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Zurück in die alte Welt: EU-Pass unter Amerikanern immer beliebter

Der Migrationsstrom zwischen Europa und den USA ist keine Einbahnstraße mehr. Immer mehr US-Staatsbürger würden angesichts der fortdauernden Konjunkturkrise der USA ihre europäischen Wurzeln entdecken und EU-Pässe beantragen.

In manchen Ländern - Italien, Deutschland, Irland und Griechenland - reiche für die Verleihung der Staatsbürgerschaft bereits ein Urgroßvater, der aus dem jeweiligen Land stammt. 40 Millionen Amerikaner europäischer Abstammung hätten laut Schätzung der "Palm Beach Post" Anspruch auf einen EU-Pass.

Die milderen ökonomischen Bedingungen und die europäischen Sozialsysteme seien Hauptgründe hinter dem Boom der europäisch-amerikanischen Doppelstaatsbürgerschaften. Große Migrationsbewegungen sollten jedoch ausbleiben: Für viele Neo-Europäer sei der EU-Pass lediglich eine Option für den Notfall.


WebReporter: Mediareporter
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: EU, Welt, Amerika, Pass
Quelle: www.rooster24.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2008 15:57 Uhr von Swaneefaye
 
+15 | -1
 
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da sieht man es mal: vor zehn jahren war amerika noch die insel wo man sich im falle eines falles hätte zurückziehen können, heute hingegen ist es wirtschaftlich derart angeknackst dass viele staatler wieder zurück kommen...
wen wunderts wenn die einzige lobby die geld hat die waffenlobby ist... woran des wohl liegt
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10.06.2008 16:55 Uhr von Raizm
 
+8 | -2
 
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hmm wenn ich mir deutschland so ansehe,würd ich angesicht mancher probleme lieber auswandern...etweder wissen das die amerikaner nicht oder sie sind so betucht,dass sie sich auch einen gehobenen lebensstandard leisten können...
aber komisch ist das schon:
wir meckern rum über die bevorzugung von privatpatienten und dort gibts es noch nichtmal ein gesundheitssystem und daher können sich auch viele menschen es sich auch einfach nicht leisten zum arzt zu gehen...
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10.06.2008 17:22 Uhr von vmaxxer
 
+14 | -5
 
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janee, is klar Wenn es da nichts wird kommt man nach Mama-Deutschland zurückkommen und darf sich in die soziale Hängematte legen.

Denen würde ich für die nächsten 3 jahre mindestens 1-Euro-Jobs auferlegen.
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10.06.2008 17:28 Uhr von shortnewsjäger
 
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quelle unglaubwürdig: es ist zwar richtig, dass es auch amerikaner gibt, die nach europa immigrieren, allerdings ist die anzahl echter immigranten verschwindend gering. das wird sich auch nicht ändern.

in den 70ern und 80ern erlebte die usa eine echte wirtschaftskrise, trotzdem hat es damals die amerikaner nicht veranlasst, nach europa auszuwandern.
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10.06.2008 17:30 Uhr von Onkeld
 
+14 | -4
 
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bitte nicht. lasst euer weltbild bitte in amerika.
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10.06.2008 19:03 Uhr von KingPR
 
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Und wenn: sie an der Tankstelle vorbeifahren und sehen, dass da 1€ 50 /l steht, kriegen sie einen Herzinfarkt :D
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10.06.2008 19:50 Uhr von Fanaticus
 
+4 | -4
 
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schauderhaft: wenn die kommen brüllt natürlich keiner "Scheiss Ausländer " , die westlichen Kapitalistenvorreiter sind natürlich immer willkommen ....
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10.06.2008 19:51 Uhr von lopad
 
+2 | -1
 
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Nun denn sofern die auch arbeiten und sich nicht von Vater Staat finanzieren lassen, herzlich willkommen!
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10.06.2008 20:06 Uhr von jodta
 
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Da müssen wir aufpassen. Wir sind hier die Ureinwohner und was die mit denen anstellen sieht man bei den Indianern.
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10.06.2008 20:46 Uhr von datenfehler
 
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ROFL: Die werden sich ansehen, wie das bei uns noch kommen wird.
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10.06.2008 21:26 Uhr von Misbe
 
+4 | -4
 
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wie???was??? geht gar nicht. Nachdem wir in Deutschland zur Genüge dumme und aggresive USA-genormte Blagen haben.
Was sollen wir den bitte noch mit Mayflower-Möchtergern Ariern die Bush den Arsch küssen.
Ne danke, bleibt mal lieber da wo ihr seit.
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11.06.2008 15:16 Uhr von kuddlepie
 
+1 | -2
 
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bloedsinn: Sicher koennen viele Amis einen EU-Pass beantragen, aber wenn die den Irsinn in DE sehen sind die schnell wieder verschwunden. Das einzige was besser in DE ist als hier in USA waere vielleicht die Sozialhilfe, der Rest bringt nix. Man lebt hier besser in den USA, wenn man einen normalen Job hat. Ohne job, als Verlierer, lebt man besser in DE. Das passt! Die Amis die dann tatsache in DE leben wollen sind dann meist Versager hier oder auch Homosexuelle die in Berlin Spass haben wollen.
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11.06.2008 16:24 Uhr von Hippiesimi
 
