bleibt nach seinem Konfessionswechsel verheiratet. Das wurde auch vom Papst abgesegnet. Die Gemeinde erfuhr es nach der Abendmahlfeier am Sonntag. Da war der Pastor bereits "mit sofortiger Wirkung" vom Dienst befreit.

Das ist nicht der erste Fall, zu Zeiten von Johannes Paul II. sollen es jährlich acht Fälle weltweit gewesen sein. "Weltweit gibt es mehrere Zehntausend verheiratete katholische Priester", meldet das Internetportal "kirchensite". Katholische Priester sollen frei bei der Wahl ihrer Lebensform sein.

Es sei eine Gewissensfrage, so der Neukatholik. "Mit meiner Frau habe ich überlegt, wo die Treue zum Wort Gottes am ehesten bewahrt wird", erklärte der Konvertit. Seine Wahl fiel auf die katholische Kirche.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Kirche, Pfarrer
Quelle: www.abendblatt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2008 08:28 Uhr von jsbach
 
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Das gab es auch in meiner Gegend schon. Das ein evangelischer Pastor zum katholischen Glauben konvertiert ist. Muss halt die ganzen Sakramente nachholen und auch noch zusätzlich katholische Theologie "ein wenig" studieren. In der CZ vor der Wende, war die katholische Kirche im Untergrund und da wurde auch geheiratet. Nicht orthodox sondern röm-kath. und die sind nach der Wende auch noch Pfarrer/Priester.
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11.06.2008 11:39 Uhr von Nachtmensch
 
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Meinung zum Zölibat: Die in der Quelle geäußerte Meinung zum Zölibat, finde ich nicht verkehrt.
"Auch Angehörige anderer Berufe, die von ihrer Arbeit völlig in Anspruch genommen werden, sollten überlegen, ob Ehelosigkeit nicht der richtige Weg ist."

Es wollen zwar viele nicht sehen, aber "Pfarrer" ist eben ein Fulltime-Job. Wenn Abends ein Sterbefall ist, kann er nicht sagen: "Ich hab´ Feierabend." Wenn mitten in der Nacht jemand anruft der Beistand braucht, kann er nicht sagen: "Ich will pennen."

Dann gibt es noch viele Andere Punkte die zur Gemeindeleitung gehören und was weiss ich. Ich bin evangelisch, aber ich würde es für sinnvoll halten, wenn sich hier auch mehr Pfarrer die Frage stellen würden, ob sie lieber Familie oder das Pfarramt haben wollen. Eines leidet immer. Entweder die Familie, weil beim Familienabend noch ein Sterbefall kommt und der Pfarrer (egal ob es jetzt die Mutter oder der Vater ist) dorthin fahren muss, oder die Gemeinde leidet, weil der Pfarrer einmal einen Termin absagt, um auch mal seine Kinder zu sehen und dann in der Gemeinde die Meinung entsteht: "Der ist ja sowieso nie hier."... Obwohl das dann selten genug mal vorkommt.

In anderen Berufen ist es ja nicht anders. Wenn jemand stark beruflich eingebunden sind, sollte er bzw. sie schauen, ob eine Ehe dann wirklich das richtige ist. Ob es wirklich in Ordnung ist, diese Verantwortung auch noch zu tragen.

Aber um nochmal zum Zölibat zu kommen: An sich halte ich ihn für eine gute Sache (gibt mir ruhig Minuspunkte... jaja), aber das Pflicht-Zölibat der katholischen Kirche halte ich für eine Bevormundung. Ich meine eher, dass man sich als angehender Pfarrer wirklich ernsthaft die Frage stellen sollte, ob man wirklich beides will und kann.
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11.06.2008 12:18 Uhr von jsbach
 
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@ Oberlehrer: ein berechtigte Frage ob die Ehe jetzt katholisch nachgeholt werden muss. Aber da muss man schon in so einem speziellen Fall die Diözese anrufen und die Rechtsauskunft (gibt es, ja) und den Fall schildern. Aber es ist eine Zeremonie, eine kirchliche Heirat. Was standesamtlich abgesegnte ist, das ist rechtsentscheidend. Es gibt ja genügend geschiedene evangelische Pastoren die teilweise ein zweites Mal geheiratet haben. Mir persönlich bekannt.
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11.06.2008 14:31 Uhr von Astardis666
 
