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Afghanistan: Deutsche Soldaten reichen nicht aus

Der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Karl Lamers (CDU) äußerte, dass die derzeit 3.500 deutschen Soldaten in Afghanistan auf Dauer nicht ausreichen werden.

Der Bundestag unterstütze nun die Überlegung von Lamers, das Truppenkontingent der Bundeswehr aufzustocken, um mehr Spielraum für das Verteidigungsministerium zu erzielen.

Ein genannter Grund für diese Erhöhung sei auch, dass die Bundeswehr ab Juni diesen Jahres eine schnelle Eingreiftruppe im Norden von Afghanistan bereit stellt. Einen neuen Einsatzzweck werde es für die deutschen Soldaten aber nicht geben. Genaue Auskünfte wolle der Verteidigungsminister noch vor der Sommerpause nennen.


WebReporter: martin83
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Afghanistan, Soldat
Quelle: www.faz.net

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2008 14:10 Uhr von rasho
 
+9 | -1
 
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Höheres Risiko: Euch ist klar, dass je mehr deutsche Soldaten da stationiert werden, desto höher wird die Gefahr, dass Deutschland Zielscheibe der Al-Qaida wird..

Und was haben wir eigentlich damit zu tun? Sollen sich dich die USA darum kümmern, oder wollen die sich langsam aus Afghanistan abziehen?
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10.06.2008 14:47 Uhr von NGen
 
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naja: sich selbst überlassen kann man die bevölkerung da auch nicht mehr
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10.06.2008 14:58 Uhr von irgendsoeintyp
 
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meine fresse: soll ich mal ganz ganz erlich sein ?
die haben doch hoffentlich noch irgendwo eine Atombombe im Silo rumliegen damit die dieses scheiß land einfach weg bomben können meine fresse einfach in die luft jagen dann hatt der größtenteils zivilisierte teil der menschheit ruhe vor diesen spinnern....
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10.06.2008 15:01 Uhr von meisterthomas
 
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Wozu Spielraum: "das Truppenkontingent der Bundeswehr aufzustocken, um mehr Spielraum für das Verteidigungsministerium zu erzielen"?

Das Verteidigungsministerium kann seinen Spielraum sicher auch in Sandkastenspielen entwickeln!

Mit AlQuaida hat das längst nichts mehr zu tun und ob man die sich nicht selbst überlassen kann, anstatt da die nächsten 30 Jahre junge Deutsche zu verheizen, ist eine Frage der Wertigkeit.
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10.06.2008 15:02 Uhr von coolio11
 
+3 | -0
 
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zu Beginn des Einsatzes der Bundeswehr: in Afghanistan war ich sehr dafür, dass Deutschland sich dort engagiert. Denn nach der erfolgreichen Vertreibung der Taliban aus weiten Bereichen des Landes schien es darum zu gehen, dem Land Aufbauhilfe zukommen zu lassen.

Inzwischen stellt sich die Angelegenheit völlig anders dar. Der Einfluss der Taliban und islamistischer Gruppierungen nimmt auch im Norden des Landes wieder zu und ich halte es auf Dauer für unmöglich, dem Land wirksam zu helfen, wenn ein Teil der Einheimischen alles wieder gezielt und systematisch kaputt schlägt, was nach westlichen Vorstellungen aufgebaut und investiert wurde.

Unlängst wurde in der Wochenzeitung "die Zeit" ein deutscher Offizier in Afghanistan zitiert mit der Aussage:
"Wenn wir gehen, kommt es zu einer Katastrophe - wenn wir bleiben vielleicht auch".

Ich denke, wir Deutschen sollten rausgehen aus Afghanistan. Bald.
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10.06.2008 15:06 Uhr von coolio11
 
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@irgendsoeintyp: Mann, du laberst vielleicht einen Müll daher.
Was hältst du davon, beim nächsten Mal dein Gehirn einzuschalten, BEVOR du hier einen Beitrag schreibst und nicht erst danach.
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10.06.2008 15:10 Uhr von meisterthomas
 
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Warum die NATO in Afghanistan ist? Afghanistan hat seit eh her eine zentrale Schlüsselposition für die gesammte Region, vom Iran bis China. Wer Soldaten in Afghanistan hat, hat sie auch in den angrenzenden Ländern!
Zudem ist es nun ein Leichtes atomare Waffen und Abwehrwaffen in Afghanistan zu stationieren.

Das ist der Spielraum den wir in Afghanistan gewinnen können.
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10.06.2008 16:00 Uhr von usambara
 
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@meisterthomas: im Falle eines Krieges gegen den Iran steht die BW mitten drinn,
wohl war
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10.06.2008 17:50 Uhr von Onkeld
 
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wir können: ja wieder anfangen uns popcorn zu holn und beim gegenseitigen abschlachten von bevölkerungsgruppen zugucken.
mir ist auch klar, daß man dieses land, ohne es von der landkarte zu bombadiern, nicht zur ruhe bekommt.

"amerikas eliteeinheit: die green berets" ist eine interessante dokumentation, mit ein paar toten.
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10.06.2008 19:01 Uhr von Gloi
 
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In der Überschrift fehlt das Fragezeichen! Aus meiner Sicht sind in Afghanistan mehr als 3.000 deutsche Soldaten zu viel im Einsatz.
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10.06.2008 20:03 Uhr von ElChefo
 
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realistisch betrachtet sind wir nun einmal da und können nicht einfach so gehen.

...und mal nüchtern betrachtet, am rande: wer, wenn nicht wir, können dort ordnung und frieden garantieren? amerikaner? chinesen? die lokalen warlords? ach bitte...

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