+1 | -0
 
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verständlich: Ich bin zwar von Deutschland nicht begeistert, doch im Vergleich schneidet es wenn man genau hinsieht doch sehr gut ab was Arbeitsbedingungen, Krankenversicherung und soziales Netz angeht.
Von daher ist es für mich verständlich das viele hier leben wollen.
In den Staaten, da bekämen mich nämlich zum Leben keine 10 Pferde hin.
Urlaub gern, aber dort leben? No way!
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11.06.2008 18:30 Uhr von Montauk
 
+2 | -0
 
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migranten: diese art migranten wären mir um einiges lieber, als die kopftuchbereicher.

zumal ihre wurzeln wohl tatsächlich von hier sind, und sich den christlich geprägten gesellschaften auch besser integrieren dürften.
von gewissen qualifikationen einmal abgesehen.

-

das die rezessionstendenzen vermehrt auch bald nach europa kommen, gibt der zuwanderung einen etwas bitteren beigeschmack, egal wo her sie einwandern.

wirtschaftsflüchtigen sollte man die tür nicht vor die nase zuschlagen, aber auch nicht zuweit offen stehen lassen, zumal wenn es auch hier nicht gerade gut läuft.
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11.06.2008 19:44 Uhr von rooster24com
 
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Die gute "Alte Welt" hat doch echte Qualitäten: guter Wein, feines Essen und cubanische Zigarren bekommt man hier - im Gegensatz zu den USA- auch.
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11.06.2008 22:11 Uhr von Bogmen
 
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Die Ratten verlassen das sinkende Schiff: und wenn die wieder gehen, sollen sie gleich "MC Doof" usw. wieder mitnehmen.
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12.06.2008 06:08 Uhr von Sachsenwolf
 
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Das sieht nach Abstimmung mit den Füssen aus. Hatten wir in Deutschland 1989 ja auch schon mal. Es zeig, dass trotz aller Probleme wohl in der EU nicht alles falsch gemacht wird.
Aber - dies sollte Ansporn sein, dass wir uns nicht auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen.
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12.06.2008 21:16 Uhr von Hau-Druff-Karl
 
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It´s cool Man: Ja aber sicher doch. Immer her mit den durchgeknallten Ami´s. Wir haben noch reichlich Platz, hier in Deutschland. Warum keine Asylbewerber aus USA ? Nach 18 Millionen Ossi´s können wir glatt noch 20 Millionen Ami´s aufnehmen. Absolut kein Problem. - Ich freue mich immer noch auf die "blühenden Landschaften". (Helmut Kohl 1990)
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13.06.2008 00:29 Uhr von CHR.BEST
 
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@Hau-Druff-Karl: Ich weiß nicht was du hast. Kohl hatte blühende Landschaften versprochen und in Ostdeutschland gibt es wegen der Arbeits- und Perspektivlosigkeit schon fast völlig entvölkerte Gemeinden - dort blühlt die Natur wieder auf ...

Im Grunde ist diese optionale Abwanderung nicht Neues. Zu allen Zeiten - vor allem während der Völkerwanderung - sind die Menschen dorthin gezogen, wo das Leben besser war.
Europa war bis zur EU total zerstritten und fochte unzählige Kriege, vor allem auf dem Rücken der einfachen Bevölkerung, aus. Wallenstein war ein Paradebeispiel dafür.
63 Jahre Frieden und eine relativ stabile Wirtschaft konnten allerdings das Vertrauen in die EU/Europa wieder stärken. Ironischerweise waren es seitdem eher die USA, die die meisten fragwürdigsten Kriege führten.

Die USA ist ein Staat, der aus der Not geboren wurde. Hätte es in Europa damals keine Verfolgungen von religiösen Gruppierungen, keine Kriege und bittere Armut gegeben, wären kaum Menschen nach Amerika gesegelt und die USA hätten sich nie zur Supermacht entwickeln können.

Indirekt sorgen die USA durch Kriege und hemmungslosen Kapitalismus zumindest teilweise dafür, daß weiterhin viele Menschen in den USA das gelobte Land sehen.
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14.06.2008 10:12 Uhr von christi244
 
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King: Die Amerikaner kriegen schon jetzt in den USA einen Herzinfarkt bei der Tanke. Die Gallone (3,8 l) für über 4 USD, teilweise 4,29 USD.

Du darfst die Benzinpreise nicht über den EUR umrechnen, da die Verdienste in den USA ganz anders sind. Du musst die Benzinpreise 1:1 bewerten. Dann siehst Du, dass sie sich unseren Preisen nähern.

Auto drüben ist ohnedies weitaus teurer als bei uns und viele Amerikaner können sich gar kein Auto leisten, obgleich sie es aufgrund der verkehrstechnischen Infrastruktur dringend benötigten. Die Anbindungen drüben in den Außengebieten sind einfach katastrophal.
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15.06.2008 23:07 Uhr von md2003
 
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tja back to roots - oder wie kann man
das treffend formulieren?!?

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