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@Nachtmensch: Ja, ne, ist klar...Nur weil man einem bestimmten Beruf nach geht, sollte man sich überlegen, ob man heiratet und eine Familie gründet?
Haben schwerer arbeitende Menschen kein Anrecht aufs glücklich sein mit einer Familie? Nur weil sie Jobs machen, die andere nicht machen können/wollen und damit der Gesellschaft einen Dienst leisten, sollen sie sich auch noch überlegen auf ihr privates Glück zu verzichten?
Am besten gleich noch das Zölibat für Ärzte einführen, die sind ja ständig im Dienst um Menschen zu behandeln, die krank oder verletzt sind. Oder Polizisten, weil die leben ja so gefährlich und das kann man keinem Ehepartner oder Kind zumuten.
Oder Müllmännern, denn die stinken ja so toll. Schichtarbeiter sind auch nicht zu vergessen - ständig wechselnde Arbeitszeiten - ne, die sollen sich mal lieber überlegen, ob sie heiraten.
Ach ja und dann noch am besten alle Arbeitslosen das Zölibat nahe legen, denn wer nicht arbeitet, hat auch kein Anrecht aufs Eheglück...
In was für einer Welt lebst Du eigentlich???
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11.06.2008 15:20 Uhr von Nachtmensch
 
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@Astardis666: Astardis, in was für einer Welt ich lebe? Bestimmt in keiner anderen als du. Was ist das das überhaupt für eine Überreaktion... Naja... wirst schon deinen Grund haben.

Ich glaube, dass du mich nicht ganz verstanden hast.

Mein letzter Absatz war:
"Aber um nochmal zum Zölibat zu kommen: An sich halte ich ihn für eine gute Sache (gibt mir ruhig Minuspunkte... jaja), aber das Pflicht-Zölibat der katholischen Kirche halte ich für eine Bevormundung. Ich meine eher, dass man sich als angehender Pfarrer wirklich ernsthaft die Frage stellen sollte, ob man wirklich beides will und kann. "

Ich habe NICHT für ein Pflicht-Zölibat plädiert. Das halte ich, wie du bestimmt gelesen hast, für eine Bevormundung. Viel mehr habe gemeint, dass jemand, der einen intensiven Beruf ausübt, sich die Frage stellen sollte, ob er oder sie zusätzlich sich um seine Familie kümmern kann.

Natürlich haben schwer arbeitende Menschen Anrecht auf Glück. Ich denke das meintest du in deinem Beitrag, da stimme ich dir auch vollkommen zu. Allerdings lebe ich in einer Welt (vielleicht leben wir da wirklich in unterschiedlichen Welten) in der es nicht so gut ist, halbe Sache zu machen.

Familie, da wirst du mir sicher zustimmen, Astardis, sollte kein Statussymbol ein. Kein Bild, was man sich auf den Schreibtisch stellt. Wenn ein Manager seine Kinder nur ein paar Mal im Jahr sieht, weil er in Frankfurt arbeitet und seine Frau mit den Kindern in Bremen lebt, ist das Familienglück? Tut er damit sich selber und seiner Familie einen Gefallen?

Ich bin der Meinung, dass man vorher darüber nachdenken sollte. Genau dies habe ich versucht in meinem Beitrag auszudrücken.

Dann hast du geschrieben: "Ach ja und dann noch am besten alle Arbeitslosen das Zölibat nahe legen, denn wer nicht arbeitet, hat auch kein Anrecht aufs Eheglück..."

Da fühle ich mich ein wenig auf den Fuß getreten. Das habe ich nie geschrieben und wird durch meinen Beitrag, so wie ich ihn meines Erachtens geschrieben habe, auch nicht impliziert.

Vielleicht liest du meinen Beitrag nochmal in Ruhe, ohne deine Aversionen gegen das Zölibat, durch und überlegst, ob wir nicht doch in der gleichen Welt leben, okay? ;-)
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11.06.2008 16:23 Uhr von Jean-Dupres
 
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Das der Papst sein JA-Wort geben muss zeigt: mir nur das selbst der Papst nicht begriffen hat, dass das Zölibat bei seiner Einführung kein Verbot darstellte !!!
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11.06.2008 20:41 Uhr von datenfehler
 
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jaja Hauptsache Clubmitglied...
Zur Not werden Regeln gebeugt oder ignoriert oder neu ausgelegt.
Lustig, solche Vereine, mit schwächer werdenden Mitgliederzahlen. Machen viele lustige Sachen, um Mitglieder werben zu können...
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12.06.2008 13:31 Uhr von Nachtmensch
 
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Sehr Interessant Hier wird ja munter rumbewertet. Aber keiner mischt sich in die Diskussion zwischen mir und Astardis ein. Keiner schreibt seine Meinung sondern bewertet nur. Schade... Auch Astardis scheint nicht Manns genug zu sein, mir auf meinen letzten Beitrag zu antworten. Wenn nicht mehr als die Polemik aus dem einen Beitrag da ist, mein Beileid, Astardis. Aber so ist eine Diskussion ja lachhaft.
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12.06.2008 14:44 Uhr von Astardis666
 
