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Einbürgerungstest ist ab 01.09.2008 bundesweit einheitlich

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gibt es ab 01.09.2008 einen einheitlichen, bundesweiten Einbürgerungstest. Die 310 Testfragen wurden an der Berliner Humboldt-Universität ausgearbeitet.

Zum Bestehen müssen 17, von 33 gestellten Fragen, korrekt angekreuzt werden. Ein Wegfall des "Gesinnungstests" (Bayern und Baden-Württemberg) wird nicht erfolgen. Dieser folgt, wenn ein Verdachtsmoment vorliegt.

Der Inhalt des Einbürgerungstests besteht aus dem Grundwissen in Politik, Geschichte und Gesellschaft. Auch sind spezielle Fragen bezüglich der jeweiligen Landeshauptstadt oder des Wappens vorhanden. Die Bundesländer dürfen Vorbereitungskurse anbieten.


WebReporter: Do-28
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Einbürgerung
Quelle: www.tagesspiegel.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2008 09:27 Uhr von golddagobert
 
+26 | -1
 
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richtig so, jedoch ein witz verglichen mit den Auflagen bzw. test in anderen Ländern.
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11.06.2008 09:40 Uhr von Kanarifan
 
+12 | -3
 
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Vorbereitungskurs? Was soll das denn,der Test sollte ohne Vorbereitungskurs gemacht werden,nur so sieht mann das interesse,wenn sie sich ihr Wissen selber anneignen müssen!Zb mal Deutsche Nachrichten sehen,statt immer nur das eigene Programm!Denen wird es viel zu einfach gemacht!Aber in Sache Ausländerpolitik ist Deutschland eh nicht mehr zu helfen!
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11.06.2008 09:41 Uhr von coolio11
 
+14 | -3
 
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den Fragebogen werde ich probeweise mal ausfüllen: damit ich erfahre, ob die Behörden mich einbürgern würde, wenn ich Ausländer wäre und in Deutschland eingebürgert werden wollte.

Vielleicht würde ich durchfallen, wer weiß, und ich dürfte nicht Deutscher werden...
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11.06.2008 09:50 Uhr von stufstuf
 
+13 | -3
 
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Find den Test schwachsinnig! Mal ganz ehrlich, was soll das bringen....vorher gibt es Kurse, die Teilnehmer lernen die Antworten einfach auswendig. Aber damit ist nicht gesichert, dass sie auch die Sprache können! Daher völlig unnötig, besser wär es ja wohl, einen Sprachtest zu machen. Was bringt es bitte, wenn derjenige zwar weiß, wann der 1. Weltkrieg angefangen hat, aber beim Arzt nicht erklären kann was ihm fehlt?!

Und wenn schon, dann bitte auch einen Test für Deutsche! Wenn dann jeder fliegt, der durchfällt, wird es aber verdammt leer in diesem Land.
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11.06.2008 09:51 Uhr von Pitbullowner545
 
+13 | -0
 
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ich: hoffe mal man folgt dem vorbild der USA und bietet das ding NUR in landessprache an
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11.06.2008 09:53 Uhr von Phyroad
 
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@ golddagobert: Für manche mag das vielleicht ein Witz sein aber ich denke es gibt genug Deutsche die hier geboren und aufgewachsen sind die diesen Test nicht schaffen würden!
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11.06.2008 10:01 Uhr von xella
 
+3 | -0
 
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Quelle: In der Quelle stehen einige Fragen, die gestellt werden. Ich hoffe doch mal, dass die sich mehr als 30 Fragen überlegt haben und nicht immer die selben Fragen stellen, sonst kann man sich den Test auch sparen.
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11.06.2008 10:07 Uhr von JCR
 
+3 | -0
 
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@ xella: Zumindest beim "Hessentest" handelte es sich um stupides Auswendiglernen. Unnd ich bezweifle ernsthaft, dass bundesweit ein Testdurchgesetzt wird, der über diese minimale Lernleistung hinausgeht.
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11.06.2008 10:07 Uhr von golddagobert
 
