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UNICEF: Kinderpornografie gibt es nicht nur in Entwicklungsländern

Die stellvertretende Unicef-Direktorin Hilde Frafjord Johnson weist ausdrücklich darauf hin, dass das Geschäft mit Kindern auch in Europa immer öfter anzutreffen ist. Sexuelle Ausbeutung von Kindern finde immer häufiger statt. Die Möglichkeiten des Internets unterstützen diese Tendenz.

Die Täter sind meist nicht zu fassen, agieren verborgen und anonym. Und die Möglichkeiten hoher Verdienste steigen, da - im Gegensatz zu Drogen oder Waffen - Kinder nicht nur einmalig Einnahmequellen bieten. Der Betreiber einer Internetseite verdiene laut Unicef 30.000 Dollar im Monat.

In der Schweiz boten Eltern per Anzeige "Kinder mit viel Liebe" an. Gemeint waren ihre elfjährige Tochter und der dreizehnjährige Sohn. In den armen Ländern ist der Markt nach wie vor riesig. Frafjord Johnson legt Wert auf ein "Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention".


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WebReporter: tomeck
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Entwicklung, Kinderporno
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2008 22:02 Uhr von kobban
 
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wenn diese Leute ihre Steuern zahlen: ist es kein Problem, denn als Strafe gibt es nur Seminare oder Bewährung.
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11.06.2008 01:10 Uhr von Borgir
 
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eine fast schon: unfassbare feststellung.
ich denke man hat oft genug leute oder ganze pornoringe auffliegen lassen in deutschland, frankreich, großbritannien oder den usa...das sind soweit ich weiß keine entwicklungsländer.
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11.06.2008 09:56 Uhr von vmaxxer
 
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extrem pervers: Aber eigentlich ist es klar das das ein weltweites Problem ist, nicht nur in Dritte-Welt-Ländern.
Ich schätze mal das es auch in Europa mehr werden wird da auf immer mehr Europäer Armut zukommt (siehe wegfall Mittelschicht). Und Armut treibt schonmal merkwürdige Blüten.

Bekämpfungsmöglichkeiten wären meiner Meinung nach das verhindern von armut und die bekämpfung der Pädofili (schreibt man das so ?) selber. Dazu gehört auch das blockieren der entsprechenden "öffentlichen" webseiten. Das wäre etws um zu verhindern das andere auf diesen perversen geschmack kommen.

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