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@Nachtmensch: Nana, mal nicht gleich persönlich werden, wenn ich nicht sofort auf Kommentare reagiere - man hat ja auch noch andere Sachen zu tun, als den ganzen Tag vor der Kiste zu sitzen.
BTT: Du magst ja Deine Meinung zum Zölibat haben und dieses gut finden - Deine Meinung spreche ich Dir nicht ab, steht mir ja auch nicht zu, aber ich persönlich bin da eher anderer Ansicht, weil das Zölibat, ob durch Regeln auferlegt oder durch eigene Entscheidung, einfach unnatürlich ist.
Was denkst Du, warum es, speziell in der kat. Kirche immer wieder zu Übergriffen durch Priester auf Kinder kommt? Ganz einfach, weil die Hormone verrückt spielen, wenn man den natürlichen Drang zu lange unterdrückt. Der Mensch ist das einzige "Tier" welches sich zölibatär verhält, weil es von ihm gefordert wird. Also ein völlig unnatürliches Verhalten, welches oft auch unnatürliche Handlungen nach sich zieht.
Aber vom Pflicht-Zölibat der Kirche hältst Du ja zum Glück auch nichts.
Aber auch ein selbst auferlegtes Zölibat halte ich für Schwachsinn. Was sollen die Kerle machen, die sich, folgt man Deiner Meinung, gegen eine Partnerschaft entschieden haben machen? Ständig ins Puff rennen?? Ist bestimmt recht günstig auf Dauer. Weil Freundin dürfte er ja demnach auch keine haben - ist ja auch eine feste Beziehung, die mit dem Beruf nicht vereinbar ist...Nicht praktikabel!
Eine Beziehung oder Familie ist nicht als Statussymbol zu sehen, wie Du es so schön ausgedrückt hast, sondern dient ausschließlich dem persönlichen Wohlbefinden und Glück der beteiligten Personen. Und dies soll/darf man so pauschal, wie Du es gemacht hast, nicht bestimmten Berufsgruppen, die zeitlich halt stärker involviert sind, absprechen. Oder es ihnen "nahe legen" es sich zu überlegen...
Du magst recht haben, dass ich eine Aversion gegen das Zölibat hege, dies kommt wohl auch daher, dass ich Atheist bin und mit dem Dummfug speziell der kat. Kirche noch nie was anfangen konnte.
Sehe Dich hiermit als nicht persönlich angegriffen ^^
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12.06.2008 18:29 Uhr von Nachtmensch
 
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@Astardis666: Hallo Astardis!

Erstmal will ich mich für das "Auch Astardis scheint nicht Manns genug zu sein, mir auf meinen letzten Beitrag zu antworten." entschuldigen. Seit gestern hatte ich nicht mehr reingeschaut und dann habe ich gesehen, dass sich bei der Diskussion noch nicht getan hatte, da hab´ ich dir fälschlich unterstellt, dass du mit deinem Beitrag nur etwas heisse Luft produzieren wolltest.
Ich hätte da noch etwas abwarten müssen.

Ansonsten gebe ich dir Recht, das Zölibat und der damit aufgestaute Trieb machen einige Priester zu Sexualstrafstätern. Aus der evangelischen Kirche ist mir kein Fall bekannt. Nach deiner Begründung denke ich jetzt, dass ich das Wort "Zölibat" in dem Zusammenhang, den ich ziehen wollte, falsch verwendet habe. Beziehungsweise hätte ich mir darüber im klaren seien müssen, welche Asssoziationen das Wort weckt. Für mich ist das heutige Zölibat gleichbedeutend mit Ehelosigkeit. Wie man weiss, gibt es ja doch etliche Priester die trotzdem Sex haben. Habe vor einiger Zeit noch von einem Priester gehört, der bei seiner Haushälterin so gut "Seelsorge" geleistet hat, dass sie Schwanger wurde.

Aber Zölibat meint natürlich eigentlich wirklich die Enthaltsamkeit. Da habe ich mich wirklich im Wort vergriffen (bzw. habe mich zu sehr durch das Zitat aus der Quelle leiten lassen), denn Sex zu haben, wollte ich niemandem absprechen. Mir ging es primär in meinem Beitrag um den Schutz der Familie. Wenn ein Pfarrer eine Frau hat, die vielleicht auch Pfarrerin ist, dann können beide, so denke ich, trotz Gemeinde, ein erfülltes Eheleben haben. Gleiches würde auch für eine Ärztin gelten, die mit einem Tischler verheiratet ist.