+2 | -1
 
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jo ....l: habe gerade mal den Test gemacht. Muss ehrlich sagen das ich auch nicht alle fragen wusste aber 28 / 30 habe ich richtig beantwortet. Für alle die Ihn auch machen wollen hier der Link :

http://www.welt.de/...
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11.06.2008 10:12 Uhr von JCR
 
+3 | -0
 
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Bei dem Test sollen es 30 aus insgesamt 310 Fragen sein. Immerhin setzt der Test Kenntnisse der deutschen Sprache voraus, dasist schonmal einer der wesentlichen Punkte in Sachen Integration.
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11.06.2008 10:19 Uhr von high-da
 
+3 | -2
 
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puuuhhhh: knapp 80%.

naja die meistens fragen sind wirklich simpel.

aber die frage mit " das wunder von bern" ist schon komisch.
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11.06.2008 10:42 Uhr von EvilMoeXXIII
 
+3 | -5
 
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Also ich finde auch, dass Deutschland sich diesen Test sparen kann, denn der wird nicht im Geringsten was ändern am Willen der Ausländer, welche sich nicht integrieren wollen.

Gemogelt wird überall und diese Tests lassen sich auch fix pauken. Deutsch sprechen muss man hier können, dass isr die Hauptsache. Politisches Wissen oder Geschichte ist zweitrangig, dass wird man als -Deutscher- dann nach und nach lernen können.

Warum wollten man bei der Einbürgerung auch mehr wissen, als die meisten gebürtigen Deutschen. Wieviele deutsche Kids wissen heutzutage nicht mal, dass wir eine BundeskanzlerIN haben oder wie unsere Landeshauptstadt heißt?

greetz,
Moe
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11.06.2008 11:11 Uhr von fruchteis
 
+3 | -3
 
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Wichtig ist dass Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen wollen, ob nun durch Heirat, aus wirtschaftlichen Gründen oder warum auch sonst, richtig Deutsch sprechen können. Also bekommen diese Leute erst mal für drei Jahre eine Duldung, können in dieser Zeit Deutsch lernen und am Ende einen Sprachtest absolvieren und erhalten dann die Staatsbürgerschaft, wenn sie ihn bestanden haben.

Diese ganzen Wissenstests würde ich erst für zulässig erklären, wenn sie auch mindestens 95% der Deutschen bestanden haben. Die 5% lass ich mal für nicht bildungsfähige Menschen.

Gesinnungstests finde ich absolut daneben, weil Gesinnungen nichts mit der Herkunft und Abstammung zu tun haben, sondern damit, welche Rahmenbedingungen man an seinem Wohnort vorfindet und mit welchen Menschen man zusammen ist. Gesinnungen zu bestrafen ist außerdem verfassungswidrig. Sonst müssten wir sicherlich auch manchen deutschen Politiker ausbürgern.
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11.06.2008 11:12 Uhr von fruchteis
 
+3 | -3
 
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@high-da: Das stimmt. Was das "Wunder von Bern" ist, das wissen schließlich fast nur Fußballfans, und zunehmend nur noch ältere.
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11.06.2008 11:20 Uhr von fruchteis
 
+0 | -1
 
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Ich hab den Test aus der Welt mal gemacht Ich dachte eigentlich, dass der Test aus 33 Fragen bestehen soll (von denen man 17 richtig haben muss) und nicht aus 30, aber wer weiß... naja...
Jedenfalls bin ich jetzt der König von Deutschland!
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11.06.2008 11:29 Uhr von mueppl
 
+3 | -4
 
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Was soll das eigentlich meiner Meinung nach sollte die BRD zuerst einaml ihre Einwanderungspolitik von "wem können wir helfen" zu "wer kann unserem Land helfen" ändern.
Danach können sie von mir aus diesen Test machen.

