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NRW: Jedes dritte Krankenhaus könnte wegen Insolvenz geschlossen werden

Experten haben die Befürchtung, dass aufgrund des zunehmenden Kostendrucks viele Krankenhäuser in Nordhrein-Westfalen bis 2020 schließen müssen. Ausschlaggebend hierfür sei eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

Nach Angaben der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen seien die gezahlten Investitionen sowie die gesetzlichen Budgets nicht ausreichend. Daher werde ein sofortiges Eingreifen der Politik gefordert. Die zusätzlichen Kosten würden 1,8 Milliarden Euro betragen.

Das bis zum Ende 2009 entstandene Minus von 1,6 Milliarden müsse jede Kliniken selber tragen. Eine Einbuße von zehn Prozent der Kliniken sei laut RWI-Gesundheitsexperten nicht ausschlaggebend. Landesweit haben innerhalb von 13 Jahren bereits 46 Krankenhäuser geschlossen.


WebReporter: Do-28
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Krank, Krankenhaus, Insolvenz
Quelle: www.derwesten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2008 18:16 Uhr von Artim
 
+6 | -0
 
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sehr sozial: unsere kapitalistische marktwirtschaft. gerade wenn es um
krankenhäuser und die gesundheit geht sollte man nicht
nur das geld im auge haben. krankenhäuser sollten nicht
auf der basis eines wirtschaftlichen unternehmens handeln
müssen. hauptsache unsere politiker erhöhen sich mal wieder
ihre diäten und die ganzen top- äh floppmanager hängen sich
wieder ne null an ihre gehaltsrechnung.
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10.06.2008 20:55 Uhr von datenfehler
 
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macht nichts Wenn es mit unserem Gesundheitswesen so weiter geht, kann sich ein Krankenhaus bald keiner mehr leisten...
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10.06.2008 22:37 Uhr von schmidty
 
+6 | -0
 
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Wir sind Deutschland!!! Willkommen auf dem Weg in die Zweiklassengesellschaft der medizinischen Versorgung.

Deutschland war mal ein hoch angesehenes Land mit einem solidarischen Gemeinsinn. Die Arbeitnehmer konnten für gute Arbeit gutes Geld verdienen; die Arbeitgeber haben die Unternehmen geleitet und auch ein Auge auf das Allgemeinwohl gehabt.

Wißt ihr noch die Frühverrentungswellen vor etwa 10-15 Jahren, als die teuren, älteren Arbeitnehmer für Abfindungen in Höhe von etwa 50-100 TEuro an die Rentenkasse abgegen wurden? Ein lächerlicher Preis für eine jährliche Ersparnis von etwa 20-30 TEuro. Die Großkonzerne (Bayer, BMW, VW, Ford, Allianz, Deutsche Bank, Bahn,...) stellen doch nur noch wenig neues Personal zu vernünftigen Konditionen ein. Stattdessen werden lieber Zeitarbeiter genommen, die zwar einen Nettolohn haben, der zum Leben gerade so reicht, dies jedoch nur über steuer- und sozialabgabenfreie Zuschüsse wie VMA und Kilometergeld ereichen. Das böse Erwachen kommt später bei der Arbeitslosigkeit und im Rentenfall. Und die Gewerkschaften machen diesen Quatsch mit den Tarifverträge für die Zeitarbeitsfirmen mit.

Da Deutschland bis zum heutigen Tage noch nie eine Deflation nach dem Krieg gehabt hat, hat sich die Wirtschaft trotzt anderer Aussagen immer weiterentwickelt. So müssten auch die Renteneinnahmen und Krankenkassenbeiträge bei gleichen Prozentsätzen immer weiter steigen. Aber wenn man das sozialabgabenpflichtige Einkommen der Masse immer weiter senkt, blutet man das ganze Solidarsystem zu Gunsten der oberen 100000 aus.

Wofür etablieren diese denn zuzeit ein Überwachungssystem, das Hitler Tränen in die Augen getrieben hätte. Welchen Sinn hat denn die globale Telefon-, Mail-, Internet- und KFZ-Überwachung? Ist das die Angst vor französischen Verhältnissen? Die "Terroristen" haben uns doch schon das Wertvollste genommen! Die Freiheit!!!

Wie kann man sich eigentlich von dem ganzen Scheiß, der in der Glotze (GZSZ, DSDS, die Supernanny, mein Baby, Bruce ich bin so toll,...) und in die Zeitungen rübertransportiert (Bild, Express, ...) wird, so einlullen lassen. Deutschland wach auf; lass dich doch nicht immer so verarschen. Ein Superstar, den ich den ganzen Tag in der Glotze sehen muß (Nachrichten, Berichte, Reportagen, ...) und der mich dann auch noch von allen Käseblättchen und aus dem CD-Regal heraus angrinst. Und der dann auch noch Hartz4 entfliehen konnte. Ich könnt KOTZEN! Brot und Spiele wie im alten Rom...
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10.06.2008 23:34 Uhr von Martin83
 
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Tja leider ist das die Wahrheit... Die Politik sollte sich schleunigst was einfallen lassen mit ihrem Gesundheitswesen... Sonst ist es aus mit dem Neid der anderen Länder auf unsere solidares System.
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11.06.2008 12:41 Uhr von ArrowTiger
 
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Typisch! Für die Zocker von der IKB war der Milliardenzuschuss aus unseren Steuermitteln kein Problem, für aber Krankenhäuser schon?

Wie weit mag die Verwahrlosung unserer Politiker noch gehen?
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11.06.2008 14:17 Uhr von pippin
 
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@ArrowTiger: Genau das ging mir gerade auch durch den Sinn.

Da verzocken irgendwelche BWL-Schnösel das Geld anderer Leute und fahren "mal eben" eine Bank mit Schmackes an die Wand und was passiert?
Wir als Allgemeinheit müssen dafür herhalten, dass dieser Bodensatz der Gesellschaft auch noch weiterhin die Eier schaukeln darf.

Aber wenn dann mal ein Krankenhaus keine Gewinne einfährt, dann wird der große, böse Zeigefinger rausgeholt, um diesen Geldverschwendern in weiß mal so richtig die Leviten zu lesen! /Ironie aus

Es ist inzwischen wirklich zum Kotzen.
Unser Kinderarzt ist der Leiter der dem hiesigen Krankenhaus angegliederten Kinderklinik. Wenn wir zu Untersuchungen da sind, dann plaudert er immer aus dem Nähkästchen.
Womit sich Krankenhauspersonal und Ärzte heute so rumplagen müssen, das geht auf keine Kuhhaut.
Die müssen jeden ausgegebenen Cent aufs Genaueste begründen und wehe es wird ein Cent zuviel ausgegeben!
Dann droht aber gleich die Krankenhausleitung mit Sanktionen.

Ich wünsche mir, dass mal alle Politiker und Verantwortlichen, die diesen Sparwahnsinn im Gesundheitswesen vorantreiben, mal für eine Woche zu den Bedingungen eines "normalen" Kassenpatienten in ein x-beliebiges Krankenhaus gehen.
Danach würden vielleicht einige einsehen, dass man Krankenhäuser nicht rein als Wirtschaftsunternehmen sehen darf.

Allein mir fehlt der Glaube daran, dass unsere Volksvertreter soviel Rückgrat haben. Die sind doch alle nur auf den Erhalt ihrer Macht und Privilegien aus.
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12.06.2008 02:32 Uhr von Borgir
 
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gerade: gesundheit sollte uns was wert sein. aber es darf alles nicht skosten, qualität soll aber trotzdem da sein....das geht einfach nciht

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