Erwachsene können leichter differenzieren und verstehen (auch wenn sie sich dadurch vielleicht einsam fühlen), dass ihr Ehepartner in seinem Beruf stark eingebunden ist. Kinder haben damit weitaus größere Schwierigkeiten.

Um es jetzt ganz ohne Zölibat zu formulieren: Ich denke, dass Leute, die beruflich stark eingebunden sind, wirklich überlegen sollten, ob eine Ehe und insbesondere die Mutterschaft und Vaterschaft angebracht ist. Gerade heute, wo viele Ehen geschrieben werden, könnte man, wenn man beruflich in einer intensiven Phase ist, mit dem Heiraten erstmal abwarten. Eine Beziehung kann man auch ohne Heirat führen. Gleiches denke ich für die Erfüllung des Kinderwunsches: Muss man unbedingt ein Kind zeugen, wenn der Mann gerade in einer beruflich intensiven Phase und die Frau mitten im Studium ist? Wem ist damit geholfen?


Habe deinen letzten Beitrag gerade mit einem Plus bewertet. Denn dadurch ist mir meine etwas unglückliche Formulierung erst aufgefallen, das ging ja doch in eine etwas andere Richtung ;-)

Also dann, schönen Abendnoch!
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20.06.2008 19:11 Uhr von Hugo Tobler
 
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Der protestantische Pfarrer ging vom Regen in die Traufe!
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20.06.2008 19:35 Uhr von Hugo Tobler
 
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Das Zölibat in der katholischen Lehre! Laut: Heinrich Denzinger „Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen“

1809 Kan.9
Wer sagt, Kleriker, die in den heiligen Weihen stehen, oder Ordensleute die feierlich Keuschheit gelobt haben, könnten eine Ehe schliessen, und der Vertrag sei gültig, trotz Kirchengesetz oder Gelübte, und der entgegengesetzte Standpunkt sei nichts anderes, als die Ehe zu verurteilen; und alle könnten eine Ehe schliessen, die nicht fühlen, dass die Gabe der Keuschheit (auch wenn sie diese gelobt haben) besitzen: der sei mit dem Anathema (der sei verflucht) belegt. Denn Gott verweigert (sie) denen nicht; dass wir über das hinaus versucht werden, was wir können.

1810 Kan. 10
Wer sagt, der Ehestand sei dem Stand der Jungfräulichkeit oder des Zölibates vorzuziehen, und es sei nicht besser und seliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat zu bleiben, als sich in der Ehe zu verbinden: der sei mit dem Anathema (der sei verflucht) belegt.
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21.06.2008 22:55 Uhr von Hugo Tobler
 
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Zitat aus: Uta Ranke Heinemann
„Eunuchen für das Himmelreich“
ISBN 3-455-08281-5

Auf den Seiten: 31ff

Aber sonst wird im Neuen Testament die Gnosis und ihre Ehe- und Sexualfeindlichkeit abgelehnt. Es wird gewarnt vor den „Lügenrednern, die Verbieten zu heiraten“ (1. Tim 4,3), ein Satz, den Luther 1520 in seiner Schrift „An den christlichen Adel deutscher Nation“ dem Papsttum entgegen hält: „Da ist nun der römische Stuhl aus eigenem Frevel darauf verfallen, dem Priesterstand zu verbieten, ehelich zu sein. Das hat ihnen der Teufel befohlen, wie St. Paulus 1. Tim. 4 verkündet: „Es werden Lehrer kommen, die Teufelslehren bringen und verbieten zu heiraten“! „„Dadurch ist viel Jammer geschehen und ist Ursache gewesen daführ, dass die griechische Kirche sich absonderte. Ich rate, man lasse jedem seine Freiheit, ehelich zu sein oder nicht ehelich zu sein““!
Und in seiner Schrift „Von der Babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ 1520 schreibt er: „Ich weiss was Paulus gebietet: „Ein Bischof soll eines Weibes Mann sein“! Darum lassen wir all diese verfluchten Menschensatzungen fallen, die allein zur Vermehrung grosser Gefahr, zur Sünde und Bosheit in die Kirche eingeschlichen sind... Warum sollte mir die Freiheit genommen werden, durch einen fremden Aberglauben und Unwissenheit“?
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21.06.2008 23:00 Uhr von Hugo Tobler
 
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Die katholische Kirche zeigt mit dem Zölibat, lediglich, dass sie knausrig ist, obwohl die reichste Kirche überhaupt, spart sie mit dem Zölibat hunderte von Millionen Euro, weil sie keine Familien, Kinder etc. mit finanzieren muss.
Im weiteren fallen ihr viele Erbsachen zu, da sehr viele Geistliche, Erstgeborene, oder Einzelkinder sind.
Es geht halt auch hier wieder um Geld, um viel Geld.

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