Warum eigentlich sollte Deutsche diesen Test interessieren? Sie sind Deutsche und fertig.
Wenn sie neue Führerscheinfragen erfinden, sollte dann auch jeder Autofahrer die Prüfung neu machen?
Mann, manche haben echt Vorstellungen.
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11.06.2008 11:58 Uhr von nostrad_amus
 
+3 | -0
 
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Wer 3x versemmelt sollte erst 2-3 Jahre später wiederholen dürfen.Das wäre ein Ding, denn wenn man diese Aussicht hat, lernt beflissener.
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11.06.2008 12:22 Uhr von A_I_R_O_W
 
+7 | -1
 
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haha ^^: ich bin Schweizer und konnte die meisten Fragen ohne Probleme beantworten... 2 Stunden lernen, dann hat man den Test bestanden o.O Selbst ein Vollpfosten sollte das hinkriegen!

Viel zu einfach wenn ich ehrlich bin... :-/
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11.06.2008 13:01 Uhr von yohoh
 
+3 | -0
 
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Einbürgerungtest? einfach zu Günther Jauch schicken.
Wenn sie die 15 Fragen richtig beantworten, dürfen sie bleiben.
Dann kosten sie auch Vater Staat kein Geld.
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11.06.2008 13:36 Uhr von iluschkaa
 
+4 | -0
 
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Richtig so: Das soll nihct ausländerfeindlich klingen ( ich bin selber Ausländer) aber manchen Leuten würde das mal gut tun!
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11.06.2008 13:54 Uhr von plasmus
 
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klasse: Hoffentlich darf ich diesen Test nachmachen, um diesen nicht zu bestehen. Wäre froh wenn ich meine alte Staatsbürgerschaft wieder kriegen könnte. Das war der größte Fehler den ich je gemacht habe.

Ich finde den Test aber gut und erforderlich.
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11.06.2008 13:57 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Was für ein Schwachsinnstest Wie und wozu sollte ein Einbürgerungswilliger einen Großteil dieser Fragen korrekt beantworten können? Besonders die Geschichtsfragen (Daten zu Ereignissen) sind doch nun wirklich völlig irrelevant für Immigranten. Kann es sein, daß da absichtlich eine hohe Hürde aufgestellt wurde?

Es gäbe sicher intelligentere Fragestellungen, um Integrationsfähigkeit und -willigkeit zu testen...
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11.06.2008 14:41 Uhr von evil_weed
 
+3 | -0
 
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hohe hürde? die leute bekommen etwas dafür, was sie wollen. also können sie ruhig auch ein paar stunden dafür lernen und dabei unter anderem das grundgesetz kennen lernen. dieses zu kennen wird mit diesem test praktisch pflicht, und das ist auch vollkommen korrekt so.
dieser test sollte schon für eine langfristige aufenthalts-/arbeitserlaubnis notwendig sein. allerdings sollte er dann auch in anderen sprachen verfügbar sein.
aber wer eine einbürgerung wünscht, von dem kann man ausreichende deutschkenntnisse verlangen.

probiert mal nach australien auszuwandern. da gibt es hohe hürden... aber nicht in deutschland.
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11.06.2008 14:55 Uhr von coolio11
 
+2 | -0
 
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ich empfand den Test als sehr einfach: aber ich lebe auch seit meiner Geburt ohne Pause in diesem unseren Land und interessiere mich dafür, was um mich herum geschieht.

Angenommen, ich käme aus Afrika oder aus Asien hierher und würde nach einigen Jahren die Einbürgerung beantragen: woher sollte ich das hierzulande berühmte Bild von C.D.Friedrich mit den Kreidefelsen kennen?
Und was sagt es wirklich aus über meine Eignung zum neuen deutschen Bürger, wenn ich bestimmte geschichtliche Daten weiß oder nicht weiß? Oder ich eventuell nicht im Bilde bin darüber, wann genau vor einer halben Ewigkeit die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum ersten Mal Weltmeister wurde?

Manche Fragen beziehen sich auf Allgemeinwissen und sind nicht zu kritisieren. Aber andere Fragen sind meines Erachtens vollkommen deplaziert, wenn man den Grund bedenkt, warum dieser Fragebogen erstellt wurde.
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11.06.2008 16:19 Uhr von cloud7
 
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Ich wäre eingebürgert worden: obwohl ich schweizer bin, nie in DE gelebt habe und auch sonst nicht so viel über DE weiss, einfach nur mit dem Allgemeinwissen.

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